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Eine Plattform für die Besten

Die 37. Berufsolympiade in St. Gallen
Eine Plattform für die Besten

Alle zwei Jahre treffen sich irgendwo auf der Welt die besten Handwerker, um ihr berufliches Können aneinander zu messen. Für Deutschland ziehen in diesem Jahr Bastian Meier und Detlef Albat ins Getümmel nach St. Gallen/Schweiz.

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Eine Voraussetzung eint alle Teilnehmer: Sie dürfen nicht älter als 22 Jahre sein. Unterschiedlich dagegen ist die Vorbereitung: So bereiten sich manche Kandidaten aus fernöstlichen Ländern zwei Jahre lang in Vollzeit auf die Berufsolympiade vor. Die deutschen Teilnehmer rutschen über den Bundesleistungswettbewerb manchmal eher zufällig hinein. Und dann müssen viermal eine Woche intensives Training reichen. Trainiert werden die beiden deutschen Teilnehmer von Richard Schauer (Bauschreiner) und Walter Langenmair (Möbelschreiner).
Jedes Land stellt einen Teilnehmer. Für die Berufsweltmeisterschaft werden die Tischler und Schreiner in zwei Kategorien eingeteilt: „Möbelschreiner bzw. -tischler – Cabinetmaking – Ebénisterie“ und „Bauschreiner bzw. -tischler – Joinery – Menuiserie“.
Der Präsident von WorldSkills, Jack Dusseldorp aus Australien, nennt die Berufsweltmeisterschaft eine Plattform für die besten jungen Berufstätigen der Welt. Sie seien Vorbilder, die ebenso Anerkennung und Wertschätzung verdienten wie herausragende Sportlerinnen und Sportler. Die Idee, sich im internationalen Rampenlicht zu messen, entstand 1950 in Spanien. Zusammen mit Portugal organisierte Spanien den ersten internationalen Berufswettbewerb. Bereits 1953 nahmen junge Berufstätige aus Deutschland, England, Frankreich, Marokko und der Schweiz daran teil.
Heute sind 37 Nationen Mitglieder von WorldSkills, der früheren „Internationalen Organisa-tion zur Förderung der Berufs-bildung und der Internationalen Berufswettbewerbe für die Jugend“. Die Zahl der anerkannten Wettbewerbsberufe ist bisher auf 40 beschränkt.
2005 in Helsinki
Dusseldorp räumt ein, die Weltmeisterschaft sei noch keine wirklich globale Veranstaltung. Die 37 Mitgliedsländer von WorldSkills liegen überwiegend in Europa, Nordamerika und Asien. Das Organisationskomitee berät zurzeit über die Zukunft der Berufsweltmeisterschaft, die in der heutigen Form an Grenzen stößt. Die mit jeder Austragung wachsende Zahl von Teilnehmenden und Wettbewerbsberufen ist zwar erfreulich, hat aber zur Folge, dass es für die Organisatoren immer schwieriger wird, entsprechende Gebäudeflächen zur Verfügung zu stellen und die benötigten Maschinen zu beschaffen.
Die nächste Berufsweltmeisterschaft wird im Jahr 2005 in Finnland stattfinden. Austragungsort ist Helsinki.
Jeder kann live dabei sein
Die Berufsweltmeisterschaften finden nicht hinter verschlossenen Türen statt: Schüler, Lehrer, Eltern, Lehrmeister und alle Interessierte können hautnah dabei sein. Vier Tage lang, vom 19. bis zum 22. Juni, können sie in St. Gallen erleben, wie sich die weltbesten Handwerker aneinander messen. Rund 750 junge Berufstätige aus 37 Ländern werden erwartet.
Zum ersten Mal soll es in diesem Jahr Tageswertungen geben, damit es spannender wird und damit die Zuschauer wissen, wer gerade vorne liegt. Für die Teilnehmer aber wird das noch schwieriger sein, weil der psychische Druck noch stärker wird und mehr denn je Einzelkämpfer gefragt sind.
Die Hallen sind von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Ein detaillierter Hallenplan mit allen Arbeitsorten der verschiedenen Berufe wird die Übersicht und Orientierung erleichtern, Parcoursvorschläge ermöglichen eine gezielte Planung. Allerdings: „Führungen können wir weder für Schulen noch für Gruppen anbieten; dafür fehlt uns einfach die Kapazität“, bedauert das Organisationskomitee.
