Besonders kleinere Betriebe wird es freuen: Im Bereich CAD/CAM gehen diverse Neu- und Weiterentwicklungen in Richtung einer deutlich vereinfachten CNC-Maschinenanbindung. (Abbildung: Licom)
Aktuelle Trends bei Branchensoftware, CAD und CAM

Spannende Impulse

Das Nürnberger Messeduo Holz-Handwerk und fensterbau/frontale (21. bis 24. März) hat im Bereich Branchensoftware, CAD und CAM wieder einiges zu bieten. Wir nennen Ihnen schon jetzt die wichtigen Trends.

Autor: Christian Närdemann

Die einfachen Dinge sind ja bekanntlich oft die besten. Das gilt natürlich besonders auch für technische Geräte oder Software. Hätte Apple mit dem iPhone nicht eindrucksvoll bewiesen, dass ein Handy trotz komplexer Funktionalität auch einfach und intuitiv bedienbar sein kann – vermutlich würden wir noch heute an jedem neuen Gerät verzweifeln. Dieser Trend hat eine ganze Branche nachhaltig beflügelt – zu unser aller Freude.

Software für Schreiner, Tischler und Fensterbauer ist diesbezüglich noch nicht ganz so weit – aus dem berühmten „einen Klick“ kann durchaus schnell mal eine ungeplante Nachtschicht werden. Und trotzdem: Die Zeiten, in denen ohne mehrtägige Schulungen und teils monatelange Einarbeitungszeit ein komplexes CAD- oder CAD/CAM-Programm gar nicht bedienbar war, scheinen vorbei.
Das betrifft inzwischen auch die Ansteuerung von Fünfachsmaschinen. Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass dies relativ unkompliziert gehen kann – ein wichtiger Schritt, diese Zukunftstechnologie samt ihrer vielfältigen Möglichkeiten auch den vielen kleineren Betrieben zugänglich zu machen.
Auch an anderer Stelle darf gestaunt werden: Die Leistungsfähigkeit der CAD-Programme in puncto Visualisierung hat ein beeindruckendes Niveau erreicht. Seien es unterschiedliche Präsentationsstile, die sich inzwischen tatsächlich mit dem berühmten einen Mausklick ändern lassen oder High-End-Renderings, die auch die Fachfrau bzw. der Fachmann nicht mehr von einem Foto unterscheiden können: Wer gut präsentiert, ist dem Auftrag stets ein bedeutendes Stück näher!
Ebenso interessant: Die Schrank- und Korpusgeneratoren haben zunehmend auch CAD-Funktionalität an Bord. Einst fast ausschließlich für die schnelle Möbelplanung in festgesetzten Grenzen konzipiert – und damit nicht wirklich als CAD-Ersatz geeignet – verfügen sie inzwischen über interessante Möglichkeiten, individuell in die Konstruktion von Einzelteilen einzugreifen.
Auf den folgenden Seiten erfahren Sie, was die einzelnen Softwarehäuser in Nürnberg Spannendes und Interessantes im Gepäck bzw. auf der Festplatte haben. Zudem sehen Sie in unseren kompakten Übersichten, welche Anbieter wo zu finden sind. I

Verfügbar in drei Ausbaustufen

CAD Line zeigt neue Version 6 von NC-Studio

CAD Line GmbH präsentiert in Nürnberg die neue Version 6 ihrer Software NC-Studio, die in drei verschiedenen Ausbaustufen verfügbar ist. Bereits die Version Standard punktet mit dem Umfang eines modernen parametrischen Programmiersystems und lässt sich an jede auf dem Markt verfügbare Neu- oder Gebrauchtmaschine anpassen.
Die Version Advanced bietet darüber hinaus ergänzende leistungsstarke Funktionen. Dies sind beispielsweise Bearbeitungslisten oder auch der integrierte Makro-Editor.
In der Version Professional schließlich spielt die Software ihr volles Leistungsvermögen aus. Hier sind beispielsweise die Ansteuerung von Lasern sowie ein integrierter Barcodescanner-Betrieb zu nennen. Völlig neu ist der integrierte Debugger, der beim Programmieren eigener Makros unterstützt.
In der neuen Version spürbar verbessert wurde unter anderem der freie Editor mit neuen Funktionen für hohen Bedienkomfort. Außerdem können Konturen nun frei eingegeben werden und teilweise, ganz oder auch mehrfach abgefahren werden. Geschlossene Konturen können problemlos auch als Taschen ausgeräumt werden.
Die Flexibilität wird durch eine Funktion zum Auflösen eines Programmes erheblich gesteigert. Besonderes Highlight: Jedem Werkzeug kann eine Außenkontur zugewiesen werden (z. B. aus einer DXF-Datei). Dadurch ermöglicht NC-Studio eine noch bessere Nutzung seiner einzigartigen Bearbeitungslisten.
CAD Line GmbH
Holz-Handwerk 2012
Halle 11.1, Stand 142

BM-Messewegweiser Software auf der fensterbau/frontale 2012
3E-Datentechnik: Halle 1, Stand 222
Adulo: Halle 1, Stand 229
Albat & Wirsam: Halle 1, Stand 231
Altec: Halle 1, Stand 253
Büro Deckert & Schefer: Halle 1, Stand 251
Cad-Plan: Halle 7A, Stand 317
GHU Datacomp: Halle 1, Stand 226
Joinerysoft: Halle 1, Stand 425
Klaes: Halle 1, Stand 250
Opera Company: Halle 3, Stand 256
Orgadata: Halle 7A, Stand 319
Prefco: Halle 3, Stand 149
Prologic: Halle 1, Stand 532
Ratano EDV: Halle 3, Stand 106
SP-Software: CCN Ost, 7AF-107
Syscad Team: Halle 7A, Stand 401
Uniwave Consulting: Halle 3, Stand 252
Wehner Computertechnik: Halle 1, Stand 115
Windowmaker: Halle 3, Stand 261
Zaremba: Halle 1, Stand 224
ZMI: Halle 1, Stand 524
Alle Angaben ohne Gewähr.

Fünfachstechnik beherrschbar machen

Imos AG zeigt komplexe CNC-Bearbeitung live

Bei der Imos AG dreht sich auf der Holz-Handwerk alles um fünf Achsen. Auf seinem Stand zeigt das Herforder Softwarehaus, wie CNC-Maschinen mit fünf Achsen einfach programmiert und angesteuert werden.
„Uns geht es vor allem darum, die Fünfachstechnik beherrschbar zu machen, indem wir die Programmierung vereinfachen“, sagt Prof. Dr.-Ing. Frank Prekwinkel, Vorstandsvorsitzender der Imos AG. Eine Live-Demo auf dem Stand zeigt, wie 3D-CAD-Daten von Bauteilen komplexer Geometrie, bei denen es auf das kleinste Detail ankommt, auf eine CNC-Maschine mit fünf Achsen übertragen werden.
Die Bauteilgeometrie und die Konstruktionsdetails werden komplett in Imos CAD 10.0 erzeugt, das hinsichtlich der freien Konstruktion weiterentwickelt worden ist. Alternativ können auch 3D-Bauteildaten aus anderen CAD-Systemen eingelesen werden. Hierzu stehen Unternehmensangaben zufolge zahlreiche Schnittstellen zur Verfügung.
Das CAM-Modul arbeitet in bekannter Weise: Bauteile mit Dreiachs-Bearbeitungen werden wie gewohnt automatisch erzeugt. Bauteile, die eine Fünfachs-Bearbeitung benötigen, werden vom System erkannt und zur Programmierung in das neu entwickelte Fünfachs-Programmiertool „CAM Max“ eingelesen. Dieses errechnet die Belegungen der Werkzeuge und der Aggregate. Selbst interpolierte Bewegungen werden unterstützt.
Bevor es auf die Maschine geht, startet die dreidimensionale Simulation und zeigt die Bewegungen von Werkzeug und Aggregat sowie eventuelle Kollisionen mit der Maschine oder dem Bauteil.
CAM Max basiert auf einem leistungsstarken Fünfachs-Systemkern, der auch sehr komplexe Bearbeitungen unterstützt. Das Besondere ist, dass dieses Werkzeug vorkonfigurierte Bearbeitungsgruppen vorhält, die im Holz- und Möbelbau üblich sind.
So lässt sich die Programmierung vereinfachen und beschleunigen. Damit folgen die Herforder ihrer langjährigen Strategie, Technologie in Lösungen für die Branche umzusetzen. Zukünftig sollen mit Imos-Software die gängigen Konstruktionen im Möbel- und Innenausbau in einem System abgebildet und gefertigt werden können, heißt es aus Herford.
Imos AG
32052 Herford
Halle 11.1, Stand 122

