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Präzise zum Erfolg gesägt

Striebig AG hält konsequent an seinen Prinzipien fest
Präzise zum Erfolg gesägt

Mit der Konzentration auf ein einziges Produktsortiment und der sprichwörtlichen „Schweizer Präzision“ konnte sich die Striebig AG eine marktführende Position erarbeiten. Jetzt hat sich das Unternehmen weiter in die Zukunft gesägt: Mit der neuen „Compact“ und der feinen Fertigung im neuen Firmengebäude sieht sich der Spezialist im schweizerischen Littau bei Luzern bestens gerüstet.

Alles ist bis ins Detail durchdacht, attraktiv und mit hochwertigen Materialien gestaltet: Vertikale Aluminiumlisenen gliedern die Fassade des Striebig-Neubaus und bilden einen schönen Bezug zum Produkt. In den Büroräumen ergänzt sich dieses Bild. Die moderne, reduzierte Einrichtung signalisiert dem Besucher genau das, was das Unternehmen zum Prinzip erklärt hat: Qualität und Präzision bis ins Detail. Mit dieser Philosophie und einer grundsoliden Firmenpolitik ist Striebig seit fast 5 Jahrzehnten erfolgreich. Marcel Brunner, der in der Geschäftsleitung Marketing und Verkauf verantwortet, freut sich über eine sehr gute Geschäftsentwicklung: „Wir konnten unsere Führungsposition bei vertikalen Plattensägen mit soliden Wachstumsraten weiter ausbauen und sind sehr gut ausgelastet.“

