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Brillenverkauf in wohnlicher Atmosphäre

Viva!optic in Brühl
Brillenverkauf in wohnlicher Atmosphäre

Der alte Optikerladen VIVA war out – einfach nicht mehr zeitgemäß. Die Formensprachen und die nüchterne Anordnung des Mobiliars entsprachen aber nicht mehr dem aktuellen Trend. Ebenso die Farbgebung – Türkis einst eine absolute Trendfarbe – wirkte viel zu kühl. So setzte sich Lutz Landers mit dem Gedanken auseinander, die Räumlichkeiten und den Innenausbau zu erneuern. „Mehr Wohlfühlatmosphäre, mehr warme Materialien und weniger Laden-Charakter“, waren die ersten Forderungen des Optikers.

Nach sechsmonatiger Vorplanung wurde ein Entwurf verabschiedet. Auf 145 m² entstand ein modernes, ansprechendes Optik-Fachgeschäft, das „alle Erwartungen übertroffen hat“, so der Ladeninhaber. „Die Materialien und die Formen entsprechen unserer zukünftigen Kunden-Ausrichtung. Gelungen und geglückt ist, dass Laden und Lounge als Thema vereinigt werden konnte.“ Nach dreiwöchigem Umbau war es Ende 2007 dann soweit und Viva!optic präsentierte sich in einem komplett neuen Erscheinungsbild.
Große, grafisch ansprechende Poster im Schaufenster locken die Kunden an und führen sie zum Optikergeschäft. Dort angekommen, betritt man das Geschäft und findet die Fortsetzung: Auch innen machen großflächige Abbildungen – meist hinterleuchtet – auf Modetrends aufmerksam und sollen zur Beratung bzw. zum Kauf animieren.
Beim Betreten des Optikerladens ist man von der Größe, der Vielfalt des Angebots aber auch von der wohnlichen Atmosphäre überrascht, die den Kunden zum Verweilen auffordert. Bewusst ist der Ladenbauer der Forderung nach viel Wohlfühlatmosphäre nachgekommen und hat eine warme, wohnliche Stimmung inszeniert – fast so als wäre man bei Freunden zu Besuch. Dazu tragen vor allem der dunkle, hochglänzende Schichtstoff in Makassarholzoptik, der Teppichboden, die warmen Farben sowie die Stehleuchten an den Beratungsplätzen bei.
Das Zentrum des Ladens bilden die Beratungsplätze, wobei der Bodenbelagswechsel zwischen Fliesen- und Teppichboden und das schwebende Deckensegel für eine klare Abgrenzung sorgen.
Zwischen jeweils zwei Beratungsplätzen wurde ein Wartebereich integriert, der durch einen halbkreisförmig angeordneten Fadenvorhang abgetrennt ist. Damit entstand ein Ort mit einer intimeren Atmosphäre, ohne, dass der Durchblick verhindert wird. Der Barbereich – gleich gegenüber – sorgt für die entsprechend gastfreundliche Bewirtung. Cremefarbige Loungesessel verleihen dem Raum Schwung und Frische und laden zum Verweilen ein.
Die Ware, die fast ausschließlich in den Wänden präsentiert wird, kommt jetzt besser zur Geltung. Wie im Schaufenster, hat sich hier das Prinzip „weniger ist mehr“ durchgesetzt.
Im Eingangsbereich sind viele Fassungen in stangenförmigen Präsentern untergebracht und nach Herstellern sortiert. Ansprechend konzipiert wurde die rechte Seite im vorderen Ladenbereich: Hier setzt eine fast 7 m lange Kunststeinwand repräsentative Akzente. In diesem Wandteil wurden hinterleuchtete Plexihauben eingebracht, vor denen die Brillenfassungen sehr effektvoll inszeniert werden. Zusätzliche Grafiken verstärken die anziehende Wirkung.
Attraktiv und ansprechend sind auch die Präsentationen im hinteren Teil des Ladens. Auf der rechten Seite – in Verlängerung der Kunststeinwand – werden die Fassungen auf vier, von oben beleuchteten Böden präsentiert, wobei zwei verschiebbare Spiegel immer an die entsprechende Position geschoben werden können und dort zur Verfügung stehen. Gegenüber werden die Designerbrillen auf beleuchteten Schrägen dargeboten, wobei sich der Kunde in dem darüber angeordneten Spiegel sofort betrachten und eine Auswahl treffen kann.
Interessant sind auch die freistehenden Warenständer, die aus einer Rauchglasscheibe bestehen. Die am Boden befestigten Glasscheiben werden von den Fassungspräsenteren – die an der Decke befestigt sind – fixiert und gehalten. So entstand eine schwebende, durchscheinende Warenpräsentation – auch eine Assoziation für mehr Durchblick. (wp) ■
Entwurf, Planung und Ausführung:
Heikaus GmbH
74395 Mundelsheim
Fotos:
Dieter Spoering, Köln
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