Neues Outfit, diverse Optimierungen

System Inka präsentiert Verbesserungen im Detail

Die Branchenlösung System Inka präsentiert sich zur Holz-Handwerk in Nürnberg in modernerem Outfit. Zudem kündigt das Softwarehaus eine ganze Reihe interessanter Verbesserungen und auch Neuheiten in seinem Programm an.
Diese betreffen ganz besonders die schnelle und einfache Kalkulation ebenso, wie die Angebotserstellung, die Arbeitsvorbereitung mit automatischer Stückliste oder auch die aktuelle Zeiterfassung inklusive Auswertung und Lohnabrechnung. Die Buchhaltung verfügt nun über eine automatische Bankbuchung.
Neu sind auch eine integrierte Terminplanung sowie darüber hinaus eine Schnittstelle zur Telefonanlage.
Alle genannten Optimierungen habe man im intensiven Dialog mit den Anwendern diskutiert und realisiert.
System Inka GmbH
79295 Sulzburg
Halle 11.1, Stand 136

Neue Version und pfiffiges Cloud-Paket

Klaes bietet Werkzeuge für alle Betriebsgrößen

Highlights auf dem Klaes-Messestand in Nürnberg sind die neue Version 7.4 sowie das Gesamtpaket „Klaes Cloud“.
Die Anforderungen an Organisationslösungen bei Fensterherstellern sind stark gewachsen. Unabhängig von der Größe, so das Softwarehaus, seien die Anforderungen an Workflows, Informationsmanagement, Produktionsorganisation und Controlling dabei sehr ähnlich oder gleich.
Mit den Produktlinien Premium, Professional, Vario und Trade stellt das Unternehmen alle erforderlichen Werkzeuge zur Verfügung, um wichtige Ziele erfolgreich zu verwirklichen: Kundenbeziehungen pflegen, den Vertrieb steuern, Händler langfristig binden oder effektiv zu produzieren. Hier bietet Klaes spezifische Lösungen für die unterschiedlichen Unternehmensgrößen. In der Version gibt es zwei zentrale Neuheiten:
  • „Objektvorgang“: Damit können die Anforderungen aus der Objektabwicklung gut abgebildet werden, beispielsweise durch die Splittung von Aufträgen in einen kaufmännischen (LV) und einen technischen Teil für die Produktion. Dabei sind gleiche Positionen in beiden Bereichen miteinander verknüpft und erlauben so ein transparentes Arbeiten – bis hin zur Rechnungslegung mit unterschiedlichen Abrechnungsmethoden.
  • „Beschlag“: Die Flügelgewichte wachsen ständig, deshalb können jetzt die Tragfähigkeiten der verwendeten Lager, entsprechend der Vorgabewerte der Gütegemeinschaft Schlösser und Beschläge e. V. und des ift-Leitfadens, ermittelt werden. Bei der Erfassung wird direkt überprüft, ob die Rechteck-, Schräg- oder Rundbogenfenster innerhalb der jeweiligen Anwendungsdiagramme liegen und eventuelle Übertretungen detailliert anzeigt.
Klaes ist schon lange in der „Cloud“. Das Paket aus Software, IT-Infrastruktur und Dienstleistung ermöglicht es Herstellern, ihre Wiederverkäufer schnell und einfach mit einem Handelsprogramm zu versorgen.
Dank Mietsystem entstehen dem Hersteller dabei nur verhältnismäßig geringe Anfangsinvestitionen und das Volumen kann flexibel an den aktuellen Bedarf angepasst werden. Der elektronische Austausch der Bestelldaten ist ebenfalls möglich – und funktioniert auch über Sprachgrenzen hinweg.
Horst Klaes GmbH und Co. KG
53474 Bad Neuenahr- Ahrweiler
Halle 1, Stand 250

BM-Messewegweiser Software auf der Holz-Handwerk 2012
Adequate Solutions: Halle 11.1, Stand 167
Alphaschift: Halle 11.1, Stand 168
Ardis Information Systems: Halle 11.1, Stand 146
Bachinger Software: Halle 11.1, Stand 140
Borm-Informatik GmbH: Halle 11.1, Stand 102
CAD Line GmbH : Halle 11.1, Stand 142
CAD+T Consulting GmbH: Halle 11.1, Stand 110
Reinhold Duft : Halle 11.1, Stand 144
Cobus ConCept International: Halle 11.1, Stand 138
Compass Software GmbH: Halle 11.1, Stand 198
DDX Deutschland GmbH: Halle 11.1, Stand 147
Dietrich’s AG : Halle 11.1, Stand 157
Digi Zeiterfassung GmbH: Halle 11.1, Stand 116
Direkt CNC-Systeme GmbH: Halle 11.1, Stand 124
EDV & CAD Group : Halle 11.1, Stand 118
EDV-System Inka GmbH: Halle 11.1, Stand 136
Extragroup GmbH : Halle 11.1, Stand 153
Flexijet GmbH : Halle 11.1, Stand 129
GTR mbH : Halle 11.1, Stand 106
H&H Software GmbH: Halle 11.1, Stand 149
Hammes Software GmbH: Halle 11.1, Stand 125
Homag eSolution GmbH: Halle 10.0, Stand 114e
HSB CAD : Halle 12.0, Stand 122
Imos AG: Halle 11.1, Stand 120 /122
Kuhnle Computer-Software: Halle 11.1, Stand 114
Licom Systems GmbH: Halle 10.0, Stand 211
Missler Software: Halle 11.1, Stand 167
Moldtech GmbH : Halle 11.1, Stand 167
OS Datensysteme GmbH: Halle 11.1, Stand 101
Palette CAD GmbH : Halle 11.1, Stand 104
Pascam GmbH: Halle 11.1, Stand 106
PinnCalc GmbH: Halle 11.1, Stand 190
Point Line CAD AG: Halle 11.1, Stand 102
Pytha Lab GmbH: Halle 11.1, Stand130
Sander + Partner GmbH: Halle 11.1, Stand 196
S&S Datentechnik: Halle 11.1, Stand 141
S-Plus GmbH: Halle 11.1, Stand 143
Sander & Doll AG : Halle 11.1, Stand 176
Schreinerfix: Halle 11.1, Stand 108
Sema GmbH : Halle 11.1, Stand 126
Truncad GmbH: Halle 11.1, Stand 194
Weto AG : Halle 11.1, Stand 112
WG System UGmbH : Halle 11.1, Stand 127
Alle Angaben ohne Gewähr.

