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Mit „Sicherheit“ ein Rückblick

Security 2000, Essen
Mit „Sicherheit“ ein Rückblick

Die Sicherheitsfachmesse Security, die vom 10. bis 13. Oktober 2000 in Essen stattfand, konnte ihre führende Position als die Nummer eins auf dem europäischen Sicherheitsmarkt erneut weiter ausbauen. 907 Aussteller aus 30 Nationen präsentierten den fast 35 000 Besuchern ein interessantes Angebot zum Thema Sicherheitstechnik.

Mehr Aussteller, mehr Ausstellungsflächen und eine Steigerung der Internationalität kennzeich-neten diese Fachmesse. Auf 60 000 Quadratmeter Ausstellungsfläche wurde ein umfassender Überblick über Produktinnovationen und aktuelle Dienstleis-tungsangebote gegeben.

Trends in der Sicherheitstechnologie
Neben dem allgemeinen Trend zu integrierten Sicherheitskonzepten, bei denen die mechanischen Komponenten mit der sicherheitstechnischen Elektronik (Einbruch- und Brandmeldeanlagen, Zutrittsmanagement und Videoüberwachung) zu leistungsfähigen Systemen zusammengefasst werden, haben sich in den letzten Jahren erneut technologische Einzelthemen sprunghaft weiterentwickelt.
Dazu zählt der breite Einsatz biometrischer Identifikationssysteme wie zum Beispiel Fingerabdruck, Irismuster, Gesichtsform, Sprechweise oder Unterschrift. Sie werden elektronisch gespeichert und identifiziert. Die Anwendungsgebiete liegen unter anderem in den Bereichen Zugangskontrolle, Zugriffs-Kontrolle zu PCs, Geldautomaten. Online-Banking und E-Commerce. Alles Schlagworte, deren sicheres Handling von solchen biometrischen Systemen abhängig sein wird. Die Videoüberwachung im öffentlichen Raum ist ein zur Zeit im Bereich der Politik heftig diskutiertes Mittel zur Kriminalitätsbekämpfung.
Interesse am Brandschutz
Mit einem zusätzlichen Thema möchte die Security 2000 auf sich aufmerksam machen: Unterstützt durch eine Messeumfrage trug die Messe Essen dem steigenden Interesse zum aktiven Brandschutz Rechnung und stellte in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Feuerlöschgeräte und Anlagen e.V. (bvfa) und der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren (AGBF) auf einer Sonderschau verschiedene Lösungsansätze gegen den Brandfall vor.
Bundesinnenminister Otto Schily, der als Schirmherr die „Security 2000“ eröffnete, betonte, dass die Security weltweit eine der größten Messen in Sachen Sicherheit sei. „Deutschland zählt zu den sichersten Ländern auf der Welt“, lobte der Minister. „Daran hat auch das private Sicherheitsgewerbe seinen Anteil“. Die Aufklärungsquote bei Verbrechen sei im letzten Jahr auf 52,8 Prozent gestiegen, und habe den besten Stand seit 1966 erreicht: 34 Prozent weniger Pkws wurden gestohlen, ein Drittel aller geplanten Wohnungseinbrüche klappte nicht. Minister Schily wusste auch warum: „Die Sicherheitstechnik ist ein wichtiges Element bei der Vorbeugung vor Verbrechen“!
Kompatibilität gefragt
Das Kundeninteresse an elektronischen Überwachungssystemen erwies sich wieder als äußerst rege. „Im Geschäft mit der Videoüberwachungstechnik verzeichnen wir Zuwachsraten von über 50 Prozent“, bestätigte Michael Meßing von der Aritech GmbH aus Neuss. Seit zwei Jahren widmet sich das Unternehmen der Videotechnik.
Beim Waffenhändler Lars Lipke aus Wülfrath werden eventuelle böse Buben nicht nur beobachtet, sondern auch gleich außer Gefecht gesetzt. Mit einer Art Pistole wird der potentielle Missetäter mit zwei Kontakten beschossen, den Rest erledigen 50 000 Volt. 860 DM kostet diese wahrhaft elektrisierende Gefahrenabwehr.
Sicherheit braucht Experten oder das Handwerk ist gefragt …!
Reichte früher ein solides Schloss und eventuell ein Gitter aus, um sich und sein Eigentum zu schützen, so ist heute auch zunehmend moderne Technik gefragt, in diesem Falle elektronische Ergänzungsprodukte, um diesen Schutz zu gewährleisten. Die Schließ- und Sicherungstechnik ist seit Urzeiten ein Schwerpunkt des Handwerks. Viele Betriebe haben sich in den letzten Jahren auf dieses Thema spezialisiert. Die Spannweite der Betriebe ist genauso groß wie die der Techniker, die zu diesem Thema im Einsatz sind. So sollte an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass sich die Bundesfachgruppe Sicherheitstechnik im Bundesverband Metall auf der Security sowohl mit einem eigenen Stand als auch mit einer Seminarveranstaltung hervortat. Hier wurde das Programm von Branchenfachleuten durch Vorträge und fachnahen Darstellungen spezieller Schwerpunktthemen gestaltet. Sie lauteten: Wie sollten Türen in Rettungswegen abgesichert werden und was darf an Feuer- und Rauchschutztüren nachträglich geändert werden? Des weiteren: „Einbruchhemmende Fenster – DIN V EN V 1627“ was ändert sich oder ein weiteres interessantes Thema „Mechatronik“: Der Markt für Schließtechnik im Wandel und last but not least: die neuen Trends in der Zutrittskontrolle.
Schlussbetrachtungen
Im gewerblichen Bereich ist die Entwicklung zur Integration verschiedenster Sicherheitssysteme deutlich fortgeschritten. Gefahren-, Melde-, Video- und Zutrittskontrolltechnik werden größtenteils über eine einheitliche Oberfläche bedient. Die Videosensorik ist zuverlässiger geworden, so dass die Falschalarmquote erheblich gesenkt werden konnte. Im Bereich der Biometrie (Gesichtsvergleich und Finger-Scann) sind die Anwendungssysteme verfeinert worden. Neben dem rasch wachsenden Komfort der Anlagen ist eine benutzerfreundliche Bedienung besonders gefragt.
Elektronische Schließtechnik und Videoüberwachung werden bei Privatkunden immer mehr eingesetzt. Technisch ausgereifter, leicht und unkompliziert installierbar und relativ preiswert lässt sich Sicherheit von Haus und Hof mit verschiedenen Alarmtechniken schnell umsetzen. Ebenfalls preiswerter sind elektronische Schlösser geworden. Sicherheitsfenster waren sehr gefragt. Hier wird das Aufhebeln durch Nachrüstung mit Sicherheitsbeschlägen stark erschwert.
In knapp zwei Jahren öffnet die Security in Essen vom 8. bis 11. Oktober 2002 erneut ihre Pforten.
Erwin Müller
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