Aktuelles zu Normen und Technologien

Über 100 Teilnehmer beim Bayerischen Fenstertag

Zum Bayerischen Fenstertag begrüßte der Vorsitzende der Fachgemeinschaft Fenster und Fassade, Peter Arlt, rund 110 Teilnehmer in Feuchtwangen zu einem Vortragsprogramm mit aktuellen Themen rund um neue Technologien, Normen und rechtliche Rahmenbedingungen. Als Auftakt gab es dieses Jahr ein Vorabendprogramm. Die Teilnehmer konnten eine neuinstallierte Lackieranlage der Arlt Fenster und Türenbau in Neuendettelsau mit einem anthropomorphen Roboter in voller Aktion besichtigen.

Neue Normen und Vorschriften

Der Fenstertag startete dann mit einem Überblick über die Neuerungen bei Normen und Vorschriften. Unter diesem Motto „Alles neu, es bleibt beim Alten“ erläuterte Dipl.-Ing. Ralf Spiekers vom Bundesverband Tischler Schreiner Deutschland die neue Musterbauordnung. Diese wurde komplett umgestaltet und überarbeitet. Jan Eiermann, Glasermeister und Technischer Berater des Fachverbands Glas Fenster Fassade Baden-Württemberg (GFF), erklärte den Umgang mit den Regelungen der DIN 18008 in der Praxis. Abschließend erläuterte Jan Eiermann die Zwangsbedingungen und Ansprüche an absturzsichernde Verglasungen.

Über den aktuellen Leitfaden zum Nachweis der Zertifizierung von verwendeten Holzprodukten bei staatlichen Aufträgen referierte der technische Betriebsberater des FSH Bayern, Dipl.-Ing. Mirko Reich. Dabei ging er auch auf die Möglichkeiten der Unternehmens- und Gruppenzertifizierungen sowie die Vorgehensweise bei Vorlage von Einzelnachweisen ein.

Smart Home und Gelbverfärbung

In einem Exkurs erläuterten Heike Hindenberg und Roland Schöler von Siegenia den Nutzen, Vorteil und die Möglichkeiten des Smart Home. Rechtsanwalt Tobias Hullermann führte die wesentlichen Änderungen und Neuerungen des überarbeiteten Bauvertragsrechts auf, das seit 1. Januar 2018 gilt. Als Abschluss der umfangreichen Vortragsreihe erörterte der Sachverständige Karl Standecker die wiederauftretende Problematik der Gelbverfärbung von weißen Kunststoffprofilen. Die Ursache liege in einer Änderung der Rezeptur der Kunststoffe. (bs/Quelle: FSH Bayern)