Mit eingebautem Küchengenerator

Truncad präsentiert erweiterte Version des 3D-Generators

Die neue Version 9 des 3D-Generators bietet eine Reihe neuer bzw. erweiterter Funktionen. So können jetzt auch Küchen, Sonderformen und Griffleisten geplant und gefertigt werden.
Der Küchengenerator automatisiert als jetzt fester Bestandteil der Software die Erstellung von Küchen weitgehend. Der Anwender definiert den Raum und bestimmt, an welchen Wänden er seine Küchenschränke platzieren möchte. Die Zuordnung der Schränke erfolgt automatisch, der Kunde wählt nur noch aus einer umfangreichen Bibliothek die Fronten aus. Neben Schrankreihen an den Wänden werden auch Kochinseln berücksichtigt.
Durch die Integration des neuen Teileeditors lassen sich jetzt mit dem 3D-Generator auch Werkstücke in ihrer Form beliebig gestalten. Auch Teile mit Sonderformen lassen sich planen und produzieren. Die definierten Teile bleiben voll parametrisiert und werden bei Maßänderungen in der Gesamtkonstruktion jederzeit automatisch neu berechnet. Sie fügen sich damit selbsttätig in die aktuelle Konstruktion ein.
Truncad GmbH
88131 Lindau
Halle 11.1, Stand 194

CAD-Funktionen bieten Mehrwert

Simplapro-Korpusgenerator mit erweiterter Funktionalität

Der Korpusgenerator Simplapro hat in jüngster Zeit nützliche und CAD-vertraute Bedienelemente übernommen. Der Weg, einen Korpusgenerator mit CAD zu verknüpfen, sei nun endgültig eingeschlagen. Dabei positioniert sich das Softwarehaus strategisch klar: Man will für die Planung von Möbeln mehr als einen parametrisierten Generator bieten.
Der Korpusgenerator hatte bereits vielfältige Möglichkeiten zu bieten. Es konnten Schränke individuell als Raumteilerschränke gestaltet werden, jedes Bauteil konnte individuelle Zusatzbearbeitungen bekommen, Deckplatten auf Unterschränken bzw. Gesimsen wurden nicht nur grafisch dargestellt, sondern waren auch im Fertigungsablauf eingebunden.
Ein wichtiger Meilenstein im Rahmen der stärkeren Gewichtung der 3D-Zeichnung ist die Mitte 2011 neu gestaltete Definitionsmöglichkeit der Schubladen. Im Zuge dieser Neugestaltung sollten für jede einzelne Schublade Änderungen bei der Schubladentiefe, der Höhe, der Position im Korpuselement oder im Schubladentyp möglich sein. Wegen dieser differenzierten Möglichkeiten und der daraus resultierenden Kontrollnotwendigkeit sei kein Weg an der Arbeit mit der Grafik vorbeigegangen. Dann war einfach abzugreifen, ob der für die Schublade notwendige Inhalt auch tatsächlich z. B. in der Höhe entsprechend Platz findet.
Mit dieser Umsetzung hat die 3D-Zeichnung eine noch größere Gewichtung bekommen. Die Grafik ist nicht mehr nur Mittel zur Darstellung, sondern vielmehr das Arbeitsfeld in der Planung geworden.
Bauteile markieren, Schnittpunkte erkennen, markierte Bauteile kopieren, komplexe Bemaßungen erstellen oder einfach nur Bauteile eines Schrankelementes markieren, verändern oder entfernen, neue Bauteile in eine bestehende Schrankkonstruktion einfügen: Dies alles erfolgt in der Zeichnungsebene leicht verständlich und grafisch unterstützt. Die pfiffige Vererbungstechnologie des Generators bleibt auch dann vollständig erhalten, wenn mit CAD-Werkzeugen gearbeitet wird. Ein „Auflösen“ der ursprünglichen Korpuskonstruktion ist nicht notwendig.
Simplapro GmbH
86753 Möttingen

Komfortabel ohne Schnittstelle

Schreinerfix präsentiert Kooperation

Im Fokus des Messeauftritts von Schreinerfix steht auch die Kooperation zur Planungs- und Konstruktionssoftware xCAD Interior. Sind beide Programme auf einem Rechner installiert, greifen sie automatisch aufeinander zu und die Daten werden wie gewollt ausgetauscht. Die Auftragsübersichten können durch Anlegen neuer, eigener Felder an die jeweiligen betrieblichen Anforderungen individuell angepasst werden.
Fremdprogramme lassen sich jetzt auch komfortabel und zentral mit Schreinerfix verwalten.
Auch lassen sich beliebige Dokumente (handschriftliche Notizen, Faxe und Briefe) einscannen und samt Fotos den jeweiligen Aufträgen zuordnen.
Das Branchenprogramm wird dank neuer Übersichten zunehmend zur Schaltzentrale für die Betriebsführung. Entsprechend selbstverständlich sind auch der Import und Export zu Outlook. Alle Adressdaten werden im Branchenprogramm gepflegt und automatisch mit Outlook abgeglichen – im Netzwerk ebenso wie bei Einzelplatzlösungen.
Schließlich wurde die Stückliste so umgebaut, dass einzelne Teile leichter und übersichtlicher bearbeitet werden können.
Schreinerfix Hans Leitenmaier
87459 Pfronten-Weißbach
Halle 11.1, Stand 108

Flexibilität bei der Kalkulation

Sander & Doll optimiert Preisgestaltung

Um eine flexible Preisgestaltung möglich zu machen, kalkulieren Anwender ihre Arbeitsleistungen in der Tischlersoftware Forma jetzt auch unabhängig vom Zeitbedarf. Über eine neue Funktion lässt sich die automatische Verknüpfung von Tariflohn und Zeitbedarf bei der Berechnung des Verkaufspreises ausschalten.
Auf diese Weise werden für die gleiche Arbeitsleistung unterschiedliche (feste) Stundensätze hinterlegt. Dies können zum Beispiel verschiedene Vergütungen für Meisterstunden, Gesellenstunden oder Helferstunden sein.
Und weil Anwender ebenfalls angeben können, ob für die Arbeitsleistung Lohnnebenkosten berücksichtigt werden müssen, können auch Subunternehmer-Vereinbarungen in der Margenberechnung im Angebot automatisch richtig ausgewertet werden.
Ebenso im Fokus des Messeauftritts von Sander & Doll in Nürnberg ist die mobile Istzeiterfassung mit Barcodes. Mitarbeiter erfassen Istzeiten dabei einfach mit einem mobilen Barcode-Lesegerät, das etwas größer als eine Streichholzschachtel ist, auf der Baustelle. Die dazu benötigten Barcodes (beispielsweise für Projekte, Mitarbeiter, Tätigkeiten oder auch Maschinen) werden direkt in die relevanten Dokumente eingedruckt.
Sander & Doll AG
42853 Remscheid
Halle 11.1, Stand 176

Darf’s etwas mehr sein?

