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Lehrlinge beweisen Kreativität

Wettbewerb in Rheinland-Pfalz
Lehrlinge beweisen Kreativität

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Kreativität und handwerkliches Geschick zeigten die Teilnehmer des Lehrlingswettbewerbs. Foto: Fachverband Leben Raum Gestaltung Hessen/Rheinland-Pfalz

Was sie als Auszubildende im zweiten Lehrjahr schon alles können, bewiesen jetzt die Teilnehmenden beim Lehrlingswettbewerb im Tischlerhandwerk in Rheinland-Pfalz. Unter dem Motto „Stapelbar“ waren sie herausgefordert, ein Stück einzureichen, bei dem besonderes Augenmerk auf der Gestaltung liegt. Die Schirmherrschaft des Wettbewerbs übernahm der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing.

Vielfältige Umsetzungen

Bereits zum 18. Mal richtete der rheinland-pfälzische Landesinnungsverband der Tischler und Schreiner den Lehrlingswettbewerb aus. Insgesamt 21 Auszubildende bauten ein Stück passend zum Motto und zeigten damit, welches kreative Potenzial in ihnen steckt.

Ob ein Hängeschrank aus gestapelten Leisten, eine Lampe aus mehreren „Rahmen“ oder Schranktüren aus Buchrücken: Alle zeigten, wie unterschiedlich die Vorstellungen zu „Stapelbar“ sind. Dabei kamen das handwerkliche Geschick und das technische Verständnis nicht zu kurz. Als Material durfte alles verwendet werden, was in modernen Schreinereien verarbeitet wird.

Bewertung durch Jury und Publikum

Zwei Wochen lang konnten die Besucher des Kinopolis in Koblenz die ausgestellten Exponate bestaunen und einen Publikumspreis vergeben. Die Jury, bestehend aus Alexandra Birk-Märker (Studiendirektorin Berufsbildende Schule Mayen), Karin Bille (Beratungsstelle Formgebung der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern Rheinland-Pfalz) und Michael Oster (Bezirksleiter IKK Südwest), wählte aus den Stücken drei Sieger aus.

Vielfältig in Form und Material

Platz eins belegte Malina Beye (Ausbildungsbetrieb Schreinerei Frank Baumeister) mit ihrer „Hockbar“, ein multifunktionales Stück, das aus zwei Hockern und zwei Tischen besteht. Aufeinandergestapelt nimmt das Möbel wenig Platz weg und bietet viel Stauraum. Das pragmatisch umgesetzte Exponat lässt sich gut handhaben und ist, so die Jury, zudem in Formgebung und Materialauswahl sehr gut gelungen.

Auf den zweiten Platz kam Leon Bales (Ausbildungsbetrieb Schreinerei Adams). Sein Stück bietet mehrere Nutzungsmöglichkeiten: Aufgestapelt fungiert es als Regal und bietet ebenfalls Sitzmöglichkeiten. In schlichtem Design, zeigte er, wie ein stapelbares Möbel in konsequenter Formgebung umgesetzt werden kann.

Valentin Trenkler (Ausbildungsbetrieb Schreinerei Rolf Hendgen) ehrte die Jury mit Platz drei. Sein Stück, eine Lampe aus vielen aufeinandergestapelten Holzrahmen aus unterschiedlichen Hölzern, vereint handwerkliche Technik mit dem Thema „Stapelbar“ und kommt deshalb einem Kunstobjekt nahe.

Das Publikum wählte Jens Hasenbergs (Ausbildungsbetrieb Holzwerk Judith Cramer) hängendes Barmöbel als sein Lieblingsstück. Aus Kirschbaum gefertigt, bietet das Stück Möglichkeiten zum Verstauen von Gläsern, Getränken und weiterem Zubehör. (bs/Quelle: Tischler Rheinland-Pfalz)

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