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Ligna 2015 mit Rekordergebnis

Neues Flächenkonzept für 2017 geplant
Ligna 2015 mit Rekordergebnis

Mehr als zufrieden mit der Ligna 2015 (v. l.): Dr. Jochen Köckler (Deutschen Messe AG), Dr. Bernhard Dirr (VDMA), Jörg F. Mayer (Altendorf), Jürgen Köppel (Homag) und Raphaël Prati (Biesse) bei der abschließenden Pressekonferenz am Freitag, den 15. Mai 2015.

Mit einer herausragenden Bilanz ist heute in Hannover die Ligna zu Ende gegangen: Insgesamt besuchten 96.000 Menschen die weltweit wichtigste Messe für Maschinen, Anlagen und Werkzeuge für die Holzbe- und -verarbeitung — rund 40.000 davon aus dem Ausland (2013: 32.800). Der Fachbesucheranteil hat mit 96 Prozent (2013: 94 Prozent) noch einmal zugelegt. Und mehr als ein Viertel aller Fachbesucher plant, Aufträge direkt nach der Ligna zu vergeben oder hat dies bereits während der Messe getan.

Fast 1600 Aussteller präsentierten seit Montag auf mehr als 120.000 Quadratmetern zukunftsweisende Lösungen und Technologien sowie innovative Fertigungsanlagen. Im Mittelpunkt stand die vernetzte Fertigung für die effizienzgesteigerte Produktion.

„Die Aussteller haben einem Weltpublikum ihre neuesten Entwicklungen präsentiert und den hohen Standard demonstriert, den die Kommunikation zwischen Mensch, Maschine und intelligentem Werkstück in der Möbel- und Holzindustrie inzwischen erreicht hat“, sagte Dr. Jochen Köckler, Vorstand der Deutschen Messe AG. Der „Wood Industry Summit“ sei auf Anhieb ein Erfolg gewesen und auch das neue Thema „Überraschend vielseitig“ habe Akzente gesetzt. „Das Ligna-Ergebnis ist in diesem Jahr auf Aussteller- wie auf Besucherseite ein starker Dreiklang: herausragende Internationalität, beeindruckende Innovationskraft, gestiegene Top-Managementquote,“ so Köckler weiter.

Industrie 4.0: Ligna spiegelt die rasante Entwicklung

In Live-Vorführungen demonstrierten die Maschinenhersteller die Produktion individueller Möbelstücke und trafen damit den Nerv der Besucher. Diese erhielten umfassende Informationen für künftige Investitionsvorhaben. Im Fokus standen Wirtschaftlichkeit und Flexibilität. Die Messe lieferte wertvolle Impulse für die individualisierte Massenproduktion der Zukunft. „Die Ligna 2015 war für uns, wie gewohnt, eine durch und durch erfolgreiche Messe. Die Kunden waren begeistert“, sagte Rüdiger Schliekmann, geschäftsführender Gesellschafter der Ima Klessmann GmbH aus Lübbecke. Die Massivholzverarbeitung war geprägt von zahlreichen technischen Neuigkeiten und effizienzsteigernden Innovationen. Auch hier verdeutlichte die vernetzte Fertigung ihr hohes Einsparpotenzial mit faszinierenden Technologien. Außerdem sei die „Industrie 4.0“ ein Thema für Betriebe aller Größen: Auf der Ligna fanden auch Tischler und Schreiner innovative Lösungen, die eine effiziente Herstellung ermöglichen.

„Überraschend vielseitig“ setzt Akzente

Von einer ganz anderen Seite zeigte sich die Ligna mit ihrer Sonderpräsentation „Überraschend vielseitig“. Hier stand der Werkstoff Holz einmal nicht im Vordergrund. Stattdessen stellten die Aussteller die Flexibilität ihrer Maschinen unter Beweis und demonstrierten umfassende Material-Kompetenz in der trockenspanenden Fertigung. Das Spektrum reichte von Technologien für die Kunststoffbearbeitung über Leichtmetall bis hin zu Composites. Über die in den entsprechenden Fachmedien beworbene Initiative fanden auch Besucher aus dem Innenausbau, der Baustoffindustrie und Automobilindustrie den Weg nach Hannover. „Wir sehen hier ein Potenzial für die Ligna und werden diesen Weg weiter verfolgen“, zog Köckler ein positives Fazit der Ligna-Initiative.

Ligna ab 2017 mit neuem Flächenkonzept

Die nächste Ligna wird vom 22. bis 26. Mai 2017 in Hannover ausgerichtet und präsentiert sich dann mit einem neuen Flächenkonzept. Die auffälligste Veränderung ist die Zusammenführung der drei Bereiche Massivholzverarbeitung, Möbelindustrie und Handwerk. Diese gehen auf in dem neuen Angebotsschwerpunkt „Werkzeuge, Maschinen und Anlagen für die Einzel- und Serienfertigung“. Denn die Fertigungstechnik von kleinen und mittleren Unternehmen unterscheidet sich immer weniger von industriellen Ausrüstungen – die Grenzen zwischen Industrie und Handwerk verschwimmen. Zudem verarbeiten viele Unternehmen nicht ausschließlich Massivholz oder Holzwerkstoffplatten. Durch das Zusammenrücken verwandter Bereiche entlang der Prozesskette sollen die Laufwege für die Messebesucher kürzer werden.

Aussteller, die ihren Fokus auf die Massivholzverarbeitung legen, werden bevorzugt in Halle 27 platziert. Die Oberflächenbearbeitung bleibt in Halle 17, die Holzwerkstoffindustrie und der Bereich „Energie aus Holz“ werden in Halle 26 untergebracht. Der Automatisierungstechnik wird mit einem eigenen Schwerpunkt an zentral gelegener Stelle in Halle 16 mehr Gewicht beigemessen.

Die neue Struktur spiegele die Welt der Besucher wider: Wo früher eine Trennlinie zwischen Handwerk und Industrie verlief, die Betriebsgröße über Maschinentechnologie entschied oder die Einteilung nach Massivholz und Platte erfolgte, verlaufen heute keine Grenzen mehr. Priorität für die Ligna bleibe es, den Messebesuch für alle Kunden möglichst effizient zu gestalten und die Erfordernisse des Kunden umfassend und passgenau abzudecken.

Mit dem neuen Flächenkonzept verändert sich der Standort fast aller Aussteller. Die Veranstalter Deutsche Messe AG und VDMA sehen einen deutlich vorgezogenen Beginn der Hallenaufplanung vor, um im engen Dialog mit allen Messeteilnehmern eine optimale Platzierung zu ermöglichen. (nr/Quelle: Deutsche Messe AG)

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