Neue Pytha-Version bietet optimierte Visualisierungsmöglichkeiten

Eine perfekte Präsentation ist oftmals der Schlüssel zum Auftrag. Wer einen potenziellen Kunden realitätsnah durch dessen neu geplantes Zuhause führt, hat eine deutlich höhere Erfolgsquote. Die neue Pytha-Version überrascht in diesem Zusammenhang mit beeindruckenden Möglichkeiten.
I Das 3D-CAD-System Pytha feiert in diesem Jahr seinen 30-jährigen Geburtstag. Die Software wird vorrangig von Schreinern, Messebauern, Architekten und Innenarchitekten eingesetzt. Sie ermöglicht die durchgängige Bearbeitung eines Projektes von der Planungsphase über die Präsentation bis hin zur Produktion.
Final Release V 20 zur Holz-Handwerk
In den letzten Jahren hat sich das Entwicklerteam vor allem dem Thema „Produzieren“ zugewandt und innovative Lösungen für holzverarbeitende Gewerke und die Industrie vorgestellt. Pünktlich zur Holz-Handwerk 2012 in Nürnberg ist nun das finale Release der aktuellen Pytha-Version 20 fertig. Damit können beispielsweise Schränke, die mit dem Schrankgenerator erzeugt wurden, jerderzeit nachträglich editiert werden – ohne auf die Möglichkeiten der individuellen Weiterbearbeitung zu verzichten. Das Vektorisieren von Pixelbildern wurde grundlegend überarbeitet und den Anwendern steht jetzt ein neuer DWG-Export zur Verfügung.
Werkstoffpalette sorgt für Vereinfachung
Weiterhin wurde die sogenannte „Werkstoffpalette“ eingeführt. Durch die Vergabe eines solchen Werkstoffes weiß die Software bereits automatisch, wie genau das individuell geformte Bauteil in der Visualisierung darzustellen ist, welches Kernmaterial, welchen Umleimer und welche Flächenbeläge die Stückliste ausgeben soll und welche Schraffur in der Schnittzeichnung zum Einsatz kommt. Das zeitaufwendige Abarbeiten von verschiedenen Dialogen und Eingabefeldern erübrige sich auf diese Weise.
Visualisieren ohne Grenzen
Eine zentrale Neuerung findet sich im Visualisierungsmodul Radiolab. Mit dessen Hilfe können Schreiner und Tischler ihr 3D-Modell in eine fotorealistische Echtzeitpräsentation verwandeln. Das bedeutet, dass das Computermodell live durchwandert werden kann, nachdem die Lichtquellen eingeschaltet und Materialien vergeben wurden. Ähnlich wie bei einem Computerspiel, kann der Anwender mit seinen Kunden Oberflächen und Materialien ändern, Türen öffnen, Videos abspielen usw.
All diese Änderungen werden sofort sichtbar, und zwar in einer bemerkenswerten Qualität. Bereits im vergangenen Jahr hat das Pytha-Team diese Echtzeitpräsentation um eine interaktive HDR-Darstellung (HDR = High Dynamic Range) erweitert. Hierbei werden gezielt die Darstellungsmöglichkeiten ausgereizt, die moderne Grafikkarten bieten. Durch das Bewegen von ein paar Schiebereglern ist es möglich, die optische Qualität einer Visualisierung nochmals erheblich zu verbessern.
Bilder wie Fotos
Das Softwarehaus hat sogar noch eine Schippe draufgelegt: Das final Release bietet jetzt neben der Echtzeitpräsentation auch einen leistungsfähigen Final Gathering Raytracer an. Mit diesem ist es möglich, Bilder zu berechnen, die von einer Fotografie kaum noch zu unterscheiden sind.
Das Besondere bei der Pytha-eigenen Umsetzung dieses Raytracers: Man benötige nicht das Spezialwissen eines Visualisierungsprofis. Häkchen setzen, Rechenmodus wählen und „Start“ drücken – fertig. Weitere Einstellungen seien nicht erforderlich. I
Pytha Lab GmbH
63741 Aschaffenburg
Halle 11.1, Stand 130

BM-Praxistipp Entwürfe richtig präsentieren
  • Achten Sie darauf, dass Ihre Präsentation in einer geeigneten Größe dargestellt wird. Jede Person sollte sie gut sehen können. Verwenden Sie einen entsprechend großen Monitor, einen Beamer oder auch einen modernen TV-Bildschirm.
  • Auch die übrige Computerhardware sollte leistungsstark sein, vor allem die CPU, Grafikkarte und Arbeitsspeicher sind für die Rechner-Performance von Bedeutung.
  • Verwenden Sie eine Präsentationssoftware, die schnelle Änderungen an Ihren Entwürfen erlaubt. Ihre Präsentation erhält eine völlig neue Qualität, wenn Sie Kundenwünsche sofort umsetzen können und Vor- bzw. Nachteile der Änderung in Echtzeit sichtbar werden.
  • Beinhaltet Ihr Entwurf besondere mechanische Abläufe (z. B. Schiebetüren, spezielle Beschläge etc.), stellen Sie diese grafisch dar. Kurze Animationsfilme können hier hilfreich sein.
  • Arbeiten Sie alle Argumente Ihres Entwurfs heraus, die als Alleinstellungsmerkmal dienen.
  • Beziehen Sie Logos, Abbildungen oder andere identitätsstiftende Symbole Ihres Kunden in die Präsentation ein.

  • Den Kunden geben, was sie brauchen«

    BM-Interview mit Pinncalc-Chef Carsten Pinn

    Seit Ende 2011 kooperiert Pinncalc mit dem Softwarehaus Moldtech, das die CAD/CAM-Software Topsolid Wood vertreibt. Seit Anfang 2012 besteht zudem eine enge Zusammenarbeit mit Robin Wood (Online-Kreativplaner). Wir sprachen mit Carsten Pinn über Hintergründe und künftige Herausforderungen.

