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Sicherungen für Fenster und Türen

Stiftung Warentest: Thema Einbruchschutz
Sicherungen für Fenster und Türen

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Die Oktober-Ausgabe 2020 von Stiftung Warentest behandelt das Thema Einbruchschutz – Sicherungen für Fenster und Türen von sehr gut bis mangelhaft. Foto: Stiftung Warentest

Beim Test von Nachrüstsicherungen für Fenster und Türen gelingt mehreren Markenprodukten der Einbruchschutz sehr gut, andere versagen. Von ihnen raten die Tester ab, ihr Schutz ist nur mangelhaft. Die Stiftung Warentest prüfte insgesamt 19 Nachrüstsicherungen für Fenster, Terrassen- und Balkontüren sowie Wohnungstüren.

Die Prüfer malträtierten 13 Fenstersicherungen mindestens drei Minuten mit Einbrecherwerkzeug. Manche hielten auch sechs Minuten stand. Zehn Sicherungen erzielten ein „Sehr gut“ in diesem Prüfpunkt. Es gibt sie schon für weniger als 100 Euro für Griff- und Scharnierseite. Von drei Produkten raten die Tester ebenso ab wie von zwei Billigmodellen aus dem Internet. Einen ernsthaften Einbruchversuch verhindern sie nicht. Erstaunlich: Ein Markenhersteller bietet zum etwa gleichen Preis sowohl ein Produkt mit sehr gutem als auch eins mit mangelhaftem Fensterschutz an.
Die Türsicherungen im Test – vier mit Querriegeln, zwei mit senkrechten Stangen – kosten ab 215 Euro. Drei Produkte sind sehr gut und gut, drei weitere taugen wenig. Alle erfordern Halterungen in den Seitenwänden oder in Boden und Decke.

Außerdem wurde smarte Türschlösser für Haus- oder Wohnungstüren getestet. Nutzer tauschen ihren Schlüssel nicht nur gegen einen anderen Türöffner wie Smartphone, Fernbedienung oder Fingerabdruck. Sie kommen auch in den Genuss zusätzlicher Komfortfunktionen: So können Zutrittsrechte und -zeiten für bestimmte Personen definiert werden, etwa für Putzhilfe, Pflegedienst oder Handwerker. Auch eine Vermietung an Feriengäste während des eigenen Urlaubs ist denkbar – ohne Schlüsselübergabe. Ein Fernzugriff über das Internet kann aber zur Schwachstelle des smarten Türschlosses werden, warnen die Tester. Zwei Anbieter erlauben hierfür zu schwache Passwörter. Ein Schloss lässt sich auch in kurzer Zeit ganz konventionell durch Aufbohren knacken.
Die Montage der Schlösser ist unkompliziert, bei den meisten Geräten wird das smarte Schloss einfach an der Türinnenseite auf ein bestehendes Schloss montiert, der Motor dreht den Schlüssel. Die Tür sieht von außen wie vorher aus und lässt sich auch weiter mit Schlüssel öffnen. Den Testsieger gibt es schon für knapp 80 Euro.

Der Test Einbruchschutz und smarte Türschlösser findet sich in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test und sind online unter www.test.de/einbruchschutz-tuer-fenster oder www.test.de/smarte-tuerschloesser abrufbar. (sk)

www.test.de

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