Der Plattenaufteil-Spezialist beschäftigt 75 Mitarbeiter und ist mit Vertriebspartnern im Fachhandel weltweit aktiv; die Exportquote liegt bei 90 %. Die Schweizer Maschinenfabrik wendet sich an alle Zielgruppen in denen plattenförmige Werkstoffe zugeschnitten werden, Aluminium, Kunststoffe und moderne Verbundwerkstoffe inklusive. Ca. 55 % der Maschinenverkäufe entfallen auf den Bereich des Möbel- und Innenausbaus. Der Kundenkreis Bau- und Heimwer-kermärkte konnte mit heute nahezu 30 % zu einem starken Standbein entwickelt werden.
Mit dem Neubauprojekt am Firmensitz in Littau bei Luzern, wurde nicht nur zusätzlicher Raum geschaffen, sondern auch die Fertigung unter ökonomischen und ökologischen Notwendigkeiten neu strukturiert. Marcel Brunner weist in diesem Zusammenhang auf die neu installierte Pulverbeschichtungsanlage hin.
Gut 5000 m² Nutzfläche, 25 500 m³ umbauter Raum und ein Investitionsvolumen von ca. 12 Mio. Euro sind die Rahmendaten des Projekts. Das Gebäude umfasst 4 Stockwerke. Unter- und Erdgeschoss werden für die Produktion genutzt. In den darüber liegenden Etagen sind die Büroräume sowie großzügige Ausstellungs- und Schulungsräume untergebracht.
Blitzsaubere Fertigung
Aus Qualitätsgründen setzen die Littauer auf eine hohe Fertigungstiefe. Die neu gestaltete und blitzsaubere Fertigung in Littau darf als Vorzeigebeispiel einer modernen Maschinenfabrik gelten. Beim Rundgang durch die Produktion ist der besondere Geist des Hauses Striebig erlebbar: Ausgerichtet auf Präzision und ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze herrscht Ruhe und Gelassenheit trotz hoher Auslastung. Diese Stimmung sorgt für einen hohen Identifikationsgrad der Mitarbeiter mit den Zielen des Unternehmens. Rationelles Produzieren ist auch am Standort Schweiz eine permanente Herausforderung. Zahlreiche, selbst entwickelte Maschinen und Verfahren prägen das Bild der produktspezifisch optimierten Fertigung.
Spezialisierung trägt Früchte
Ständige Entwicklungsarbeit sichert der Littauer Maschinenfabrik bis heute eine führende Marktposition. Aus der einfachen Aufteilsäge für den Grobzuschnitt wurde die universell einsetzbare Standard-Maschine, mit der auch Säge- und Nutarbeiten durchgeführt werden können, falls gewünscht mit vollautomatischem Ablauf auch beim 4-seitigen Besäumen.
„Unsere Stärken resultieren aus der vollen Konzentration auf das vertikale Plattenaufteilen“, erklärt Marcel Brunner. „Dadurch und mit unserer langen Erfahrung, sind wir in der Lage, unsere Maschinentechnik immer weiter zu perfektionieren. Qualität, Präzision und hoher Bedienungskomfort sind dafür die obersten Grundsätze.“
In punkto Qualität und Präzision wird auf bewährte Konstruktionsprinzipien hingewiesen, von denen Striebig auch in Zukunft nicht abweichen will: Der Sägerahmen ist fest verschweißt und gewährleistet als selbsttragende, sehr verwindungssteife Konstruktion mit gehärteten Führungen eine jahrzehntelange Lebensdauer und die 1/10 mm hohe Genauigkeit für, wie Striebig betont, verleimfähige Fertigschnitte. Die dafür erforderliche Stabilität zeige sich auch an der robusten Konstruktion des Sägebalkens, der für absolute Winkelgenauigkeit doppelt verriegelt wird. Großes Augenmerk legen die Striebig-Konstrukteure auf eine ergonomische Handhabung. Ein Beispiel dafür ist das ausbalancierte Sägeaggregat, das leicht ein- und ausgeschwenkt werden kann. Maßstäbe konnte Striebig auch bei der Staubabsaugung setzen. Die gültigen TRK-Richtwerte werden um mehr als 50 % unterschritten.
Mit 4 Baureihen deckt Striebig die unterschiedlichen Einsatzbereiche und Leistungsanforderungen im Handwerk und in der Industrie ab. Dank eines umfangreichen Zubehörprogramms ist eine individuelle Anpassung an die Erfordernisse des Anwenders bis hin zum Nuten und Fräsen möglich.
Die neue Compact
Die aktuell ausgebaute Baureihe Compact bietet gleich zwei Einstiegsmöglichkeiten in die Striebig-Sägetechnik: Die Modelle decken jetzt einen deutlich größeren Schnittbereich von 3100 x 1644 mm (Modell 4164) bis 5350 x 2200 mm (Modell 6220) ab.
Mit der Version Compact AV wurde zudem bereits in der Einstiegsklasse eine Version mit automatischem Vorschub in horizontaler oder vertikaler Richtung ins Programm aufgenommen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Plattenzuschnitt wird für den Bediener erheblich erleichtert, Zeitersparnis inklusive. Auch bei der neuen Compact steht nahezu das gesamte Zubehörprogramm steht zur Verfügung. Einsatzspektrum, Komfort und Leistungsfähigkeit können mit dem Vorritz-Sägeaggregat VSA, dem digitalen Mess-System DMS, dem Winkelschnittgerät WSG, der Nutvorrichtung für Verbundplatten, dem Streifenanschlag etc. ausgebaut werden.
Die weiteren drei Baureihen zeigen sich gut gestaffelt.
Baureihe Standard: Die Universal-Klasse gibt es als TRK2 mit einem automatisch ausweichenden Alu-Lattenrost mit Kunststoff-Auflagen und als TRK1 mit einer flächigen Auflagewand aus Birkensperrholz. Der Streifenanschlag für Wiederholschnitte gehört ebenso zur Serienausstattung wie eine vielseitig einsetzbare Aluminium-Kleinteileauflage.
Baureihe Evolution: Bei der Oberklasse im Striebig-Produktprogramm genügt für viele Arbeitsabläufe ein Tastendruck. Einzelarbeiten, wie die Arretierung und Entriegelung des Sägebalkens, die horizontale Schnitthöhenfixierung, das Eintauchen und Schwenken des Motors und die Blockierung der Auflagerollen, laufen während des Sägens automatisch ab.
Die Sägeachsen sind mit dem digitalen Mess-System (DMS) ausgestattet. Auch der untere Besäumschnitt, läuft bei der Evolution mit der Option 4-SB völlig automatisch ab. Kein Heben, kein Wenden, kein Beschädigen der Kanten: Die zu besäumende Platte wird angehoben, der Besäumschnitt ausgeführt und die Platte abgesenkt.
Baureihe Control: Mit dem Spitzenmodell Control bietet Striebig die Möglichkeit, den gesamten Zuschnitt weitgehend zu automatisieren. Dazu gehört wie bei der Evolution auch der Besäumschnitt. Der manuelle Vorschub des Sägeaggregates entfällt, die Hightech-Säge sägt selbsttätig, das Aggregat erkennt das Plattenende. Die Control besitzt weiter eine vollautomatische Rollenblockierung und zusätzliche Anschläge für Wiederholschnitte.
Die „Vertikale“ hat Zukunft
Für die Weiterentwicklung der vertikalen Plattensäge haben die Littauer eine Fülle von Ideen in der Schublade. Möglichkeiten sieht man in Alternativen zu Hartmetall-Werkzeugen oder auch in einer „grundsätzlich anderen Bearbeitungstechnologie“ für die Sägewand. Die technische Machbarkeit, z. B. für die Integration weiterer Bearbeitungen, ist aber nur die eine Seite. Marcel Brunner: „Die Leitplanken für die tatsächliche Verwirklichung setzt der Markt. Nicht jede machbare Lösung wird auch preislich akzeptiert. Das realisierbare Ideenspektrum ist deshalb zu einem gewissen Maß begrenzt.“ Ganz generell, so Brunner, arbeite man bei Striebig an der weiteren Steigerung des Bedienungskomforts und der Automatisierung, an der Verbesserung des Plattenhandlings und der Integration betrieblicher Softwarebausteine.
Trotz starken Wettbewerbs seitens horizontaler Plattensägen, sieht man bei Striebig keine Gefahr für die Substituierung der vertikalen Plattensäge. Auch in Zukunft, davon ist man in Littau überzeugt, werde es weltweit eine große Zahl von Betrieben mit eingeschränkten Platzverhältnissen geben, die zwangsläufig die vertikale Plattenaufteilsäge bevorzugen. Im Fertighaus-, Fahrzeug- oder Flugzeugbau ist sie aufgrund der Verarbeitung von sehr großformatigen (bis zu 15 x 3 m) Platten aus den verschiedensten Materialien sogar die einzig sinnvolle Möglichkeit für den Zuschnitt. (mm) ■
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