    Autor: Christian Närdemann

    BM: Herr Pinn, Sie sind kräftig auf Kooperationskurs. Welche Ziele verfolgen Sie damit?
    Carsten Pinn: Unsere Aufgabe ist es, für jeden einzelnen unserer Kunden genau die Softwarelösung zu finden, die ihn weiterbringt. Diese Aufgabe ist hochkomplex und für uns als mittelständisches Softwarehaus nur zu leisten, wenn uns leistungsfähige Partner zur Seite stehen. Robin Wood beliefert inzwischen mehr als 1000 Schreiner mit maßgefertigten Möbeln. Moldtech ist einer der größten Handelspartner von Missler Software. Die Zusammenarbeit mit Robin Wood begann übrigens schon ganz leise auf der Ligna 2011. Nach der Messe war Robin Wood-Chef Felix Schmidhuber und mir klar, dass hier viele Synergieeffekte schlummern.
    BM: Was macht die Welt der Schreiner und Tischler denn heute komplexer als noch vor beispielsweise zehn Jahren?
    Pinn: Die zunehmende Komplexität kann man inzwischen in nahezu allen Bereichen feststellen – sei es der Verkauf, die Büroorganisation, ständig neue Materialien oder auch die Fertigung. Es gibt einerseits Tischler und Schreiner, die zukaufen. Und es gibt solche, die entweder konventionell fertigen oder vermehrt auch Betriebe, die CNC-Maschinen in großem Stil einsetzen. Dabei spielt die Betriebsgröße interessanterweise gar nicht mehr unbedingt eine Rolle. Ebenso gibt es Kunden, die eher Kastenmöbel produzieren oder aufwendige Inneneinrichtungen.
    BM: Was unterscheidet die angesprochenen Pinncalc-Kooperationen von einer „normalen“ Zusammenarbeit?
    Pinn: Bei der „normalen“ Zusammenarbeit ist es zumeist so, dass ein Kunde eine Schnittstelle benötigt. Diese programmieren wir dann gemäß den Anforderungen und das war es dann auch. Unsere Kooperationen funktionieren ganz anders. Hier geht es in erster Linie um einen Mehrwert für Kunden und Kooperationspartner. So wird bei der Erstellung der Schnittstellen Wert auf die optimale Anbindung der Softwarelösungen gelegt. Wir sprechen hier ganz bewusst nicht mehr von Schnittstellen, sondern von Anbindungen. Der Kunde merkt oft nicht, wann Daten ausgetauscht werden, und kann sich so auf seine eigentliche Arbeit konzentrieren. Zu einer Kooperation gehört immer die Zusicherung, dass die Anbindungen unseren gemeinsamen Kunden kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Damit der Kunde alles aus einer Hand kaufen kann, gibt es entsprechende Vertriebsvereinbarungen.
    BM: Wie sieht eigentlich der typische Pinncalc-Anwenderbetrieb aus?
    Pinn: Es wäre schön, wenn es den typischen Anwenderbetrieb noch gäbe, da wir dann den ganzen Aufwand nicht zu betreiben bräuchten. Vielmehr ist es heute so, dass unsere Kunden vollkommen unterschiedliche Anforderungen haben. Da gibt es den „Garagentischler“, der Zukaufteile montiert, den alteingesessenen Schreiner, der von seiner Frau im Büro unterstützt wird, aber eben auch den Betrieb mit 100 Mitarbeitern und mehreren CNC-Maschinen. In letzter Zeit beobachten wir auch vermehrt, dass kleinere Betriebe in CNC-Technik investieren, was sicherlich auch mit dem Generationswechsel zu tun hat.
    BM: Wie müssen sich Schreiner und Tischler aufstellen, um fit für die zunehmend komplexen Anforderungen der Zukunft zu sein?
    Pinn: Bei meinen Kundenbesuchen kann es vorkommen, dass mir morgens ein Kunde erzählt, dass er nach Möglichkeit alles zukauft. Am gleichen Nachmittag berichtet mir ein anderer Kunde, dass er alles selbst fertigt und in CNC-Technik investiert hat. Und das Tolle: Beiden gibt der Erfolg recht. Einfache Rezepte gibt es da leider nicht. Fit für die Zukunft sind die Betriebe, die gut organisiert sind und sich kontinuierlich weiterentwickeln.
    BM: … und welche Folgen hat das Ihrer Meinung nach für den Softwareeinsatz?
    Pinn: Noch vor einigen Jahren haben wir unsere Software verkauft, den Tischler oder Schreiner geschult und unser Kunde hatte genau das, was er braucht. Heute wird es immer wichtiger, dass sich die Software an das Unternehmen anpasst, nicht umgekehrt. Gut organisierte Betriebe brauchen heute Software, die exakt auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.
    BM: Wie tragen Sie dem als Softwarehaus Rechnung und welche Auswirkungen hat das auf das künftige Portfolio von Pinncalc?
    Pinn: Es ist ganz klar, dass wir unsere Kunden besser kennenlernen müssen. Nur so können wir jedem Kunden das geben, was er genau benötigt. Listen mit Kundenwünschen zu führen, um diese dann schrittweise umzusetzen, reicht heute nicht mehr. Heute besuchen wir unsere Kunden, um in Workshops zu erfahren, wie unser Anwender in Zukunft arbeiten möchte und wie wir ihn dabei unterstützen können – sei es durch Dienstleistungen oder Softwareerweiterungen. Oft ist es so, dass die Lösungen aus unserem Haus allein nicht mehr reichen. In einem solchen Fall unterstützen uns dann kompetente Kooperationspartner mit ihren Produkten und ihren Dienstleistungen.
    BM: … was den Schluss nahelegt, dass Sie am eingeschlagenen Kooperationskurs festhalten …
    Pinn: Ich bin mir sicher, dass es in diesem Punkt auch in Zukunft noch das eine oder andere zu berichten gibt.
    BM: Die Holz-Handwerk steht an. Mit welchen Neuheiten schlagen Sie in Nürnberg auf?
    Pinn: Da das Thema Mobilität immer wichtiger wird, gehen wir in die Wolke (Cloud). Das bedeutet, dass unsere Kunden ihre Software zukünftig auch in der Wohnung, beim Kunden oder im Hotel nutzen können und die Daten dabei automatisch und in Echtzeit mit dem Firmenrechner abgeglichen werden.
    BM: Nochmal nachgefragt: Wie sieht es mit weiteren Kooperationen aus? Können wir vielleicht schon in Nürnberg mit einem weiteren Handschlag rechnen?
    Pinn: Da möchte ich nur soviel verraten: Einen weiteren Handschlag hat es im Verborgenen schon gegeben. Ein Besuch auf unserem Messestand wird sich sicher lohnen.
    BM: Herr Pinn, besten Dank für das Gespräch.

    Zur Person / zum Unternehmen
    Carsten Pinn (49) ist Geschäftsführer des Eckernförder Softwarehauses Pinncalc EDV-Beratungs- und Vertriebs-GmbH. Der gelernte Tischler und Diplom-Informatiker schwingt in seiner Freizeit nicht nur gerne den Kochlöffel, sondern auch den Golfschläger.
    Pinncalc vertreibt die Programme Corpora (Auftragsbearbeitung), Davinci (Konstruktion) und Venturi (Fenster). Gegründet 1987, hat das Unternehmen mit seinen heute 28 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie bundesweiten Vertriebs- und Servicebüros rund 4700 Kunden mit insgesamt 8300 installierten Lizenzen. Pinncalc auf der Holz-Handwerk 2012: Halle 11.1, Stand 190.

    Durchgängig bis zur CNC-Maschine

    CAD/CAM-Spezialist Pascam präsentiert Verbesserungen

    Zur Holz-Handwerk zeigt die Pascam GmbH diverse praxisbezogene Produktverbesserungen und -erweiterungen, die meist auf Anregungen von Anwendern in die neueste Version Einzug gehalten haben.
    Entwicklungsschwerpunkt der aktuellen Softwarelösungen waren eine noch effizientere Benutzerunterstützung sowie die verbesserte Interaktivität im Konstruktionsprozess, um die gewünschten Konstruktionsergebnisse noch schneller und sicherer erreichen zu können.
    Mit Pascam Woodworks steht dem Anwender nun unter anderem eine vereinfachte Kantengenerierung zur Verfügung: Er kann mit den „schnellen Verbindern“ alle holztechnischen Verbindungselemente in seinem Produktmodell anwenden. Auch bei der Materialzuweisung wurden praktische und leistungsfähige Verbesserungen eingebaut.
    Weitere Optimierungen betreffen die fertigungsorientierte Produktmodellierung (Design for Manufacturing). Damit können Fertigungsprozesse bereits während der Konstruktion vollparametrisch definiert werden, was eine unerreichte Durchgängigkeit entlang der gesamten CAD/CAM-Prozesskette ermöglicht.
    Auch im Bereich der CAM-Programmierung erhält der Anwender eine umfangreichere und transparentere Übersicht seiner CNC-Programmschritte unter Pascam Bea. Das intuitive Anlegen und Bearbeiten der Werkzeugpfade und CNC-Strategien direkt an der Fertigungsgeometrie wird ergänzt durch eine klare und übersichtliche Simulation der verwendeten CNC-Bearbeitungsschritte.
    Für kleinere Betriebe unter drei Anwenderlizenzen hat das Softwarehaus eigenen Angaben zufolge ein preisgünstiges Angebot mit der „Handwerk Edition“ geschnürt.
    Zudem wird das Unternehmen im Rahmen seines Messeauftritts einen Ausblick auf weitere holztechnische CAD/CAM-Lösungen zur Produktivitäts- und Effizienzsteigerung auf Basis des SolidWorks-3D CAD Systems demonstrieren.
    Pascam GmbH
    74366 Kirchheim/N.
    Halle 11.1, Stand 106