Im Internet ist alles Wissenswerte über die Berufsweltmeisterschaft zu erfahren; auch Anmeldungen können auf diesem Weg übermittelt werden.
Organisationskomitee, 37. Berufsweltmeisterschaft 2003 St. Gallen, Sekretariat
CH-9030 Abtwil
Tel. +41/(0)71/244 20 61
Fax ~/(0)71/244 20 62
In der Kategorie Bautischler: Detlef Albat/
„Larifari ist nicht mein Ding“
Detlef Albat wollte eine gute Gesellenprüfung ablegen. „Ich finde es wichtig, die Sachen, die man im Leben anpackt, richtig anzupacken. Larifari ist nicht mein Ding“, sagt er. Dass er jetzt an der Berufsolympiade teilnimmt: Ein Zufall!Detlef Albat ist in Namibia geboren und auch dort aufgewachsen. Sein Deutsch ist perfekt, er hat deutsche Eltern, die deutsche Staatsbürgerschaft. Mit 18 Jahren kam er nach Deutschland, um eine Ausbildung zum Tischler zu beginnen. Ganz in den hohen Norden hatte es ihn verschlagen, in die Nähe von Kiel. Der kleine Betrieb war auf Möbel und Innenausbau spezialisiert. Die Ausbildung absolvierte Detlef Albat mit links: „Eine sehr gute Gesellenprüfung abzulegen, war von Anfang an mein Ziel. Ich bin ein ehrgeiziger Typ – schon immer gewesen.“ Am Bundesleistungswettbewerb teilzunehmen war dagegen nie ein Ziel – geschweige denn an der Berufsweltmeisterschaft. „Ehrlich gesagt, wusste ich gar nicht, dass es so etwas gibt“, grinst der heute 21-Jährige. „Ich habe einfach immer getan, was mir Spaß macht und ganz zufällig war ich plötzlich dort, wo ich jetzt bin.“ Überredet werden musste er nicht. Aber: „Es ging alles so schnell. Ich glaube, wirklich begriffen habe ich es bis heute noch nicht, dass ich einer der besten Tischler Deutschlands bin.“ Das er jetzt in der Kategorie Bautischler antritt: Zufall! Zufällig war im letzten Jahr in Bad Wildungen das Prüfungsstück aus der Kategorie Bauschreiner: eine Truhenbank aus Lärche. „So gut wie alle Teilnehmer waren Möbelschreiner – das kann man sich nicht aus-suchen.“Also heißt es jetzt erst mal üben: Vier einzelne Trainingswochen müssen als Vorbereitung reichen. In jeder Trainingswoche wird ein Stück gebaut. Dazwischen geht es jedoch im Betrieb abends nach Feierabend weiter: Zwischen jeder einzelnen Trainingswoche wird noch ein weiteres Stück gebaut. Mit Richard Schauer, seinem Trainer, versteht er sich gut: „Er weiß irre viel und hat tausend Tipps und Tricks auf Lager, z. B. wie man eine Zwinge steuert.“ Das ist wichtig, weil jeder während des Wettbewerbs ganz auf sich alleine gestellt ist und man keine dritte Hand zur Verfügung hat. „Aber mein Trainer baut auch Druck auf – in Maßen natürlich. Immer wieder muss ich mir anhören: ,Guck mal, da ist’s nicht gerade und da passt’s auch nicht.’ Er achtet auch auf die Zeit und sagt mir, wie lange ich brauchen dürfte. Und wenn ich dann weiß, dass ich die Verbindung aber in 10 Minuten schaffen muss, meine schnellste Zeit aber 15 Minuten war, dann kommt man schon ins Rotieren. Es ist einfach hart. Viele Verbindungen werden doch in der Praxis gar nicht mehr von Hand gemacht – Schlitz und Zapfen zum Beispiel. Ich setze mich gerade gründlich mit japanischen Sägen auseinander. Zum Schlitzen finde ich sie einfach besser: Sie arbeiten zügiger und sauberer, aber sie reagieren auch ganz anders als die Standard-Feinsägen, beispielsweise lassen sie sich schwieriger lenken. Ich muss mich umstellen.