50 Jahre Homag: Mit Strategie und Partnerschaft zum Erfolg. Den Weltmarkt erobert - BM online

50 Jahre Homag: Mit Strategie und Partnerschaft zum Erfolg

Den Weltmarkt erobert

Von der Dorfschmiede zum weltweit führenden Systemanbieter von Maschinen und Anlagen für die Holzbearbeitung: Die steile Karriere der Homag AG ist neben der konsequenten Realisierung innovativer Ideen das Ergebnis einer bemerkenswerten Strategie: Die Firmengründer Gerhard Schuler und Eugen Hornberger setzten vor allem auf Partnerschaft nach innen und außen.

Festakt im Kurhaus Freudenstadt am 9. April 2010: Rund 300 Gäste aus Politik und Wirtschaft aus aller Welt gratulierten zum 50-jährigen Firmenjubiläum und feierten gemeinsam mit dem inzwischen 83-jährigen Firmengründer Gerhard Schuler die rasante Karriere des Unternehmens „Homag“. Allen voran Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus, der den Schopflochern Maschinenbauern einen „ordentlichen Gipfelsturm“ attestierte. Es habe auch Rückschläge gegeben, doch diese seien immer gemeistert worden. Der Ministerpräsident hob die wirtschaftlichen Erfolge im „Ländle“ und gerade auch in der Schwarzwaldregion hervor und stellte die Bedeutung der Mitarbeiter für den unternehmerischen Erfolg mit einem bemerkenswerten Satz heraus: „Die Unternehmen konkurrieren nur vordergründig mit der Güte ihrer Produkte – in Wirklichkeit konkurrieren sie mit der Intelligenz, der Kreativität und der Einsatzbereitschaft ihrer Mitarbeiter.“

Der Ministerpräsident und die lange Reihe der Gratulanten aus Politik, Wirtschaft, Bildung sowie die Vertreter der Homag-Tochtergesellschaften würdigten die besondere Unternehmenskultur bei Homag. Dies ist geprägt von der bis heute beispielhaften Mitarbeiter-Kapitalbeteiligung, die bereits vor rund 35 Jahren eingeführt worden war. So wurden aus den Mitarbeitern Mitunternehmer, die direkt am Unternehmenserfolg partizipieren.
Auch Gerhard Schuler äußerte seinen Stolz über die von ihm eingeführte Mitarbeiterbeteiligung. „Für mich ist die Mitarbeiterbeteiligung der Königsweg zum Erfolg unserer Wettbewerbsfähigkeit.“ Und der Homag-Stratege fügte schmunzelnd hinzu: „Das Kapital der Mitarbeiter ist mir lieber als das von allen anderen!“
Homag-Vorstandssprecher Rolf Knoll blickte nach vorn: „Aufbauend auf den Erfolgsfaktoren der Vergangenheit wollen wir die Erfolgsgeschichte der Homag mit einer sinnvoll weiterentwickelten Strategie für weitere Jahrzehnte fortschreiben.“ Nach den massiven Auftragseinbrüchen als Folge der weltweiten Finanzkrise habe die derzeit wieder ansteigende Auftragslage in einigen Werken zu guter Auslastung geführt: „Zweistellig wachsen mit positivem Ergebnis“, gab Knoll als Ziel für das Jubiläumsjahr vor und stellte die Neueinstellung von Mitarbeitern in Aussicht.
Eindrucksvolle Erfolgsgeschichte
Der Holzingenieur Gerhard Schuler und der Handwerksmeister Eugen Hornberger starteten mit der Entwicklung und Herstellung von Rationalisierungsgeräten, wie Verleimpressen für Möbelschränke, Schubkästen und Fensterrahmen sowie für das Anleimen von Furnier- und Massivholzkanten.
Mit der Gründung der Hornberger Maschinenbaugesellschaft oHG am 01.01. 1960 begann schließlich eine eindrucksvolle Erfolgsgeschichte, in deren Verlauf aus dem kleinen Schwarzwälder Unternehmen der heute weltweit führende Konzern im Bereich der Holzbearbeitung und eine im SDAX notierte Aktiengesellschaft mit rund 5000 Mitarbeitern wurde.
Eine entscheidende Erfindung gelang bereits ein Jahr nach der Firmengründung: 1962 sorgte die noch junge Firma für Furore in der Branche, als auf der Messe in Hannover eine neuartige Kantenanleimmaschine mit dem patentierten Heiß-Kalt-Verfahren vorgestellt wurde.
1967 revolutionierte Homag die Möbelproduktion mit einer kombinierten Format- und Kantenanleimmaschine, von der über 1000 Exemplare verkauft wurden. Innovative Erfindungen sind ein wesentlicher Grund für den Erfolg. So besitzt die Homag-Gruppe heute über 800 Schutzrechte.
Ein weiterer wichtiger Punkt für das rasante Unternehmenswachstum sind die Zukäufe und Beteiligungen an Unternehmen, die das eigene Leistungsspektrum jeweils sinnvoll ergänzten. Dadurch entstand die Homag Gruppe als Unternehmensverbund, der nahezu die komplette Prozesskette der Kunden abbildet. Somit bietet die Homag Gruppe heute eine einzigartige Produktpalette mit einem umfassenden und aufeinander abgestimmten Maschinen- und Dienstleistungsprogramm mit hohem Kundennutzen.
Der dritte Baustein für den Aufstieg von Homag zum Weltmarktführer war die klare Strategie zur Erschließung der internationalen Märkte. Bereits in den 70er Jahren wurde mit dem Aufbau eines schlagkräftigen und dichten Vertriebsnetzes in allen wichtigen Absatzregionen begonnen. Heute verfügt der Konzern über 20 eigene Vertriebs- und Servicegesellschaften und rund 60 exklusive Vertriebspartner. Auch von den 16 spezialisierten Produktionsgesellschaften befinden sich 5 im Ausland.
Dass sich Homag frühzeitig international aufgestellt hat, zahlt sich heute aus: Durchschnittlich werden rund 70 bis 80 Prozent des Umsatzes im Ausland erzielt und die Maschinen und Anlagen in über 100 Länder exportiert. (mm) ■

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