Wissenswertes zu WPC-Dielen – Herstellerinformation

Alternative für Komfort und Wetterfestigkeit auf der Terrasse

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Foto: © Pixabay

Der Blick auf die Qualitäten von WPC-Dielen lohnt sich. Ob Terrassendielen oder Fliesen, Hochbeet oder Sichtschutzzäune: Dieses Material stellt eine echte Alternative zu traditionellen Baustoffen vom Holz über Kunststoff bis zum Metall dar.

Wer Tischler- und Schreinerarbeiten anbietet oder im Fensterbau tätig ist, für den lohnt sich ein Blick auf diesen Werkstoff: gerade vor dem Hintergrund immer extremer und unberechenbarer werdender Wetterverhältnisse.

Die Mischung macht‘s

Was verbirgt sich hinter dem Kürzel WPC? Die vollständige Bezeichnung lautet Wood-Plastic-Composite, auf Deutsch: Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoff. Er vereinigt viele positive Eigenschaften in sich von wetterbeständig bis umweltfreundlich.

Das liegt an der Zusammensetzung: WPC besteht zu mindestens 20 % aus Holz – je nach Verwendung sind es in der Praxis eher 50 bis 90 %. Es handelt sich dabei um Holznaturfaser und Holzmehl aus schnell nachwachsenden Arten. Kunststoff und diverse Additive mit Blick auf den Anwendungszweck bilden die anderen Komponenten von WPC. Da diese Verbindung Angaben zufolge auch noch zu 100 % recycelbar ist, bekommt sie gute Umweltnoten.

WPC eignet sich gut zur Verwendung im Terrassenbau. Die Dielen aus diesem Material weisen Feuchtigkeit ab und sind auch anderen Wettereinflüssen gegenüber sehr beständig. Starke Temperaturschwankungen übersteht WPC schadlos und ist deutlich beständiger gegen UV-Strahlung als Holz. Außerdem freuen sich die Handwerker über die problemlose Formbarkeit des Materials: deutlich besser als die von Holz. So lässt sich die Terrassen-Diele aus WPC hervorragend für den Außenbereich einsetzen.

WPC – die Barfußdiele

WPC-Terrassendielen besitzen Vorteile vom Material Holz – und schalten Nachteile aus. Holzterrassen besitzen eine schöne Optik, die aber mit höheren Anschaffungskosten- und Pflegeaufwand verbunden sind. Ohne Pflege mit speziellen Lasuren und Ölen verliert dieses Material schnell seine Attraktivität: Es bleicht aus und splittert. Die WPC-Terrasse hingegen wird nicht zufällig als Barfußdiele bezeichnet: Sie ist komplett splitterfrei.

Für die Reinigung und Pflege genügen sanfte Seifenlauge und Wasser. Außerdem ist dieses Material resistent gegen Pilz- und Insektenbefall. In der Summe entsteht mit WPC-Dielen eine Terrasse mit hohem Nutzungskomfort und einem pflegeleichten, attraktiven Belag. WPC-Dielen und Zubehör finden sich zum Beispiel auch bequem online.

Verlegen von WPC – Infos und Hinweise

Bei WPC-Terrassendielen sind für Lagerung und Verlegen einige einfache Hinweise zu beachten. WPC-Dielen müssen vor der Verarbeitung mindestens 48 Stunden in einem gut gelüfteten Bereich bei Raumtemperatur lagern. Vor der Verlegung dürfen sie keinesfalls Feuchtigkeit oder direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein.

Für die Dielen ist ein spezieller Untergrund nötig: trocken, sauber und frei von Unebenheiten. Allerdings ist ein Gefälle von etwa 2 % erforderlich – andernfalls läuft möglicherweise die Feuchtigkeit nicht ab. Ganz wichtig sind Fugenbreite und Wandabstand: Der Verbundwerkstoff dehnt sich bei Feuchtigkeit um bis zu 0,5 Prozent aus. Die Verlege-Arbeiten finden ohne schweres Werkzeug statt: es beschädigt möglicherweise das Material. Der einfache Akkuschrauber genügt. Wer diese Hinweise beachtet, belohnt sich mit einem optisch schönen, robusten, pflegeleichten und langlebigen Terrassenbelag.

Ausbau mit gleichen Material

Vielleicht entsteht der Wunsch, diese Komfortzone des Hauses nach und nach auszubauen – zum Beispiel mit einem Sichtschutzzaun. Er schützt in den Übergang-Jahreszeiten zudem vor Wind. Auch für einen solchen Zaun ist WPC als Material geeignet.

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