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Die Zukunft bewusst gestalten

Winter Holzbau: Neue Fertigungsanlage für Holzfenster und -türen eingeweiht
Die Zukunft bewusst gestalten

Der Bauelemente-Spezialist Winter Holzbau in Thedinghausen bei Bremen hat die Weichen in die Zukunft gestellt. Mit einer Gesamtinvestition von ca. 2,5 Mio. Euro wurde die Fertigung auf eine neue, hochflexible Basis gestellt. Unter dem Motto „Innovation 2009“ fiel Ende April gleichzeitig der Startschuss für eine komplett neu entwickelte Produktpalette.

Über 150 geladene Gäste aus dem In- und Ausland folgten der Einladung nach Thedinghausen, um anlässlich der festlichen Einweihung die neue, moderne Holzfenster-Fertigungsanlage zu bestaunen. Für die ganz auf Bauelemente aus Holz spezialisierte Winter Holzbau GmbH ist die Großinvestition ein markanter Meilenstein in der fast 60-jährigen Unternehmensgeschichte.

Das Unternehmen mit rund 115 Mitarbeitern hatte in den vergangenen Monaten umfangreiche strategische Arbeit für neue Produkte und moderne Fertigung geleistet. Jetzt ist es soweit: Die neu entwickelte Produktpalette kann auf der neuen Fertigungsanlage sehr flexibel produziert werden.
„Wir müssen den Kurs halten, wie man im Norden so schön sagt“, erläutert Geschäftsführer Wilhelm Helmke und stellt damit das Signal auf die Festigung der Marktposition und auf weiteres Wachstum.
Mit seiner traditionellen handwerklichen Kompetenz und RAL-gütegesicherten Produkten kann Winter in breiten Kundenkreisen überzeugen. Neben den Kunden aus Deutschland schätzen dänische, niederländische und belgische Partner die Unternehmensleistungen. Auch mit England, Irland, den USA, Japan und Australien bestehen Geschäftsbeziehungen. Winter ist außerdem einer der wenigen deutschen Holzfenster-Hersteller, der über das holländische „Komo-Gütezeichen verfügt.
Lob für ausgeprägte Kompetenz ernteten die Thedinghauser auch von Gastredner Bernhard Helbing, Präsident des Verbandes der Fenster- und Fassadenhersteller: „Winter steht für gute Qualität und große Kontinuität.“
Einer der modernsten Fertigungsanlagen
Ein wesentlicher Faktor im strategischen Konzept 2012 von Winter ist die Integration neuer, moderner Produktionsanlagen. Dafür hat das Unternehmen kräftig investiert. Die computergesteuerte und hochpräzise Fertigungsanlage Windor 100 von SCM, ist rund 64 Meter lang und bis zu 16 Meter breit. Bei einer maximalen Bearbeitungslänge von bis zu 4500 mm können bis zu 100 Fenstereinheiten pro Arbeitsschicht produziert werden.
Entscheidender Vorteil der Anlage ist ihre hohe Flexibilität. So können die verschiedensten Fenstersysteme und Fensterformen mit kürzesten Bearbeitungs- und Lieferzeiten produziert werden. Vorteile die auch den Fachhändlern und Endkunden zugute kommen. Dabei ist auf der neuen Anlage eine Komplettbearbeitung von der Kantel bis zum verleimfähigen Rahmenteil möglich. Die Rahmenteile durchlaufen alle notwendigen Bearbeitungsphasen inklusive Bohrungen oder Fräsungen. Große Zeitersparnis gibt es durch den fast vollständigen Wegfall von Rüstzeiten. Durch den Einsatz der patentierten Riffeltechnologie von Leitz im Hobel- und Eckverbindungsbereich werden Ausrisse vermieden, sowie eine hohe Oberflächengüte und Eckenfestigkeit erreicht.
Mit den ebenfalls zwei neuen Rahmenpressen, die auch für Übergrößen geeignet sind, werden die Einzelteile zu Fensterformen verleimt. Eine weitere Investition ist der neue halbautomatische Beschlagautomat, der in einer Zulieferpartnerschaft just in time mit Beschlägen versorgt wird. Dadurch entsteht eine effizientere Logistik, ein vereinfachtes Bestellwesen.
Neue Dachmarke „ewitherm“
Sämtliche Fenster- und Türenserien werden künftig unter der 2001 eingeführten Dachmarke „ewitherm“ geführt. Mit der neuesten Weiterentwicklung aller Produkt- und Systemfamilien für den deutschen und die ausländischen Märkte trägt das Unternehmen den unterschiedlichen Anforderungen an den Wärmeschutz, den Einbruchschutz und an den Bedienungskomfort Rechnung. In nunmehr 21 Produktfamilien werden Fenster und Türen mit Bautiefen von 68, 80 und 92 mm hergestellt.
Die Vielseitigkeit zeigt sich auch besonders am breiten Produktprogramm: Holzfenster und Holzhaustüren, Holz/Alu-Fenster bzw. Haustüren, Niedrigenergie– oder Passiv-
haus-Fenster sind konstruktiv aufeinander abgestimmt. Im Premiumprodukt – dem Passivhaus-Holzfenster – wird weiterhin Kork als natürlicher Dämmstoff eingesetzt. Das gilt auch für hoch wärmedämmende Holz-Alu-Fenster und seit Jahren auch für Haustüren aus Holz. „Es geht nicht mehr nur um technisches Know-how, sondern auch um bewusstes, verantwortliches Handeln“, so Markus Singer. Nicht nur im Fensterbereich, sondern auch bei Haustüren wurde intensiv entwickelt: Die neuen Haustürenserien mit ca. 80 Grundmodellen sind bereits konzipiert.
Marketing-Komplettleistung
Winter-Partner erhalten Komplettleistungen. Das wird auch mit der neuen Marketingstrategie konsequent weiterverfolgt. In neu aufgelegten Produktprospekten werden die Fenstersysteme unter den Namen WIN 68, WIN 80 und energy plus vorgestellt. Die modern gestalteten, modularen Verkaufsunterlagen kann jeder Tischlereibetrieb oder Bauelementehändler mit seinem individuellen Firmeneindruck an Kunden weiterreichen.
Den Partnern werden weitere verkaufsunterstützende Maßnahmen geboten: Werbeschilder und -plakate, Produktmuster, Unterstützung für repräsentative Beratungs- und Ausstellungsräume, digitale Medien für technische Darstellung und nicht zuletzt leicht verständliche Preisunterlagen, die auf Wunsch auch digital mit dem Schnellkalkulationsprogramm„Win easy“ kostenfrei zur Verfügung stehen. (sk) ■
Winter Holzbau GmbH
27321 Thedinghausen
Herstellerinformation
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Wissen testen – Preis absahnen
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HOLZ-HANDWERK_2016
Foto: NürnbergMesse / Heiko Stahl
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BM-Themenseite: Innentüren
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Alle zwei Jahre informieren sich die Fachbesucher über die neuesten Profilsysteme, Bauelemente, Beschlag- und Sicherheitstechnik und vieles mehr. Foto: NuernbergMesse/Frank Boxler
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