Bodypainting in der Werkstatt

Kunst trifft Arbeitswelt – auch in der Tischlerei

Für das Projekt „Working Art“ haben der Bodypainting-Künstler Jörg Düsterwald und Fotograf Tschiponnique Skupin unter anderem die Tischlerei Danielsen im niedersächsischen Hameln sowie Bildhauer Jan D. Ehlers im Nachbarort Emmerthal besucht.

In der Bilderserie stellen Düsterwald und Skupin viele Berufe mithilfe von Körpermalerei (Bodypainting) neu dar. Um eine Symbiose zwischen Arbeitswelt und Kunst zu schaffen, beziehen sie bewusst reale Unternehmen – vom selbstständigen Freiberufler bis hin zu großen Institutionen – sowie authentische Locations in ihre Werke mit ein. Auf den Fotos verschmelzen die Models mit der Umgebung der jeweils porträtierten Berufe. Die jeweiligen Eigenarten werden dadurch sichtbar.
Bodypainting hat eine jahrtausendealte Tradition. Menschen werden dabei mit eigens hierfür hergestellten Farben verziert. Und da Körpermalerei eine vergängliche Kunst ist, sind Fotoshootings unabdingbar, um das Ergebnis des kreativen Schaffens dauerhaft festzuhalten. Dazu gehört natürlich auch ein Fotokünstler, der die Körperkunstwerke an der richtigen Location durch das geschickte Spiel von Licht und Schatten gekonnt in Szene setzt. Düsterwald und Skupin arbeiten seit 2013 an der gemeinsamen Serie. (nr)