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Finanzkrise dämpft Konjunkturerwartungen

Tischler NRW: Wachstumswerkstatt Kleinbetriebe
Finanzkrise dämpft Konjunkturerwartungen

Finanzkrise dämpft Konjunkturerwartungen
Die derzeitige Lage ist gut, die weiteren Aussichten sind eher verhalten – mit diesen wenigen Worten lässt sich die momentane Situation im nordrhein-westfälischen Tischlerhandwerk beschreiben. Im Rahmen der diesjährigen Herbst-Mitgliederversammlung des Fachverbandes Tischler NRW Mitte November in Lünen stellte Hauptgeschäftsführer Dieter Roxlau unter anderem die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage vor. Sie zeigen: Die Finanzkrise lässt die Tischlerbetriebe in NRW mit Vorsicht in die Zukunft schauen.

„Knapp ein Drittel der Betriebe rechnet damit, dass sich die Geschäftslage in den nächsten Monaten verschlechtern wird. Nur rund sechs Prozent gehen von einer weiteren Verbesserung aus. Der Rest sieht sich in einer stabilen Lage“, fasst Dieter Roxlau zusammen.
Momentan ist die Nachfrage nach Tischlerleistungen auf einem sehr hohen Niveau. „Die Auftragsbücher in den nordrhein-westfälischen Tischlerbetrieben sind gut gefüllt“, sagt Dieter Roxlau. 7,5 Wochen beträgt zur Zeit die Auftragsreichweite im Durchschnitt – ein Spitzenwert, der zuletzt im Herbst 1996 überschritten wurde. „Dabei gilt es jedoch zu beachten, dass das Gefälle zwischen großen und kleinen Betrieben enorm groß ist“, so Roxlau. Einem Wert von 5,4 Wochen in Betrieben bis fünf Mitarbeitern steht ein Wert von 11,5 Wochen in Betrieben mit 20 und mehr Mitarbeitern gegenüber.
Große Abstände zeigen sich auch im Bereich der Umsatzentwicklung und der Investitionstätigkeit: Die größeren Betriebe konnten im vergangenen halben Jahr ihren Umsatz viel deutlicher steigern als kleine Betriebe. Ebenso hat knapp die Hälfte der Betriebe mit 20 oder mehr Mitarbeitern ihre Investitionen beispielsweise in neue Maschinen erhöht. Von den Betrieben bis fünf Mitarbeitern haben dagegen nur rund zehn Prozent in neue Produktionskapazitäten investiert. „Die kleinen Betriebe laufen Gefahr, auf Dauer wirtschaftlich abgehängt zu werden“, warnt Dieter Roxlau.
Aus diesem Grund hat der Fachverband Anfang November 2011 die Wachstumswerkstatt für Kleinbetriebe gestartet. Das Projekt zeigt kleinen Tischlereien in Sachen Unternehmensstrategie, Optimierung in den technischen Abläufen sowie Personalmanagement und Marketing neue Wege auf. Gefördert wird das Projekt durch den neuen „Wachstumsscheck Handwerk“ des Landes NRW. Dieser ist ein Baustein des aktuellen Programms der rot-grünen Landesregierung zur Stärkung des Handwerks.
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