Ein Schuhgeschäft in Amsterdam punktet mit dem Mineralwerkstoff Hi-Macs

Mehr als nur ein Laden

Shoebaloo bietet ein Raumerlebnis, in dem die Schuhe wie kostbare Schätze im Rampenlicht stehen. Entstanden ist ein strahlender, einladender Raum, der viel mehr ist als nur ein Laden. Das Schuhgeschäft wurde mit dem Mineralwerkstoff Hi-Macs realisiert. Entworfen wurde es durch das niederländische Architekturbüro MVSA Architects.

Der neue Flagship-Store für das prestigeträchtige niederländische Unternehmen Shoebaloo, das für seine luxuriösen Schuhe und Accessoires bekannt ist, liegt mitten in Amsterdam am zentralen Koningsplein Nr. 5. „Hinsichtlich des Designs suchten wir dafür nach einer besonders innovativen Lösung”, so die Prämisse von Architekt Robert Meyer, der für das futuristische Design dieses markanten Shoebaloo-Stores verantwortlich zeichnet.

Die dynamischen Konturen gehen vom Schaufenster aus
Typisch für das historische Zentrum Amsterdams ist die verschachtelte Struktur der einzelnen Grundstücke. Der Schuhladen hat auf Erdgeschosshöhe der Fassade eine offene Ladenfront, flankiert von zwei schmalen Pfeilern aus belgischem Dolerit, die dem Gebäude zusätzliche Individualität verleihen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Shoebaloo-Stores, die eine geschlossene, geheimnisvolle Schaufensterfront aufweisen und wenig von dem enthüllen, was dahinter steckt, war die Grundidee des Konzepts für den Flagship-Store eine Welt zu zeigen, die nach außen offen und transparent ist. Ein elliptisches, helles, weißes Schaufenster, in dem die Modelle ausgestellt sind, geht allmählich in zwei Öffnungen über, die von der Straße aus den Blick in den Laden freigeben.
Auf geschwungenen Flächen werden die Schuhe präsentiert
Beim Betreten des Geschäfts nimmt der Besucher dynamische Konturen wahr, die vom Schaufenster ausgehen und geschwungene Flächen in unterschiedlichen Höhen und Abmessungen mit integrierter Beleuchtung bilden; sie dienen als Ausstellungsfläche für die Schuhe. Der Laden besteht aus zwei elliptischen Räumen, die sich in Richtung Zentrum aufeinander zu bewegen. Im hinteren Bereich befindet sich die Theke und eine große, vertikale elliptische Vitrine sowie ein kleinerer Präsentationsbereich, in dem die Accessoires untergebracht sind. Die freistehenden Spiegel und die Sitzelemente wurden nach Maß angefertigt.
Hinterleuchtete Displays aus transluzentem Mineralwerkstoff
Für die Verkleidung der geschwungenen Wände wurde der Mineralwerkstoff Hi-Macs, ein Produkt von LG Hausys, in der Farbe Alpine White gewählt. Die spielerischen Konturen der Wände werden in den Displays fortgesetzt, die aus einer dünneren Schicht aus transluzentem Mineralwerkstoff in Opal angefertigt wurden und mit LEDs hinterleuchtet sind.
Mineralwerkstoff war das geeignete Material, um die markentypischen Wellenlinien im Innern des Ladens zu schaffen, weil es sich hervorragend thermisch verformen lässt, keine sichtbaren Fugen aufweist und sich glatt anfühlt. Darüber hinaus fiel die Wahl auf Hi-Macs, weil es für dieses Interieur viele optimale Eigenschaften aufweist. Seine Oberfläche ist porenfrei und undurchlässig, es lässt sich leicht zusammenfügen, reinigen und pflegen. Auch die Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit des Materials passen zur Philosophie des niederländischen Studios, nämlich Räume zu schaffen, die auf veränderliche Anforderungen der Nutzer reagieren können und langfristige Gültigkeit besitzen.
Der Fußboden besteht aus spiegelbildlich verlegten Marmorfliesen mit zwei Ellipsen aus weißem Marmor mit schwarzer Maserung. Der mittlere Bereich weist an der Stelle, an der die Ellipsen ineinander übergehen, ein umgekehrtes Muster in schwarzem Marmor mit weißer Maserung auf. Die dunklen, ellipsenförmigen Decken haben ein Muster aus fließenden, hell leuchtenden Linien, die einen Sternenhimmel darstellen. (ra/Quelle: LG Hausys) I