“Und warum macht er sich den ganzen Stress? Welchen Anreiz gibt es? Ist sein Trainer die treibende Kraft? „Ja, Richard Schauer macht schon manchmal Druck und die Werkzeug-Preise, die wir bekommen, wenn wir eine Medaille erringen, sind natürlich auch ein Anreiz. Aber um durchzuhalten, reicht das nicht. Die wirkliche Motivation kommt aus mir selber, ich will einen graden Schnitt machen und sauber stemmen können. Das ist mein Stolz und mein Ehrgeiz und der Wille, es mir selber zu beweisen.“ Fast könnte man meinen, Detlef Albat sei ein typischer Einzelkämpfer. Aber das ist er ganz und gar nicht. Er findet es sehr, sehr wichtig, dass sich die Menschen umeinander kümmern: „Wenn in Namibia jemand mit einem defekten Reifen am Straßenrand liegen bleibt, dann sind sofort helfende Hände da.“ Aber auch die Ehrlichkeit zähle. Das seien elementare Charakter-eigenschaften, die er sich erhalten will. Detlef Albat will noch eine Weile in Deutschland bleiben, seine zwei Gesellenjahre absolvieren, den Meister machen. Er will Erfahrungen sammeln, vielleicht noch den Techniker oder den Betriebswirt dranhängen. Für ihn steht fest: „Ich will eines Tages meinen eigenen Betrieb haben. Ich will selbstständig sein, mein eigener Herr.“Ob er Angst hat vor der Berufsweltmeisterschaft in St. Gallen? „Nein“, sagt er. Ja, eine gewisse Anspannung spüre er schon und manchmal frage er sich, ob er es schafft. Auf jeden Fall will er das Stück zusammen bekommen, einigermaßen passend. „Einmal falsch angerissen und alles ist flöten.“ Detlef Albat kann sich ungefähr vorstellen, was auf ihn zukommt: „Ich habe mir Videos von vergangenen Wettbewerben angeschaut, Fotos gesehen, mich mit ehemaligen Teilnehmern unterhalten und wenn ich dann noch höre, was die Trainer erzählen … Es werden vier Tage voller Konzentration werden; nichts anderes wird mehr zählen. Mein Vater kommt eventuell aus Namibia extra nach St. Gallen. Und viele Freunde hier aus Deutschland wollen kommen. Aber das werde ich in den vier Tagen des Wettbewerbs wahrscheinlich gar nicht wahrnehmen … Die Belastung wird immens sein. Wenn es hart auf hart kommt, darf ich nicht hektisch werden, nichts verbocken. Was ich dann am meisten brauchen werde, sind starke Nerven.“ o
Das sagt der Trainer Richard Schauer: „Die Wahrheit servieren wir
scheibchenweise“
Richard Schauer trainiert die Bauschreiner. Seit 1995. Er war selber Teilnehmer bei einer Berufsolympiade. Das war 1988. „Ich weiß, was die Jungs durchmachen müssen und ich gebe meine Erfahrung weiter. Es ist ganz wichtig, auf alle Eventualitäten vorzubereiten“. Aber in Maßen. Wenn man die Teilnehmer zu früh darüber aufklären würde, was bei der Berufsolympiade auf sie zukommt, würden sie abspringen, sagt Richard Schauer. Zumindest besteht die Gefahr. „Also servieren wir die Wahrheit scheibchenweise. Ganz fein gestaffelt“.Die Teilnehmer fangen mit einfachen Aufgaben an. Sie beginnen wie im ersten Lehrjahr mit Schlitz und Zapfen. Dann steigert man die Anforderungen, irgendwann wird die Zeit gestoppt. „Man muss sich langsam herantasten, darf nicht zuviel Druck machen. Das ist eine Gradwanderung“. Am Anfang werden schnell Fortschritte erzielt. Aber dann sehen die Teilnehmer plötzlich keine Erfolge mehr. Wenn der Zeitdruck dazu kommt, spielt der eine oder andere bestimmt mit dem Gedanken wieder auszusteigen. „Gottseidank ist das noch nie passiert“, sagt Richard Schauer. „Ich konnte immer wieder motivieren. Motivieren ist meine Aufgabe. Als Trainer braucht man auch viel Einfühlungsvermögen und Lebenserfahrung. Jeder Mensch ist unterschiedlich. Aber die Teilnehmer sind alle ausgesuchte junge Leute. Es war noch nie ein Blindgänger