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Deutsche Holzindustrie mit 2,8 % Umsatzsteigerung

Branche schaffte 2700 neue Arbeitsplätze
Deutsche Holzindustrie mit 2,8 % Umsatzsteigerung

Johannes Schwörer, Präsident des HDH: „Der Arbeitsplatzabbau in unserer Branche ist gestoppt.“ (BM-Foto: Manfred Maier)
Nach einem Umsatzplus von 7,8 % im Gesamtjahr 2011 konnte die deutsche Holzindustrie ihren Umsatzzuwachs im ersten Halbjahr 2012 weiter ausbauen. Die Umsätze stiegen um 2,8 % auf 16,5 Mrd. Euro. Johannes Schwörer, Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie (HDH), berichtete anlässlich der Jahres-Wirtschaftspressekonfe-renz des Verbandes heute in Stuttgart über sehr unterschiedliche Ergebnisse in den einzelnen Branchenzweigen.

Die 396 Betriebe (+0,5 %) mit mehr als 50 Beschäftigten im Holzgewerbe (Holzindustrie ohne Möbelindustrie) setzten zwischen Januar und Juni 2012 insgesamt 7,4 Mrd. Euro um und damit 1,2 % mehr als im ersten Halbjahr 2011 (7,3 Mrd. Euro). Diese Steigerung sei ausschließlich auf die positive Inlandsnachfrage zurückzuführen. Während der Umsatzzuwachs im Inland 3,6 % betrug, waren es im Ausland 5 % weniger. Die Exportquote lag deshalb lediglich bei 26,1 % und damit deutlich unter dem Vorjahreswert (28,1%).
Infolge der positiven konjunkturellen Entwicklung stieg die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Holzgewerbe um 1,9 % oder um 1100 auf rund 57 300. Einschließlich der Möbelindustrie stieg die Zahl der Mitarbeiter im Vergleich zum 1. Halbjahr 2011 um 2700. „Damit ist der jahrelange Trend des Arbeitsplatzabbaus in der Branche endgültig gestoppt“, erklärte Johannes Schwörer.
Aufgrund der gesunkenen Auslandsnachfrage und wegen des etwas niedrigeren Preisniveaus mussten die Sägewerke Umsatzrückgänge von 5,3 % auf 2 Mrd. Euro hinnehmen.
Die Umsätze in der Holzwerkstoffindustrie, gingen im 1. Halbjahr 2012 um 1,6 % auf 2,3 Mrd. Euro zurück.
Die Erlöse der Parkettproduzenten legten im ersten Halbjahr dagegen deutlich um 7,9 % auf 155 Mio. Euro zu. Diese Steigerung sei vor allem auf die gestiegene Nachfrage im Wohnbau und die rege Renovierungstätigkeit zurückzuführen.
Die zum baunahen Bereich gehörenden Hersteller von Fertighäusern, Fenstern und Türen profitierten ebenfalls von der Belebung des Wohnungsbaus. Der Umsatz der 171 Betriebe stieg deutlich um 6,3 % auf 2,2 Mrd. Euro. Die Hersteller von Fenstern, Türen und Fassaden gehen aufgrund der Auftragslage von einem weiteren Wachstum für das zweite Halbjahr aus. Auch die Fertighaushersteller haben ihre Produktionskapazitäten schon heute für das komplette Jahr 2012 ausgelastet.
Aufgrund des nach wie vor intakten Inlandsmarktes, rechnet der HDH für das 2. Halbjahr 2012 nur mit einem leicht abgeschwächten Konjunkturverlauf. Johannes Schwörer: „Für das Gesamtjahr 2012 gehen wir von einem Umsatzanstieg im Holzgewerbe von rund 1 % aus. Die Möbelindustrie, die die größte Teilbranche unseres Industriezweiges ist, wächst um voraussichtlich rund 3 Prozent. Für die gesamte deutsche Holzindustrie ergibt sich damit eine erwartete Umsatzsteigerung in Höhe von rund 2 Prozent.“
Die gesamte deutsche Holzindustrie beschäftigt derzeit 155 000 Menschen in rund 1000 Betrieben.
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