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Die neue „E-Klasse“

Elektrochrome Isoliergläser: Sonnenschutz und Energieeinfall steuerbar
Die neue „E-Klasse“

Innovation im Bereich Energie-Management mit Isolierglas: Elektrochrome Gläser gab es bislang nur als Kfz-Rückspiegel in serieller Fertigung. Nun stehen sie erstmalig auch der Architektur zur Verfügung.

Der Flabeg GmbH in Fürth, Tochter des englischen Pilkington Konzerns, ist es gelungen, ein elektrochromes Isolierglas für den Baubereich zu entwickeln.

Bei Pilkington E-Control, dem elektrochromen Isolierglas, ist die Färbung und somit der Licht- und Solarenergieeinfall in den Raum nach Bedarf steuerbar. So läßt sich die Verglasung den im Tages- und Jahresverlauf wechselnden äußeren Bedingungen anpassen. Diese variable Transmission wird durch geringe elektrische Spannungsimpulse – kleiner als fünf Volt – angeregt: Eine leitfähige Polymerfolie verbindet die hauchdünnen Beschichtungen auf der Innenseite der Gläser. Die Ein- und Entfärbung von Pilkington E-Control verläuft lautlos und langsam und entzieht sich damit der Aufmerksamkeit der Raumnutzer. Dabei bleibt die freie Durchsicht stets erhalten.
Pilkington E-Control kann die Energiebilanz und das Raumklima eines Gebäudes in mehrfacher Hinsicht verbessern: Bei ansteigender Sonneneinstrahlung während des Tagesverlaufes vermeidet das Abdunkeln der Isoliergläser die Überhitzung des Raumes und mindert störende Blendwirkungen und Reflexionen am Arbeitsplatz. Die energetische Kühllast läßt sich reduzieren. Ein weiteres Sonnenschutzsystem, wie z. B. Jalousien, ist nicht erforderlich.
Das Aufhellen der elektrochromen Isoliergläser bei abnehmender oder geringer Sonneneinstrahlung minimiert den Einsatz künstlicher Beleuchtung.
Im Verhältnis zu den möglichen Energieeinsparungen durch Minderung des Klimatisierungs- und Beleuchtungsbedarfes ist der Energieverbrauch der elektrochromen Isoliergläser vernachlässigbar. Denn sie benötigen lediglich zum Ändern der Transmissionseinstellung eine geringe elektrische Spannung ( 2 W/m²).
Die große Transmissionsmodulation von Pilkington E-Control bedingt ihre guten variablen Sonnenschutzeigenschaften. Sie filtern die durchgelassene Strahlungsmenge insbesondere im Spektralbereich der Infrarotstrahlung. Während ihrer Einfärbung verschiebt sich das transmittierende Strahlungsmaximum. Dadurch färbt sich Pilkington E-Control angenehm blau.
Eine Wärmeschutzbeschichtung zählt zur Standardausführung von Pilkington E-Control. Es vereint durch seinen variablen g-Wert in Verbindung mit einem sehr guten k-Wert, sommerlichen Überhitzungsschutz mit winterlichem Wärmeschutz.
Zudem verringern seine guten Schalldämmeigenschaften den Außenlärmpegel innerhalb des Raumes: Durch einen verbesserten Isolierglasaufbau mit einer dickeren Innenscheibe und einer speziellen Schallschutzgasmischung, erreicht die Standardausführung von Pilkington E-Control eine Schalldämmung von 42 dB. „Die Standardausführung ist nicht mehr als eine Empfehlung unsererseits“, betont Produkt-Manager Thomas Deinlein, „die Eigenschaften der Innenscheibe hinsichtlich Wärmeschutz-, Sicherheits- und Schalldämmeigenschaften bestimmt der Architekt aus dem gesamten Halbzeugprogramm der Pilkington Flachglas AG.“
Pilkington E-Control läßt sich in handelsüblichen Rahmenprofilen verarbeiten, die sich auf 29 mm Isolierglasdicke vorrichten lassen. Sie benötigen – wie die Installation von Alarmverglasungen – eine elektrische Zuleitung zu jeder Scheibe. Denn jede Scheibe wird von einem separaten Steuergerät geregelt. So läßt sich prinzipiell jedes Glas individuell einstellen. Doch praxisnäher scheint die mögliche Gruppensteuerung für mehrere Fenster, die die Einzelsteuerungen und damit die Einfärbung synchronisiert. Der ökonomisch effizienteste Niederschlag zur Energie-Einsparung im Gebäudehaushalt läßt sich jedoch durch die Integration der elektrochromen Verglasung in das Hausbussystem erzielen.
(Weitere Informationen: Flabeg GmbH, Siemensstraße 3, 90766 Fürth; Tel. 0911/9974-251, Fax -/9974-450) n
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