350 Stellen sollen in Deutschland abgebaut werden

Homag Group schließt Standort Hemmor

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Durch Marktrückgänge bei Tochtergesellschaften wird mit einem niedrigeren Ergebnis für 2019 gerechnet. Foto: Homag

Die Stilllegung der Produktion am Standort Hemmoor zum 31. Dezember 2020 gehört zu mehreren Maßnahmen, mit denen die Homag Group sich für die Zukunft aufstellen will. Gleichzeitig soll weiter konsequent in Digitalisierung, innovative Produkte, moderne IT-Systeme und eine effiziente Produktion investiert werden.

Produktportfolio bleibt erhalten

„Es ist sehr zu bedauern, dass es nicht gelingen wird, die Produktion in Hemmoor langfristig wirtschaftlich positiv auszurichten – trotz des großen Engagements der Beschäftigten“, erklärte der Vorsitzende des Vorstands Pekka Paasivaara. „Das Unternehmen nimmt seine Verantwortung wahr. Es ist uns wichtig, die entstehenden Belastungen für betroffene Mitarbeiter in enger Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretern so gering wie möglich zu halten.“

Homag beschäftigt in Hemmoor rund 200 Mitarbeiter, rund 150 Stellen sollen dort entfallen. Die Produkte, die bislang im Werk Hemmoor entstehen, werden künftig von anderen Werken in Deutschland und Polen übernommen. Das Produktportfolio bleibe somit in Gänze erhalten.

Überkapazitäten im Inland

Mit den Maßnahmen will Homag Group den strukturellen Überkapazitäten im Inland begegnen und dem Ausbau von Kapazitäten in den Wachstumsmärkten Rechnung tragen. Rund 80 % des Umsatzes erwirtschaftet das Unternehmen im Ausland.

Teil der Maßnahmen ist auch der bereits eingeleitete Zusammenschluss der Geschäftsbereiche Automation und Systems. Die Zentralisierung der Ersatzteil-Logistik sowie vorzeitige Renteneintritte in indirekten Bereichen sind ebenfalls geplant. Insgesamt sollen bei der Gruppe in Deutschland rund 350 Stellen entfallen. Die Maßnahmen umfassen Einmalaufwendungen in Höhe von 40 Mio. Euro, wovon rund 37 Mio. Euro 2019 anfallen. Dennoch werde das Ergebnis der Gruppe im Jahr 2019 positiv ausfallen.

Investitionen in Zukunftstechnologien

Durch die Einsparungen könne das Unternehmen stärker in Zukunftstechnologien und die Effizienz seiner Standorte investieren. Dazu zählen Investitionen in die Digitalisierung, eine weiter verbesserte IT-/Software-Struktur und Innovationen im Produktportfolio. Die Investitionen in die bestehenden Standorte werden fortgesetzt, ebenso wie die bereits laufende Einführung des effizienten Produktionssystems. (bs)

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