Der Fachverband des Tischlerhandwerks NRW darf ein Innovationscluster einrichten, um kleinere Handwerksunternehmen in verschiedenen Bereichen zu unterstützen. Cemile Bühlbäcker (Mitte) hat den Förderbescheid von NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin entgegen genommen. (Foto: WHKT)
Tischler NRW darf Innovationscluster einrichten

Fördermittel für die Zukunft des Handwerks

Wirtschaftsminister Garrelt Duin hat zwölf Handwerksorganisationen aus Nordrhein-Westfalen, darunter auch dem Fachverband des Tischlerhandwerks NRW, Förderbescheide für die Einrichtung von Innovationsclustern überreicht. Sie sollen vor allem kleinere Handwerksunternehmen dabei unterstützen, sich untereinander zu vernetzen. Bei der Bescheidübergabe sagte Minister Duin: „Als Handwerksminister freue ich mich über die aktuell hervorragende wirtschaftliche Lage im Handwerk – doch wir müssen vorausschauend denken und handeln. Die Innovationscluster Handwerk tragen dazu bei, auch morgen noch erfolgreich zu sein. Mit der Förderung setzt die Landesregierung bereits wenige Tage nach Abschluss der Enquetekommission zur Zukunft von Handwerk und Mittelstand in NRW wichtige Handlungsempfehlungen um.“

Demografie und Energiewende im Fokus
Die Clusterbildung erfolgt in den Bereichen »Anpassung an veränderte Altersstrukturen« sowie »Klima- und ressourcenwirksame Nachhaltigkeit«. Ziel ist es, betriebliche sowie betriebsübergreifende Strategien zu entwickeln und umzusetzen, um den Herausforderungen des demografischen Wandels und der Energiewende zu begegnen. Dabei sollen verstärkt auch digitale Lösungen eingesetzt werden. Die Landesregierung fördert die Innovationscluster in Zusammenarbeit mit der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH) mit insgesamt rund 2,4 Mio. Euro. (bs)