    Neuer Holztechnik-Katalog an Bord

    Palette CAD optimiert Software und Service

    Der neue Holztechnik-Katalog von Palette CAD trennt die zwei Welten von freier Konstruktion und die Systemwelt mit Konfigurationsobjekten deutlicher als bislang. Insbesondere eine spürbare Zeitersparnis beim Planen habe bei der Umgestaltung im Vordergrund gestanden, so das Stuttgarter Softwarehaus.
    Die Veränderungen betreffen die Software an sich, aber auch den Bereich Service/Kommunikation mit den Anwendern. So soll beispielsweise eine Hotline, die kompetent von einem Holztechnik-Ingenieur unterstützt wird, für schnelle Hilfe sorgen.
    Palette CAD GmbH
    70329 Stuttgart
    Halle 11.1, Stand 104

    Workflows nochmals optimiert

    OS Datensysteme mit durchgängiger Produktpalette

    OS Datensysteme präsentiert auf der Holz-Handwerk zahlreiche Erweiterungen seines Softwareportfolios für Schreiner/Tischler, Innenausbauer, Ladenbauer und Möbelhersteller. Kundenspezifische Anforderungen an individuelle Fertigungsabläufe wurden dabei ebenso berücksichtigt wie die strategische Weiterentwicklung in der neuen Version.
    Das Softwarehaus setzt auf eine ganzheitliche Betrachtung der Prozesse mit EDV-Einsatz. So hat das Unternehmen beispielsweise mit der Optimierung der CNC-Anbindungen und der Projektdatenaufbereitung die Workflows und den Datenfluss bei den Anwenderbetrieben flexibler gestaltet. Neue Statusfelder ermöglichen in allen Bereichen des Branchenprogramms mehr Transparenz. Man sieht sofort, wer was wann geändert hat. Der Anwender kann sich eigene Statuswerte anlegen und so seinen Auftragsfortschritt definieren.
    Eine erweiterte Drag-&-Drop-Funktion sorgt zudem für mehr Bedienungskomfort: So können außerhalb des Branchenprogramms generierte, auftragsrelevante Informationen (beispielsweise E-Mails, Bilder oder Microsoft-Office-Daten) einer Adresse oder einem Vorgang per Mausklick zugeordnet und direkt dort wieder aufgerufen werden.
    Weiterentwicklungen meldet das Softwarehaus auch im CAD/CAM-Bereich. Mit der aktuellen Version des Korpusgenerators OSD-Corpus+ lassen sich Stücklistendaten auch ohne CAD-Programm generieren. Damit können individuelle Korpusmöbel einfach geplant, visualisiert und produziert werden.
    Da die „Grafische Variable Stückliste“ ohne ein Zeichenprogramm auskommt, können auch CAD-unerfahrene Mitarbeiter Konstruktionen und daraus Angebotsunterlagen, Stücklisten sowie sofort ausführbare CNC-Programme generieren. Alle für die Fertigung relevanten Daten werden per Schnittstelle übertragen.
    Dank frei definierbarer Eingabefelder und Bildschirmlayouts lässt sich die OSD-Software an individuelle Bedürfnisse anpassen. So kann teils festgelegt werden, dass nur bestimmte Eingaben möglich sind, ob und wo Material bestellt wird, welches Bauteil auf welcher CNC-Maschine gefertigt werden soll u. a.
    Darüber hinaus wurden die Schnittstellen zu Optimierungsprogrammen von Plattensägenherstellern erweitert.
    OS Datensysteme GmbH
    76275 Ettlingen
    Halle 11.1, Stand 101

    Leichter Einstieg für kleinere Betriebe

    Kuhnle stellt neue Lizenzvariante Flex vor

    Auf der Messe Holz-Handwerk 2012 in Nürnberg präsentiert Kuhnle das Branchenprogramm Kuhnle NG in der Version 2012.
    Das Wiernsheimer Softwarehaus hat den Informationsaustausch mit dem Anwender verbessert. Das Programm prüft nun beim Programmstart regelmäßig, ob neue Anwenderinfos auf der Kuhnle-Website vorliegen, lädt diese automatisch herunter und importiert diese in die Installation des Anwenders. Falls nicht gelesene Einträge vorliegen, werden diese angezeigt.
    Das Softwarehaus feiert dieses Jahr 30-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass findet eine Aktion mit interessanten Jubiläumsangeboten statt, von denen sowohl Neukunden als auch bestehende Anwender profitieren.
    Ab der neuen Version 2012 steht die neue Lizenzvariante „Flex“ zur Verfügung. Mit ihr kann der Lizenzumfang für kleinere Firmen flexibler als bisher individuell gewählt werden. Besteht dann Bedarf, können Mengenerweiterungen und Arbeitsplatzlizenzen zugekauft werden. Die NG-Version wird jetzt also in den drei unterschiedlichen Varianten Standard, Flex und Professionell angeboten.
    Im April eröffnet das Softwarehaus ein neues Vertriebs- und Servicebüro in der Nähe von Dortmund.
    Kuhnle Computer-Software
    75446 Wiernsheim-Iptingen
    Halle 11.1, Stand 114

    Von Kollegen für Kollegen

    K wie Konzept plant, entwirft und konstruiert

    Das Binger Planungsbüro K wie Konzept unter der Leitung von Stefan Kaiser-Wilbert übernimmt als Dienstleister Planungsaufgaben für Kollegen: Vom Aufmaß über Entwurf und Konstruktion bis hin zur Bauleitung übernimmt das siebenköpfige Team Aufgaben in den Bereichen CAD-Dienstleistungen und 3D-Visualisierung an.
    Das Spektrum reicht dabei von der Planung und Konstruktion handwerklicher Innenausbauten über Objektplanung oder den Ladenbau bis hin zu Museumsexponaten und exklusiven Yachtausbauten.
    Das erfahrene Team aus Tischlermeistern, Holztechnikern, Gestaltern und Holzingenieuren realisierte bereits einige namhafte Projekte, darunter den Europäischen Gerichtshof in Luxemburg und das Welios Science Center im österreichischen Wels.
    Im Bereich der Planung reicht das Angebot vom Aufmaß über Planung und Entwurf, die Komposition von Farben und Materialien bis hin zur fotorealistischen 3D-Präsentation und Ausführungszeichnungen.
    Ein weiterer wesentlicher Dienstleistungsbereich ist die Arbeitsvorbereitung: Ob Konstruktionszeichnung, Preisanfragen, Materialbeschaffung, die Erstellung von CNC-Programmen oder auch die Fertigungsleitung – der Kollege bekommt genau das, was er braucht.
    Während der Holz-Handwerk gibt das seit 2004 aktive Planungsbüro Einblicke in seine Leistungsfähigkeit und steht interessierten Kollegen Rede und Antwort.
    K wie Konzept
    55411 Bingen
    Halle 11.1, Stand 145

