Windays: Treffpunkt für die Fenster- und Fassadenbranche

Schweizer begreifen Herausforderungen als Chance

Andreas Rothmund vom Fensterhersteller EgoKiefer stellte auf den 7. Windays in der Schweiz Überlegungen zur Wirtschaftlichkeit von Eckverbindung an.
Mehr als 330 Teilnehmer haben am 19. und 20. März 2015 an den 7. Windays in Biel teilgenommen. Die Veranstaltung der Berner Fachhochschule (BFH) zählt zu den wichtigsten und größten der Schweizer Fenster- und Fassadenbranche. Sie vereint deutsch- und französischsprachige Fachleute aus Industrie und Forschung, die sich über Trends und Potenziale austauschen und Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen diskutieren.

Austausch und Netzwerken für mehr Erfolg
Die Referenten waren sich einig darüber, dass die Zeit der prall gefüllten Auftragsbücher in der Schweiz vorbei ist. Eine Prognose über die Marktentwicklung sei schwer abzugeben. Die Nachteile durch den starken Franken und der eher kleine Schweizer Markt seien Herausforderungen, meinte Heinz Karrer, Präsident des Dachverbandes Economiesuisse der Schweizer Wirtschaft. Er lobte das Innovations- und Qualitätsbewusstsein der Branche und wies auf die dennoch sehr gute wirtschaftliche Stellung der Schweiz im internationalen Vergleich hin.
Josef Knill und Fabio Rea von den schweizerischen Fachverbänden FFF und SZFF forderten einen verstärkten Austausch und eine gute Zusammenarbeit in Netzwerken. Herausforderungen könnten den Weg zu neuen Geschäftsfeldern ebnen. Als Beispiel nannten sie die „Energieetikette“ für Fenster: Seit 1. Januar 2015 informiert dieses Label in der Schweiz über die energetische Effizienz von Fenstersystemen.
Optimierte Fertigungsabläufe, neue Produkte und Projekte
Die Möglichkeiten der verschiedenen Eckverbindungen aus produktionstechnischer Sicht führte Andreas Rothmund von der EgoKiefer AG aus. Sein Fazit: „Welche Eckverbindung die jeweils richtige ist, erschließt sich immer aus dem Gesamtprozess. Eine detaillierte Kostenrechnung ist notwendig.“
Wie Abläufe in der Produktion optimiert und damit Kosten eingespart werden können, untersuchten Michael Allenbach von der Wenger Fenster AG und Urs Uehlinger von der BFH. „Kleine Anpassungen können viel bewirken“, so Allenbach. Gefragt seien Mut und Wille, Überzeugungskraft und Fingerspitzengefühl, eine gute Projektbegleitung und eine offene Kommunikation mit den Mitarbeitern.
Weitere Themen waren geklebte Fenster, Fassadensysteme aus Holz-Glas-Verbundelementen, der neue Werkstoff Tavapet für den Fassadenbau und andere aktuelle Forschungsprojekte, etwa zum Thema Lärmschutz. Es ging um neue Rahmenmaterialien, Glasbeschichtungen und Fensterkonstruktionen zur thermischen Verbesserung der Gebäudehülle.
Die nächsten Windays finden am 23. und 24. März 2017 statt. (nr)

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