Allgemein

Pfiffige Stauraumlösungen

Einmal anders: Eine nicht alltägliche und pfiffige Idee, um den Raum unter einer Treppe zu nutzen
„Optimale Raumnutzung unter Treppen und Dachschrägen“ war das Thema einer Technikerarbeit an der Fachschule Holztechnik und Gestaltung in Hildesheim, im Fach Entwurf und Konstruktion. Benjamin Hecht und Steffen Lichtenstein konzipierten pfiffige und clevere Lösungen für Einbaumöbel unter Treppen bzw. in Dachschrägen und zeigten ihre Konzepte, Ideen, Entwürfe sowie mögliche Konstruktionen in einer Präsentationsmappe.

Im ersten Teil der Technikerarbeit wollten die jungen Techniker, Benjamin Hecht und Steffen Lichtenstein, die verschiedenen Möglichkeiten zur sinnvollen Raumnutzung unter Treppen und Dachschrägen aufzeigen. Hinsichtlich Aussehen oder Nutzen des Möbels bestanden dabei noch keine konkreten Vorgaben. Bei der Technikerarbeit wurde nicht zwangsläufig Wert auf höchstmögliche Stauraumausnutzung gelegt, sondern auf eine Mischung aus gestalterischem Anspruch und Praxistauglichkeit. Der zweite Teil – auf den wir hier nicht eingehen – befasste sich mit der konstruktiven Ausarbeitung eines vom fiktiven Kunden gewählten Entwurfes. Berücksichtigt wurden dabei zusätzliche Vorgaben hinsichtlich Konstruktion und der Beschlagsysteme des Möbels. Insgesamt wurden neun Entwürfe erarbeitet und präsentiert.

Bei der einen Garderobe wurde der mit Ahorn furnierte Treppengrundkörper von einem schwarz abgesetzten Band umgeben, welches die Treppenstufen betont. Die Formen der Fächer sind bewusst streng und geradlinig, um den Eindruck, der mit dem Treppenband entsteht, zu unterstreichen. Neben den üblichen Ablagemöglichkeiten kann bei Bedarf ein Hocker ausgezogen werden. Im Gegensatz zu den sehr geradlinigen Formen des ersten Garderobenentwurfes, greift die zweite Garderobe die Schräge des Treppengrundkörpers auf. Außer den garderobeüblichen Ablagemöglichkeiten, wurden bei diesem Entwurf noch zwei farblich abgesetzte Schübe eingeplant.
Die Entwürfe „Nischenschränke“ sind bewusst auf das Wesentliche reduziert. Sie bestehen im Grunde nur aus einfachen, offenen Korpussen in einer Trockenbaukonstruktion. Mit vorgehängten Glasschiebetüren, welche hauptsächlich als Gestaltungselement dienen, ergibt sich eine Variante zusätzlich.
Der Entwurf „Liegenische“ greift ebenfalls die Bauweise der Nischenschränke auf, hier wird die Nische allerdings nicht als Stauraum genutzt, sondern als ergonomisch geformte Liegefläche. Außerdem ist eine Beleuchtung durch Spotlights in derDecke vorgesehen.
Der Entwurf eines Arbeitsplatzes ist für Einholmtreppen ausgelegt, wobei die aufrechten Stützen verkleidet werden. Die Nuten sind sowohl ein gestalterisches als auch konstruktives Element. Die ausgeklinkten Ablageböden werden einfach in die Nuten eingeschoben und sind somit höhenverstellbar. Die Schübe in dem Container haben farblich abgesetzte Griffe, welche die Schräge des Treppenholms aufnehmen.
Der Entwurf „Weinregal“ ist eine Kombination aus Wandnischen und Regalelementen. Die Elemente werden von zwei Säulen unterbrochen, welche Platz für die Präsentation eines edlen Tropfens bieten.
Eine nette Idee sind die Rondellschränke, die mit drehbaren Türen ausgestattet sind. So lässt sich die Frontansicht beliebig verändern. Im gedrehten Zustand lassen sich die halbrunden Flächen als Präsentationsfläche nutzen.
Die Entwurfsidee „Tetris“ orientiert sich an dem bekannten Geschicklichkeitsspiel und setzt sich aus vielen einzelnen Elementen, die verschieden farbig lackiert werden, zusammen. Innerhalb der Elemente sorgen Glasböden für entsprechende Ablagefläche.
Schlicht und funktional, dient der „Stauschrank“ in erster Linie als Stauraum. Die Auszüge sind dabei als Vollauszüge konzipiert. Die Fronten sind farblich mit den Treppenstufen abgestimmt. (wp) ■

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