Gebrauchte PU-Schaumdosen kostenlos entsorgen

Keine Sorgen mit Entsorgen

Viele Handwerker haben offensichtlich keine Sorgen mit der Entsorgung, sondern setzen sie gezielt für ihren Marktauftritt ein. Dies ergab eine nicht repräsentative Umfrage des Informationsbüros PU-Dosen-Recycling bei acht Handwerksbetrieben verschiedener Größenordnung.

Verpackungsverordnung, Kreislaufwirtschafts-/Abfallgesetz, Landesabfallrecht: Handwerksbetriebe und Bauunternehmen sehen sich immer stärker gesetzlichen Forderungen gegenüber, ihre Bauabfälle nach Fraktionen zu sortieren oder für die Entsorgung von Baumischabfällen gutes Geld bezahlen zu müssen.

Nicht so die befragten Handwerker: sie haben aus der Not eine Tugend gemacht.
Zum Beispiel der Fenster- und Türenbetrieb Schönherr-Holztechnik, Mittelbach. Das Unternehmen, das mit 24 Mitarbeitern rund 100 Baustellen im Jahr betreut, achtet darauf, nur ökologische Oberflächenmaterialien zu verwenden und dem Kunden eine saubere Baustelle zu hinterlassen. Dazu gehört die Entsorgung von Altfenstern ebenso wie die Entsorgung von Baumaterialien, wie gebrauchten PU-Schaumdosen.
Für Schönherr traf es sich gut, dass ein Außendienstmitarbeiter auf den Service der PU-Dosen-Recycling GmbH + Co. Betriebs-KG (P.D.R.) aufmerksam machte. Landeten die gebrauchten PU-Schaumdosen früher im Baumischcontainer und mussten teuer entsorgt werden, so stellen heute die Monteure die gebrauchten Dosen zurück in den Verkaufskarton. Sind etwa zehn Kartons wieder mit gebrauchten Dosen befüllt, beauftragt der Bauleiter mit einem kostenlosen Fax die P.D.R. mit der Abholung der Kartons. „Der Service ist einfach und kostet nichts“, resümiert Inhaber Steffen Schönherr. Seitdem er den Service einmal ausprobiert hat, nutzt er ihn regelmäßig. Genau genommen hat er ja, wie jeder andere auch, die Kosten für die Entsorgung bereits bezahlt, denn diese sind im Kaufpreis der PU-Dosen (0,80 DM bei großen, 0,45 DM bei kleinen Dosen) enthalten.
Auch die Rudolf Mehl GmbH, Wetzlar; Ristok Bauelemente, Sandersdorf, und die Schreinerei Kleespies, Jossgrund, sind sich einig. Korrekte Baustellenentsorgung muss sein. „Wir arbeiten viel für Privatkundschaft, da kann man es sich einfach nicht leisten, den Schutt auf der Baustelle zu lassen“, erläutert Wilfried Schnorr vom Fensterbaubetrieb Mehl.
Dabei bereitet den Betrieben auch die Entsorgung der PU-Schaumdosen keine Kopfschmerzen. „Die Baustellen müssen sowieso gesäubert werden, da kann man auch die PU-Dosen separat sammeln“, findet Schnorr. Seine Kollegin Barbara Martner von der Firma Ristok Bauelemente überzeugt außerdem die Einfachheit des Handlings. Niemand müsse sich mehr überlegen, wohin mit der Dose. Sie gehöre einfach zurück in den Karton.
Bei allen acht befragten Betrieben ziehen auch die Mitarbeiter mit und setzen sich für die ordnungsgemäße Abfallentsorgung ein. Hier gäbe es in einem gut geführten Unternehmen keine Motivationsprobleme.
Unterschiedliche Gründe
Sind sich bei dem Prinzip der sauberen Baustelle noch alle einig, nutzen die Fensterbaubetriebe den P.D.R.-Service aus unterschiedlichen Gründen. Für die Firmen Schönherr, Henke Fensterbau, Korntal-Münchingen, und Fenster- und Türenbau Gaschwitz GmbH spielt neben dem Umweltgedanken das Kostenargument eine wichtige Rolle. Schlägt die korrekte Entsorgung von Sonderabfällen über alternative Entsorgungswege mit bis zu 1,80 Mark pro Kilogramm zu Buche, so ist die Nutzung des P.D.R.-Systems für den Betrieb kostenneutral.
Für Wolfgang Halmes, Inhaber der Celec & Halmes GmbH, Viersen, und die Schreinerei Kleespies hingegen sind vor allem die gesetzlichen Grundlagen Hauptmotivation, sich am P.D.R.-System zu beteiligen. Dieses Argument spielt auch für die Zaithainer Türen- und Fensterbau GmbH, Riesa, eine wichtige Rolle. Auf rund 250 Baustellen pro Jahr fielen eine Vielzahl an chemischen Abfällen, wie Lacke und Farben, Silikone und Kunststoffe an, die ordnungsgemäß zurückgeführt werden müssten. Auch die korrekte Entsorgung von PU-Schaumdosen gehöre selbstverständlich dazu.
Last but not least nennen die Betriebe den ideellen ökologischen Aspekt bei der Abfallentsorgung. Sie nutzen den Service hauptsächlich, weil sie die ökologische Gesamtlösung überzeugend finden. „Bei der P.D.R. weiß ich, dass die Dosen nicht einfach in den Müll wandern, sondern tatsächlich recycelt werden“, fasst Otto Henke, Seniorchef der Henke Fensterbau GmbH, stellvertretend für die Kollegenfirmen zusammen.
Hohe Recyclingquote
Genauso unterschiedlich wie die Motivation sieht das tatsächliche Nutzungsverhalten aus. Zwar nehmen die meisten den Königsweg und beauftragen die P.D.R. über die kostenlose Fax- oder Telefonnummer, doch es gibt auch andere Wege. Manche haben mit ihrem Lieferanten vereinbart, die gebrauchten Dosen bei der Anlieferung von Neuware direkt wieder mitzunehmen. Der Auftrag an die P.D.R. erfolgt dann über den Lieferanten. Andere geben sie ihrem Entsorger mit, der sie dann wiederum an die P.D.R. schickt.
Doch ganz gleich, wie die PU-Schaumdosen in das Recyclingwerk in Thurnau kommen, bei einer stofflichen Wiederverwertungsquote von über 90 % haben alle Betriebe einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz geleistet.
PU-Dosen-Recycling GmbH + Co.
Betriebs-KG (P.D.R.)
95347 Thurnau
Tel freecall 08 00/7 83 67 36
Fax freecall ~/7 83 67 37 o

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