dabei, noch nie ein fragwürdiger Charakter. Dass es eine Ehre ist, in seiner Kategorie der Einzige aus Deutschland zu sein, ist den Teilnehmern bewusst. Auch das Umfeld baut Druck auf, den sie aushalten müssen, der aber auch ,pusht‘. Ein Teilnehmer muss alles geben: Unter größtem Zeitdruck Höchstleistungen bringen und dann die Ernüchterung aushalten, wenn er sieht: Der Taiwanese nebenan ist einfach schneller. Die Taiwanesen spulen ihr Programm ab, die haben eine immens lange Vorbereitungszeit. Aber die Asiaten sind auch übertrainiert, sie üben ein Standardprogramm ein. Wenn kreative Lösungen gefragt sind, sind unsere Leute immer besser. Was den idealen Teilnehmer auszeichnet? Grundvoraussetzung ist die perfekte handwerkliche Arbeit, aber auch der theoretische Hintergrund: Man muss Kopfarbeit leisten, die Zeichnung des Werkstücks sofort durchschauen. Fünf Augen braucht man, um zu sehen, wer an welcher Maschine ist, was bei wem schief gelaufen ist. Außerdem ist Nervenstärke gefragt, Ruhe … und Durchhaltevermögen … und ein kleines Quäntchen Glück.Beim Wettbewerb kann jeder noch 20 Prozent mehr Leistung aus sich herausholen, 20 Prozent mehr als selbst in den härtesten Zeiten der Vorbereitungswochen. Das glaubt mir keiner, aber es stimmt. Ein Teilnehmer darf nie abbrechen. Er wäre gescheitert, wenn er nach Hause kommt und eingestehen müsste, dass er es nicht geschafft hat, die ganze Vorbereitung umsonst war. Das wäre schlimm. Nein, ein Teilnehmer darf nie abbrechen.Jeder Teilnehmer sagt nachher: Ich würde es nicht noch einmal machen – aber alle sind sehr, sehr stolz. Keiner bereut es. Es ist die Chance des Lebens, die man genutzt hat.“
In der Kategorie Möbeltischler: Bastian Meier/
„Wir stehen im Rampenlicht“
Bastian Meier freut sich sehr auf die Berufsweltmeisterschaften in St. Gallen, aber ein bisschen angespannt ist er auch: „DieAnspannung kenne ich vom Leistungswettbewerb, obwohl in Bad Wildungen kein Publikum dabei war. Das wird in St. Gallen ganz anders sein. Dort stehen wir im Rampenlicht.“ Bei den Berufsweltmeisterschaften in St. Gallen wird über die ganzen vier Tage des Wettbewerbs ständiger Publikumsverkehr sein.Bastian Meier kommt aus einem kleinen Ort in der Eifel: aus Weyer bei Mechernich. Dass er Schreiner wird, stand schon immer fest, sagt er. Sein Vater hat eine Schreinerei, sein Onkel auch. Dort hat Bastian Meier die Lehre gemacht und dort arbeitet er heute noch. „Schon als kleiner Junge stand ich in der Werkstatt an der Hobelbank, die mein Onkel mir gekauft hatte. In der Werkstatt bin ich quasi groß geworden.“ Kunststück, dass er schon viel mehr Erfahrung hatte als viele andere, als er die Lehre begann. „Ich habe im ersten Lehrjahr Sachen gemacht, von denen andere vielleicht auch im dritten Lehrjahr nur träumen. Das kommt mir natürlich jetzt zu Gute.“ Jetzt ist er 21 Jahre und einer der besten Schreiner Deutschlands. „Ich schätze, dass ich nächstes Jahr mit der Meisterschule anfange. Das will ich nicht auf die lange Bank schieben; jetzt wo ich noch im Lernen drin bin.