    Freie Konstruktion in 3D an Bord

    Wood CAD/CAM mit erweiterter Funktionalität

    Mit neuen Funktionen hat Homag eSolution die Software Wood CAD/CAM ausgestattet. Lag der Schwerpunkt der Software bis dato in der parametrischen Konstruktion von Korpusmöbeln, bietet sie nun auch Methoden für die freie Konstruktion in 3D. Mit der Anbindung an die Homag-Fünfachs-Technik können jetzt auch die kompliziertesten Bauteile gefertigt werden.
    Die freie Konstruktion in 3D ergänzt die Tools für die parametrische Konstruktion. Die Bedienlogik folgt der Vorgehensweise beim Zusammenbau eines Möbels: Einzelteile können im 3D-Modus frei am Bildschirm zusammengesetzt werden. Der Konstrukteur kann sich auf Bauteile und Formen konzentrieren. Erst später fügt er Profile, Materialien und Beschläge hinzu. Dafür hält Wood CAD/CAM ein weiteres Konstruktionswerkzeug bereit. Als Ergebnis bekommt der Anwender bemaßte Bauteilzeichnungen und Schnitte, Stücklisten und CNC-Programme.
    Mithilfe einer 3D-Simulation lassen sich die Bewegungen des Fräsers und des Fünfachs-Aggregats jederzeit überprüfen.
    Homag eSolution GmbH
    72296 Schopfloch
    Halle 10.0, Stand 114e

    Schachtelfunktionen erweitert

    GTR optimiert Nesting-Funktionalität

    Die GTR mbH, CAM-Partner der Firma Pascam, stellt eine Erweiterung der Schachtelfunktion (Nesting) vor. Diese ermöglicht das automatische Nesten der Einzelelemente aus Solid-Works-Baugruppen. Die nachgeschaltete Nestoptimierung erhielt folgende Erweiterungen:
    • Bearbeitung mit Wenden der Platte für Bearbeitungen an der Ober- und Unterseite
    • Automatisches Setzen von Stegen an Werkstücken mit geringer Fläche, um das Verschieben beim Bearbeiten zu vermeiden
    • Zusammenfassen von Arbeitsschritten (Staydown-Verfahren): Bei Sägeschnitten werden in einer Linie liegende Schnitte zusammengefasst.
    • Bei Fräsungen mit gleicher Technologie und geringem Abstand der End- und Anfangspunkte wird ohne Abheben auf die Kontur des nächsten Werkstücks gefahren.
    Zudem gab es Erweiterungen für allgemeine NC-Bearbeitungen:
    • C-Achsfräsen
    • Erweiterung der Werkzeugdatenbank mit Erzeugen einer Maschinenrüstliste
    • Für Homag- und Weeke-Anwender: automatische Aktualisierung der GTR-Werkzeugdatenbank bei Änderungen an der Maschine sowie die Option Woodwop-Generator für Weeke-BHX-Maschinen mit automatischer Klammerpositionierung und Zweiseitenbearbeitung.
    GTR mbH
    73431 Aalen
    Halle 11.1, Stand 106

    Auch unterwegs alle Daten im Griff

    Digi Zeiterfassung optimiert mobilen Einsatz

    Neu im Angebot von Digi Zeiterfassung ist eine App für Android-Handys. Sie ergänzt die Digi-App für iPhone und iPad. Mit deren Hilfe kann der Nutzer über sein Android-Handy Arbeitszeiten auf Auftrag, Position und Tätigkeit erfassen. Auch neue Aufträge können auf dem Handy angelegt werden. Die gebuchten Zeitdaten werden angezeigt, per GPRS (UMTS) übertragen und schließlich automatisch mit der Auswertungs-Software Digi-Time-Control abgeglichen.
    Ebenso neu ist das Geozone-Feature. Es erlaubt eine Ortung über GPS. Geozone ist ebenfalls an die Auswertungs-Software angeschlossen. Dort können räumliche Koordinaten, beispielsweise der Standort einer Baustelle, hinterlegt werden. Bei der Auswertung hilft ein Ampelsystem. Es zeigt den Standort des Mitarbeiters zum Zeitpunkt der Buchung. Befand er sich direkt auf der Baustelle, leuchtet die Ampel grün. Gelb bedeutet, der Mitarbeiter war bis 50 m von der Baustelle entfernt. Bei einer Entfernung von mehr als 100 m leuchtet die Ampel rot. Auch kann stets der exakte Standpunkt des Mitarbeiters auf einer Landkarte angezeigt werden.
    Premiere auf der „Dach + Holz“ in Stuttgart hatte die neue P.A.P.A.-Schnittstelle („Projekt, Angebot, Planung, Auftragsverfolgung“), speziell zugeschnitten auf die Bedürfnisse von Holzbaubetrieben. Sie ermöglicht es dem Anwender, seine Auftragselemente in die Zeiterfassung zu übergeben. Die Schnittstelle stellt sicher, dass das Zusammenspiel der Digi-Produkte mit P.A.P.A. reibungslos funktioniert. Über diese Schnittstelle hinaus bietet das Unternehmen mehr als 50 weitere Schnittstellen zu unterschiedlichen Programmen an.
    Digi Zeiterfassung GmbH
    70794 Filderstadt
    Halle 11.1, Stand 116

    Vielseitiger CAD/CAM-Spezialist

    Neu gegründete DDX Deutschland GmbH startet durch

    Mit der DDX Deutschland GmbH ist ein neuer Dienstleister im Bereich CAD/CAM-Software auf dem Markt aktiv. Dahinter verbergen sich die langjährige Erfahrung und das Know-how von Ingo Homeyer, der zuvor Mitbegründer und langjähriger Geschäftsführer der Cadline GmbH in Bad Oeynhausen war.
    Mit Gründung des Unternehmens stellt sich der Branchenprofi einer neuen Herausforderung. Neben Standardlösungen bietet DDX ein vielfältiges Angebot an Sonderlösungen, die individuell an den Kunden und seine Bedürfnisse angepasst werden können.
    Ingo Homeyer repräsentiert mit dem neu gegründeten Unternehmen die Softwarepalette des „Mutterhauses“ DDX Italien S.r.l., das auch an der DDX Deutschland GmbH eine Minderheitsbeteiligung hält. DDX Italien verfügt über ein 40-köpfiges Entwicklerteam und bietet Softwarelösungen für die Möbel-, Fenster- und Treppenproduktion. In Nürnberg zu sehen:
    • Fensterbausoftware Power Win: Mit der neuen Version ist es möglich, Profilschnitte in der 3D-Konstruktion direkt zu kontrollieren. Die Profile werden direkt aus den Profilwerkzeugdaten generiert.
    • CAM-Software Easy Wood als Basis für Maschinenanbindungen aus den Softwaremodulen.
    • Treppensoftware PowerStairs
    • Easy Beam bringt BTL-Daten aus diversen Softwarepaketen zur Maschine.
    DDX Deutschland hat angekündigt, ein Vertriebsnetz für den gesamten deutschsprachigen Raum aufbauen zu wollen.
    DDX Deutschland GmbH
    32584 Löhne
    Halle 11, Stand 147

    Treppen einfach online konstruieren

    Compass Software zeigt neues Modul

    Compass Software aus Dortmund stellt auf der Holz-Handwerk in Nürnberg ihr neues Softwaremodul zur Konstruktion von Treppen im Internet vor.
    Es handelt sich dabei um eine spezielle Variante der bewährten TSP-ND-Treppensoftware, die vollkommen autark auf einem Internetserver installiert werden kann und auch ausschließlich über einen Internetbrowser bedient wird.
    Das bedeutet für den Anwender und Treppenplaner, dass man keine Software mehr auf seinem Rechner installieren muss, um Treppen grafisch zu erfassen und auch maßgenau dreidimensional im Browser (Plug-in-frei) darzustellen.
    Dies wird möglich durch die neuesten Browserentwicklungen auf Basis von HTML 5, die es gestatten, 3D-Darstellungen online im Browser zu generieren.
    Compass Software
    44379 Dortmund
    Halle 11.1, Stand 198

