Windays mit vollem Programm

Fensterbranche traf sich in Biel

Über 350 Fachleute aus der Fensterbranche nahmen an den Windays 2019 in Biel/Schweiz teil, zu deren Programm neben einer Vielzahl von Referaten und einem Podiumsgespräch auch eine Fachausstellung gehörte.

Lösungsansätze für die Integration von Vakuumgläsern in Holz-Alu-Fenstern präsentierte Peter Schober von Holzforschung Austria. Damit werden sehr schlanke Konstruktionen mit energetisch und statisch guten Werten möglich. Eine weitere Innovation ist das von der Berner Fachhochschule BFH in Biel entwickelte «Autowindow». Es soll in Wohnbauten die Einbindung des Fensters in Smart-Home-Lösungen ermöglichen. Der Beschlag sitzt im Blendrahmen statt wie bisher üblich im Flügel. Das neue System kommt mit viel weniger verschiedenen Beschlagteilen aus als konventionelle Konstruktionen, was Vorteile bei der Produktion bezüglich Logistik und im Service bringt.

Mit Komponenten schneller bauen

Anhand des «schnellsten Mehrfamilienhauses der Schweiz» zeigte Roman Hausammann von der BFH auf, welche Möglichkeiten ein extrem hoher Vorfertigungsgrad bietet. Das aktuell in Lenzburg entstehende Objekt mit 20 Mietwohnungen wird in nur fünf Monaten gebaut. Speziell entwickelte Komponenten bestehen aus Fenster, Außenlaibung, Store, Storenkasten und Motor. Ein umlaufender Rahmen aus Holzwerkstoffplatten verstärkt die Konstruktion, welche als Ganzes auf der Baustelle montiert wird. Diese Vorgehensweise verkürzt sowohl Herstell- als auch Montagezeiten und bietet Fensterbauern Chancen zur Steigerung ihrer Wertschöpfung.

Digitalisierung und neues Glas

Rolf Baumann, Professor für Wirtschaftsinformatik an der BFH, führte in das Thema Digitalisierung ein, bezogen auf den Fenster- und Fassadenbau. Er stellte fünf Geschäftsmodelle vor, von denen jedes das Potenzial habe, die heutigen Branchenstrukturen in Mitteleuropa aufzumischen. Auch das nachfolgende Podiumsgespräch dreht sich um das Thema Digitalisierung.

Markus Läubli vom Sigab (Schweizerisches Institut für Glas am Bau) stellte verschiedene Produkttrends vor. So zum Beispiel moderne Sonnenschutzgläser oder elektrochrome Glasprodukte, mit denen tiefe Gesamtenergiedurchlassgrade (g-Werte) erreicht werden können. Damit lassen sich die Anforderungen des sommerlichen Wärmeschutzes erfüllen. (bs/Quelle: Berner Fachhochschule)

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