“ Doch vorerst ist er bei seinem Onkel angestellt. Drei Gesellen zählt die Hama-Holzhaus GmbH – inklusive Bastian. „Wir machen alles: Möbel, Treppen, Küchen, sogar Holzhäuserbau – erst vor kurzem haben wir ein eigenes Holzhaus-System entwickelt“. Es ist viel zu tun – gerade jetzt während Bastians Vorbereitungswochen. „Jedoch wurde in unserem Betrieb rechtzeitig alles vorbereitet, so dass mein Fehlen nicht ganz so ins Gewicht fällt“. sagt Bastian Meier. Sein Chef steht hundertprozentig hinter ihm und ist mächtig stolz. „Er bräuchte mich zwar, aber er will natürlich auch, dass ich etwas erreiche“. Der Chef hat erst durch seinen Lehrling von der Berufsweltmeisterschaft gehört. Vorher kannte er den Wettbewerb nicht – genauso wenig wie sein Lehrling: „Ich wusste früher gar nicht, dass es so etwas wie einen Leistungswettbewerb gibt, geschweige denn eine Berufs-olympiade. Stück für Stück habe ich mich vorgearbeitet: Zuerst war ich der Beste im Kreis, dann kam ich zum Kammerwettbewerb, dann zum Landeswettbewerb, dann folgte der Bundeswettbewerb und jetzt bin ich bei der Olympiade dabei.“ „Das mit der Berufsolympiade kam ziemlich überraschend“,erklärt Bastian Meier. Beim Bundesleistungswettbewerb wollte er unbedingt dabei sein. „Aber, dass ich bis zur Berufsolympiade komme, damit hatte ich nicht gerechnet“. Trotz der nervlichen Anspannung steht er voll dahinter. „Außerdem habe ich das Bild von meiner Freundin im Geldbeutel, das hilft bestimmt“, lacht er. Zum Wettbewerb nach St. Gallen wollen alle kommen: die Eltern, die Freunde und viele Bekannte werden dabei sein. Mit seinem Trainer versteht Bastian Meier sich sehr gut. „Walter Langenmair sagt mir, wo es hakt, aber er setzt mich nicht unter Druck“. Dass Trainer und Trainierter sich gut verstehen, sei eine Grundvoraussetzung für eine effektive Trainingsarbeit. In jeder Trainingswoche produziert Bastian Meier zwei komplexe Werkstücke. Und mit jeder Woche wird er besser: „Die Genauigkeit ist sehr gut, jetzt muss ich nur noch etwas schneller werden.“ Handfertigkeit und Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Genauigkeit seien gefragt und das meiste davon habe er. Natürlich will er in St. Gallen etwas schaffen – ein Stück, das sich sehen lassen kann. „Ich mache das nicht des Geldes oder der Preise wegen. Es ist einfach schön, dabei zu sein und darauf bin ich auch stolz. Und wenn ich dann noch vorne dabei wäre … das wäre klasse!“ o
Das sagt der Trainer Walter Langenmair: „Die Tagesform spielt eine große Rolle“
Walter Langenmair lernt bei jeder Berufsolympiade noch etwas dazu. Auch ins Trainer-Sein müsse man hinein wachsen, sagt er. Es bedarf vielfältiger Erfahrung und eines guten Gespürs für Menschen. „Bastian braucht das Vertrauen, dass er etwas kann. Er muss sich sicher sein, dass das, was er macht, richtig ist. Ich stehe hinter ihm und ich bin zufrieden mit ihm. Das sollte ihm die nötige Sicherheit geben. Von mir bekommt er aber auch eine ganze Menge Tipps und Tricks. Ich bin sehr froh über die Unterstützung des Bundesverbandes, besonders von Joachim Martin, der uns einiges abnimmt. Die Erwartungen an die Teilnehmer sind enorm hoch. In jeder Kategorie sind es 24 Teilnehmer – und jeder will gewinnen. Der ideale Teilnehmer muss Einzelkämpfer sein – zumindest in gewissem Maße. Er darf sich nicht an anderen orientieren. Aber natürlich muss er auch Teamgeist besitzen, denn die Teilnehmer können sich abends auch austauschen. Und je besser die Teams miteinander auskommen, desto mehr können sie sich gegenseitig stärken. Der ideale Teilnehmer muss auch mental aktiv, fit und stark sein, damit er dem permanenten Druck standhalten kann. Flottes Arbeiten ist gefragt, viel überlegen darf man nicht. Eine große Rolle spielt aber auch die Tagesform. Außerdem muss alles gut vorbereitet sein, das Werkzeug muss stimmen, das Umfeld muss in Ordnung sein und Halt geben.“
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