    Ganzheitlicher CAD/CAM-Ansatz

    Cobus Concept und DPS demonstrieren Durchgängigkeit

    Cobus Concept (Rheda-Wiedenbrück), und DPS Software (Leinfelden-Echterdingen) setzen ihre strategische Zusammenarbeit fort und treten auf der Holz-Handwerk in der Frankenmetropole gemeinsam auf.
    Entsprechend stehen die Bereiche Solid Works 3D-CAD und der ganzheitliche Ansatz CAD/CAM im Fokus – bis hin zur nahtlosen Integration in den Bereich der Fertigung..
    Zu sehen sind diverse neue CAD/CAM-Features. Beispielsweise können vorhandene CNC-Programme auf neuen Maschinen laufen, indem das System aus unterschiedlichsten Dateiformaten Daten einliest (z. B. FMC aus Imawop, MPR aus Woodwop und neuerdings auch XNC aus CNI-Steuerungen).
    Werkzeugdaten von CNC-Maschinen unterschiedlichster Hersteller werden von Cobus NCAD in die Werkzeugverwaltung importiert. Dadurch können Änderungen von Werkzeugdaten an der Maschine jederzeit automatisch und fehlerfrei in das Programmiersystem übernommen werden.
    Die Integration zum CAD-System Solid Works wurde auf .NET-Basis realisiert. So werden die automatische Zuordnung von Bearbeitungen zu importierten Geometrien und die Erzeugung von CNC-Programmen für verschiedene Maschinen ermöglicht.
    Die CAM-Software hat eine Reihe neuer Features. Spannend für Serienfertiger ist beispielsweise der
    Automatikbetrieb beim Nesting.
    Eine wichtige Neuheit ist darüber hinaus das Powertool, mit dem Unternehmensangaben zufolge eine drastische Reduzierung der Erstellungszeit für neue Programme ermöglicht wird.
    Erstmals 2011 vorgestellt, zeigt sich die Schnittstelle zu Solid Works in der Version 2012 komplett überarbeitet. Deutlicher erkennbar sei nun die Zugehörigkeit zu dieser weltweit führenden 3D-Konstruktionssoftware, die DPS als Basis für komplette PLM-Lösungen (Product-Lifecycle-Management) in unterschiedlichen Industriezweigen einsetzt.
    Cobus Concept GmbH
    33378 Rheda-Wiedenbrück
    Halle 11.1, Stand 138

    Kompletter Prozesszyklus online

    Adulo präsentiert neue Entwicklungen

    Der Softwaredienstleister Adulo präsentiert auf der fensterbau/frontale neue Online-Entwicklungen. Der komplette Prozesszyklus eines Fensterbauers kann nun online abgebildet werden.
    Die Fensterbaulösungen funktionieren ohne digitale Lücke, so das Softwarehaus – von der Online-Anfrage des Endkunden, über Belegabwicklung und Produktion, bis hin zu Lieferung, Endmontage und Reklamationsmanagement.
    Die Technologie Internet wird durch Adulo AVIP – die Vertriebs-Internet-Plattform – in die Fensterbaubranche gebracht. Damit wird ein transparenter Informationsfluss durch einen einheitlich gestalteten Webauftritt von Fertiger und Händler geschaffen.
    Über die Cloud Computing Lösung, das Adulo Hosting, wird die Software inklusive aller Stammdaten durch Adulo GS über das Internet bereitgestellt. Dabei befinden sich sämtliche Daten in einem externen Rechenzentrum mit sehr hohen Sicherheitsstandards.
    Adulo GmbH
    97265 Hettstadt
    Halle 1, Stand 229

    Reine Formsache

    Tischlerei Cluse: Spezialist für komplexe CNC-Bearbeitungen

    Formenvielfalt ist in der Tischlerei Cluse mit Sitz in Borken-Marbeck Programm. Möglich wird dies durch leistungsstarke CAD/CAM- Software in Verbindung mit einem Fünfachs-Bearbeitungszentrum.
    Thomas Cluse (www.tischlerei-cluse.de) hat früh erkannt, dass ausgefallenes Design ein Schlüssel zu profitablen Aufträgen ist. Um diesem Anspruch auch fertigungsseitig gerecht werden zu können, investierte der Tischlermeister vor rund vier Jahren in ein Fünfachs-Bearbeitungszentrum von SCM und in die CAD/CAM-Software Alphacam aus dem Hause Licom Systems. Beschränkungen in Sachen Formgebung kennt Cluse nicht mehr. Seine Entwürfe, die er allesamt im 3D-CAD erstellt, zeichnen sich durch räumliche Übergänge und gerundete Kantenverläufe aus und bekommen so ihr besonderes Design.
    Strukturfräsen leicht gemacht
    Nicht nur bei flächigen, sondern insbesondere auch bei räumlich gekrümmten Teilen nutzt der Tischlermeister Alphacam für die Herstellung exklusiver Oberflächenstrukturen. Der für das Spannen komplexer gekrümmter Teile notwendige Vorrichtungsbau geht dabei dank der konsequenten CAD-Nutzung und der vorhandenen Fertigungsmöglichkeiten ebenso einfach und unklompliziert von der Hand.
    Leistungsstarke CAD/CAM-Software
    Ein wichtiges Standbein der Tischlerei: Thomas Cluse ist als Zulieferer für Kollegen aktiv. Die vielfältigen CAD- und Solid-Schnittstellen von Alphacam lesen nahezu alle CAD- und Solid-Formate im Original ein, sodass für seine Auftraggeber keine Notwendigkeit besteht, Austauschformate anstelle der originalen CAD-Datei zu erzeugen. Ein Pluspunkt, der die Zusammenarbeit mit seinen Auftraggebern erheblich beschleunigt.
    Bei stückzahlmäßig größeren Aufträgen bieten die Automatisierungsmöglichkeiten der Software eine erhebliche Verkürzung der Programmierzeiten: Den Layern oder Farben der CAD-Zeichnungen können Mehrfachbearbeitungen zugewiesen werden, wobei auch Startpunktlage, Bearbeitungsseite sowie das An- und Abfahrverhalten berücksichtigt werden. Ebenso bietet Alphacam als mögliche Vorgehensweise an, für ein neues Projekt die Layerstruktur mittels Filter auf die Layerstruktur eines vorhandenen Projektes umzustellen.
    Bei einzulesenden Vollkörpermodellen (CAD-Solid-Modellen) verfügt die Software über eine intelligente Feature-Erkennung, die fertigungstechnisch die Teile einer Baugruppe vereinzelt und Bohrungen, Konturen, Taschen etc. analysiert. Diese lassen sich dann mit wissensbasierten Bearbeitungen versehen.
    Räumlichen Bearbeitungen können entweder mit angestellter Spindel (3 + 2) oder auch als fünfachsig interpolierende Bewegung programmiert werden, sodass sich vom einfachen 2D-Teil bis hin zum fünfachsigen Fräsen alle Bearbeitungsverfahren einfach programmieren lassen. I
    Licom Systems GmbH
    52072 Aachen
    Halle 10.0, Stand 211