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10.03.2010
Maka meldet Insolvenz an
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Wie die online-Ausgabe der Südwestpresse heute und gestern berichtet, hat das Maschinenbauunternehmen Maka mit Sitz in Nersingen und Burlafingen am 8. März 2010 Antrag auf Insolvenz gestellt.
Nachdem der Spezialist für CNC-Bearbeitungszentren 2006 und 2007 noch jeweils rund 30 Mio. Euro Umsatz erwirtschaftet hatte, sei der Auftragseingang im vergangenen Jahr stark rückläufig gewesen. Deshalb sei das Unternehmen in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Zu den Kunden des Nersinger Unternehmens zählen auch Automobilhersteller und deren Zulieferfirmen die von der Wirtschaftskrise besonders hart getroffen sind.
Auf Anordnung des Neu-Ulmer Insolvenzgerichts hat Rechtsanwalt Martin Hörmann, Ulm, als vorläufiger Insolvenzverwalter die Geschäftsführung übernommen. Hörmann, so heißt es, wolle das Unternehmen „in vollem Umfang fortführen, die bestehenden Aufträge fertigstellen, neue Aufträge annehmen und das Unternehmen restrukturieren.“ Ziel sei es, möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten. Dafür gebe es sehr gute Chancen, denn die positiven Signale würden sich mehren: Im Moment entspanne sich die Auftragslage und der Betrieb könne in vollem Umfang weitergehen.
Maka beschäftigt in Nersingen etwa 135 und in Burlafingen rund 30 Mitarbeiter. Hinzu kommen vier Vertriebsstandorte in Deutschland und eine Tochtergesellschaft in Großbritannien.
Manfred Maier
Mehr Infos: http://www.swp.de/ulm/
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