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Durchdachte Systemlösung

Die austauschbaren Zentrierspitzen ermöglichen sehr spitze Bohrwinkel Durchdachter Lösungsansatz für Staketenbohrungen: Das Treppenbohrgerät von Protool …
Protool bietet mit einem speziellen Treppenbohrgerät eine durchdachte Systemlösung für die Herstellung von Staketenbohrungen. Besonders in Kombination mit den Bohrern aus dem Zobo-Programm profitiert der Anwender von der systembedingt hohen Präzision und einem gleichzeitig optimiertem Handling.

Eine besondere handwerkliche Herausforderung im Bereich des ohnehin anspruchsvollen Treppenbaus ist beispielsweise das Anfertigen von ausrissfreien Staketenbohrungen vor Ort, also ohne Stationärmaschine – insbesondere, natürlich, wenn es sich um eine gewendelte Treppe aus hartem Massivholz handelt. Die Anforderungen an die Präzision und Maßgenauigkeit eines Bohrlochdurchmessers sind vor allem beim Einsatz von Staketen aus Messing oder Edelstahl aufgrund der dabei erforderlichen Passgenauigkeit ausgesprochen hoch.

Die erste Aufgabe, die in diesem Zusammenhang gelöst werden muss, ist das oft sehr schräge Anbohren von Treppenwange und -holm unter einem vorgegebenen Winkel, der mitunter über 45° betragen kann. Die Durchmesser bewegen sich in der Regel zwischen 16 und 40 mm.
Wendel- oder Schlangenbohrer, selbst wenn sie über besonders lange Zentrierspitzen verfügen, sind hier nur eine suboptimale Lösung, vor allem, was die Anforderungen an einen sehr sauberen und ausrissfreien Lochrand betrifft.
Sollen die Staketenlöcher jeweils unter exakt dem gleichen Winkel gebohrt werden, führt das Freihandbohren in den allermeisten Fällen zu unbefriedigenden Ergebnissen.
Treppenbohrgerät für optimiertes Handling
Einen durchdachten Lösungsansatz für Staketenbohrungen bietet der Elektrowerkzeughersteller Protool, Wendlingen, mit einem ganz speziellen Treppenbohrgerät. Dessen Neigungswinkel kann stufenlos in einem Bereich von +/- 65° eingestellt werden. Für eine optimale Neigungsanpassung an Wange oder Handlauf ist der Winkelrahmen drehbar gelagert. Zur Kontrolle der Senkrechten des Treppenbohrgerätes dient die eingebaute Wasserwaage.
In die axial verschiebbare Schaftaufnahme wird die Schaftführung mittels eines Bajonettverschlusses aufgenommen. Dieser erlaubt ein rasches und vor allem auch werkzeugloses Herausnehmen und Einsetzen der Führungsbuchse bzw. der Bohrer.
Zur besseren Lagerung ist die Führungsbuchse in Messing ausgeführt. Dabei wird in der Buchse nicht etwa der Bohrer geführt, sondern ein hohler Schaft, der seinerseits den Bohrer aufnimmt.
Die verschiebbare Schaftaufnahme wird durch eine Rändelschraube auf die Mitte bzw. auf den Anriss des Staketenloches eingestellt und fixiert.
Zur Ermittlung der Senkrechten der Staketenbohrung dient die Wasserwaage, wobei zuerst die Winkelschmiege an den Holm bzw. die Wange angelegt wird.
Die Einstellung der Lochmitte wird durch ein entsprechendes Verschieben der Schaftaufnahme erreicht.
Mit einem Drehknopf kann der eingestellte Treppenwinkel fixiert werden.
Eine Kante des Treppenbohrgerätes stellt exakt die Mittellinie des zu bohrenden Staketenloches dar. Mittels einer Spezialschraubzwinge wird das Treppenbohrgerät am Handlauf oder an der Wange befestigt.
Werkzeugsystem mit pfiffigen Details
Als Einsatzwerkzeuge für ein solches Treppenbohrsystem bietet Protool spezielle Staketenbohrer aus dem Zobo Programm an. Diese verfügen mit Blick auf die beschriebene Bohraufgabe über eine ganze Reihe interessanter Features:
  • Austauschbare Zentrierspitzen, verfügbar in unterschiedlichen Längen: Der Anwender kann die Länge der Zentrierspitze in Abhängigkeit von der Steilheit der Treppe wählen.
  • Spezielle Schneidengeometrie mit Hauptschneiden und Nebenschneiden: Durch die vorstehenden Nebenschneiden kann ein sauberer, ausrissfreier Lochrand erzielt werden.
  • Standard-Bohrdurchmesser von 7 bis 200 mm in Millimeterabstufung, gegen Aufpreis sind sogar 0,1 mm Abstufungen lieferbar.
  • Einfache Schärfbarkeit der Haupt- und Nebenschneiden (nur ebene Flächen): Hohe Wirtschaftlichkeit, da bei den Bohrern ein oftmaliges, einfaches Schärfen möglich ist.
  • Spezielles Schneidenmaterial (Hochlegierter Chromstahl/Hartmetall): Gewährleistung von besonders sauberen, glatten Bohrlochoberflächen.
  • Verlängerbare Bohrerschäfte: Problemloses Bohren von präzisen Löchern auch mit großer Tiefe
  • Für Freihandbohren geeignet: Anfertigen von sauberen Bohrlöchern vor Ort
Bohren von Staketenlöchern: So funktioniert’s
In der Praxis werden Staketenbohrungen in einer Treppenwange mit dem beschriebenen System folgendermaßen bewerkstelligt:
  • Anriss der Lochmitten der Staketenlöcher und der vertikalen Mittellinie an der Treppenwange.
  • Ansetzen des Treppenbohrgerätes mit der Bezugskante an der Mittellinie des Risses und Einstellen des Winkelrahmens auf die Neigung der Wange. Dabei kann mittels eingebauter Wasserwaage exakt kontrolliert werden.
  • Fixieren des Treppenbohrgerätes mittels Montagevorrichtung (Schraubzwinge) in der Vertikalen an der Bezugskante.
  • Einsetzen des passenden Bohrers mit der richtigen Zentrierspitzenlänge (neigungsabhängig) in den Bohrerschaft.
  • Montieren der Führungswelle mit Buchse in die Aufnahme mittels Bajonettverschluss.
  • Verschieben der Schaftführung in die erforderliche Bohrposition.
  • Einstellen der Lochtiefe am verschiebbaren Messingring, der mittels Innensechskant fest gemacht wird.
  • Ansetzen einer passenden Antriebsmaschine.
  • Verschieben des Treppenbohrgerätes zum nächsten Staketenlochmittelpunkt durch Lösen und anschließendes erneutes Festziehen der Befestigungszwinge. ■
Protool GmbH
73240 Wendlingen a. N.

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