Veka: Die klassische Fase neu interpretiert

Formale und technische Akzente gesetzt

Während eine Vielzahl von Systemkonstruktionen nach wie vor einer runden Linienführung folgen, setzt Veka bei der Formgebung seiner neuen, auf der fensterbau 98 erstmals vorgestellten Systeme, auf betont „kantiges“ Design.

Die Entwicklung „Topline“ paßt mit seinen markanten Fasen ebenso zu moderner Architektur, als auch zu klassischen Fassaden. Sowohl die gleiche Winkelausführung bei Rahmen, Pfosten und Flügel als auch die gefasten Kanten und klaren Konturen sind Ausdruck des neuen Designs. In Verbindung mit den grauen APTK- beziehungsweise TPE-Dichtungen entsteht ein optisch stimmiges Gesamtbild.
Zur harmonischen Außenansicht trägt bei Topline auch der flächenbündig abschließende Rahmen bei. Dazu paßt der mittels spezieller Konturfräsung bündig in den Blendrahmen eingesetzte Kämpfer. Auf Wunsch sind auch Sonderausführungen im Kämpferbereich erhältlich, wie rechtwinklige Ausklinkungen und Fräsungen.
Die Entwicklungsziele für das System Topline, so Veka-Vorstandsmitglied Hubert Hecker, seien freilich nicht nur formaler, sondern auch technischer Natur gewesen: „Mit Topline möchten wir einen Trend setzen, der sowohl dem Kunststoff als auch der Architektur, der konstruktiven Gestaltung und der rationellen Fertigung gerecht wird.“
Neben den optischen Neuerungen bietet Topline auch technisch optimierte Eigenschaften. Für hohe Wärmedämmung sorgt ein Vierkammersystem mit einem k-Wert von 1,3. Wärmetechnisch günstig wirkt sich weiter der von 18 auf 21 mm erhöhte Glaseinstand aus. Auch die Bautiefe von 70 mm entspricht den geltenden technischen Anforderungen.
Details, wie durchgehende Dichtungen im Rahmen und gleiche Winkelausführungen, erleichtern nicht nur die Fertigung, sondern auch die Montage und Reinigung. Die flächenbündigen Konturen schützen vor größeren Verschmutzungen. Zu den technischen Besonderheiten des Systems gehört außerdem die Wahlmöglichkeit bei der Verstärkung. Bei Topline kann im Rahmen und Flügel das gleiche Stahlprofil vorgesehen werden. Auf Wunsch ist im Blendrahmen auch ein Metallrohr von 30 x 30 mm einsetzbar. Die Beschlagmontage durch mehrere Wandungen sorgt für zusätzliche Stabilität. Bei einem Achsmaß von 13 mm sind neueste Beschlagstechniken und Zusatzteile einsetzbar. Dies wird durch besondere Stulpausführungen unterstützt: Mit entsprechenden Schlagleisten und speziellem Kantengetriebe kann eine symmetrische Mittelpartie hergestellt werden. Der mittige Griffsitz auf der Schlagleiste wirkt nicht nur optisch, sondern schließt auch Fehlbedienungen aus. Weitere Stulpausführungen in bewährter Ausführung mit Profilbreiten von 128 und 166 mm sind Standard.
Bereits ab Sommer 1998 ist die Auslieferung von 36 Profilgeometrien geplant. Sie decken alle wesentlichen Fenster- und Türkonstruktionen ab.
Artline: Rahmen und Flügel als kompakte Einheit
Eine andere „Art“ Fenster will die Veka AG mit der neuen Profilreihe „Artline“ öffnen. Dahinter steht die Idee des „rahmenlosen Fensters“, bzw. des in den Blendrahmen integrierten Flügels. Herausragende Artline-Merkmale sind die sehr niedrigen k-Werte für den Rahmen, die 120°-Öffnungsmöglichkeit mit fast völlig verdeckten Beschlägen, und wie beim System Topline die gefaste Kante am Rahmen bzw. der Glasleiste.
Kreativen Fensterplanern und Architekten bietet das System mit verdeckt liegendem Flügel und Beschlagteilen neue gestalterische Perspektiven. Veka-Partnern wiederum steht ein System zur Verfügung, das sich an bisher weniger angesprochene Marktsegmente wendet.
Vor allem bei Großobjekten mit transparenter Fassadengestaltung und Fensterlösungen, die sich harmonisch der Gebäudearchitektur anpassen sollen, bietet der vergleichsweise geringe sichtbare Rahmenanteil Vorteile. Die flächenbündigen Konturen sorgen für gute, saubere Anschlußmöglichkeiten. Gleichzeitig ermöglicht der fast völlig hinter dem Mauerwerk eingebaute Rahmen einen erhöhten Lichteinfall. Die spezielle Konstruktion vergrößert auch den Öffnungswinkel des Flügels. War bislang bei verdeckt liegendem Beschlag in Drehstellung nur ein Öffnungswinkel von 90° möglich, beträgt er hier 120°.
Ergänzend zu den klaren Konturen von Artline tragen ebenso wie beim System Topline graue APTK- oder TPE-Dichtungen zu einem stimmigen Gesamteindruck bei. Mit einer Bautiefe von 90 mm und Mehrkammertechnik entsprechen sie höchsten Anforderungen an Wärme- und Schallschutz. Die noch geltende Wärmeschutzverordnung sieht für Neubau und Renovierungsmaßnahmen als k-Wert eine Obergrenze von 1,8 W/m² K vor. Mit Artline ist bei fachgerechtem Einbau ein k-Wert von unter 1,0 erreichbar. Damit ist dieses System zweifellos auch für die kommende Energiesparverordnung bestens gerüstet und das auch bei komplexeren Fassaden. n

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