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04.02.2010
Fenster- und Fassaden 2009: Bis zu 5 Prozent Plus
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Mit steigenden Umsätzen und einer positiven Angebotsnachfrage hat die deutsche Fenster- und Fassadenbranche das vergangene Jahr abgeschlossen. Laut einer aktuellen Mitgliederbefragung rechnet der Verband der Fenster- und Fassadenhersteller (VFF) für 2009 mit einem Plus von bis zu fünf Prozent. Dazu Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des VFF: „Diesen erfreulichen Zuwachs im heimischen Markt verdanken wir unter anderem den positiven Auswirkungen des Konjunkturpaketes II der Bundesregierung und dem verstärkten Einsatz staatlicher Fördermittel. In diesem Zusammenhang begrüßen wir ausdrücklich die vorläufige Freigabe der KfW-Fördermittel und der Kredite aus den Programmen für energieeffizientes Bauen und Sanieren – allerdings sollten die Fördermittel nicht wie geplant reduziert, sondern im Gegenteil weiter aufgestockt werden.“
Zusätzlich werde die gute Entwicklung der Branche durch die steigende Akzeptanz der energetischen Modernisierung seitens der Hausbesitzer gestützt. Die Branche habe deshalb neue, qualifizierte Mitarbeiter einstellen können und investiere wieder verstärkt in die Entwicklung ihrer Unternehmen. 51 Prozent der befragten Unternehmen bewerten die Umsatzsituation als besser im Vergleich zum Vorjahr, rund 34 Prozent berichten von gleichbleibenden Umsätzen und lediglich rund 15 Prozent bewerten die aktuelle Lage als schlechter.
Gut entwickelt hat sich der Fenstersektor. Beim Rahmenmaterial Holz beurteilen 53 Prozent die Lage als besser, bei Holz-Metall rund 60 Prozent, bei Metall 41 Prozent und bei Kunststoff 73 Prozent.
Haustüren entwickeln sich ebenfalls positiv: Rund 33 Prozent der Hersteller melden bessere Umsätze, bei Holz-Metall-Türen beurteilen 36 Prozent die Lage als besser, bei Metall sind die Umsätze bei 38 Prozent der Unternehmen gestiegen und im Bereich Kunststofftüren bei 58 Prozent.
Recht ausgeglichen ist die Lage bei den Fassadenkonstruktionen: Im Bereich Holz melden 71 Prozent der Unternehmen gleichbleibende Umsätze.
Insgesamt positiv entwickelte sich die Angebotsnachfrage: Die Rahmenmaterialien Holz, Holz-Metall, Metall und Kunststoff vermelden insgesamt bessere Werte als im Vorjahr. Besonders der Bereich Holz-Metall, für den 71 Prozent der Unternehmen eine steigende Angebotsnachfrage verlautbaren, und Kunststoff – hier verzeichnen 80 Prozent der Unternehmen eine bessere Nachfrage – sorgen für Auftrieb. Bei der Mengenveränderung ist das Bild ebenfalls einheitlich: In allen vier Bereiche melden die Unternehmen durchgehend bessere Werte als im Vorjahr.
Manfred Maier
Mehr Infos: http://www.window.de
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