Infos zur Fachkräftesicherung - Herstellerinformation

Schonender Umgang mit der „Ressource Mensch“

Foto: unsplash.com/photos/WEWTGkPUVT0 lizenzfrei
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Wer sich selbst mit Neueinstellungen befasst oder Personalverantwortliche anderen Unternehmen fragt, wird in den meisten Fällen ähnliche Erfahrungen erleben bzw. vermittelt bekommen: Werden neue Stellen ausgeschrieben oder Stellen nach Fluktuation wieder besetzt so sinkt die Anzahl und Qualität der Bewerbungen mit wenigen Ausnahmen beinahe von Jahr zu Jahr.

Manchmal bleiben sogar Aufträge liegen und müssen Neukunden auf einen Zeitpunkt vertröstet werden, zu dem wieder Kapazitäten zur Verfügung stehen. Was sowohl in der Bilanz von heute, als auch dem langfristigen Marken- bzw. Unternehmenswert erheblichen Schaden anrichten kann.

Die Zeiten einer unendlich groß scheinenden Anzahl an Arbeitnehmern scheint vorbei zu sein, die Zahlen unterfüttern diesen subjektiven Eindruck.

Arbeitsmarkt „verliert“ jährlich mehr Menschen als hinzukommen

Wer sich die Zahlen des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung genauer ansehieht, bekommt schon eine erste Vorstellung davon, dass der Arbeitnehmer eine zunehmend knappere Ressource werden wird. Im Jahr 2013 gab es in Deutschland noch 61,9 Millionen Menschen, die gem. international einheitlicher Maßstäbe zu dem Potenzial der Erwerbstätigen gehören. Die Projektion zeigt, dass in nicht einmal 11 Jahren die Anzahl auf 60,0 Millionen zurückgehen wird. Was einem Minus von 3 Prozent entspricht.

Noch mag dies zunächst nicht dramatisch klingen, doch das Wirtschaftswachstum könnte dafür sorgen, dass die Arbeitskräftenachfrage weiter steigt. Womit ergonomisch sinnvolle Maßnahmen immer erforderlicher werden, um Tätigkeitigkeiten in körperlich anspruchsvollen Gewerken attraktiver gestalten.

Arbeitsplatzausstattung ist entscheidend

Arbeitgeber sollten die Arbeitsumgebung aus mehreren Gründen gesundheitsschonend gestalten. Im besten Falle können sich bei einer vergleichsweise überschaubaren Investition die Motive der Zukunftssicherung des Unternehmens mit einem Plus an Lebensqualität für die Beschäftigten verbinden.

Die Techniker Krankenkasse merkt in ihren 79-seitigen Gesundheitsreport Arbeitsunfähigkeiten (Ausgabe 2018) beispielsweise an, dass Rückenleiden für beinahe 9 % der in einem Unternehmen anfallenden Fehltage verantwortlich wären. Dieser Durchschnittswert ist deshalb besorgniserregend, weil es schließlich viele Unternehmen gibt, bei denen eher wenig Verlade- oder Kommissioniertätigkeiten anfallen. Der tatsächliche Wert dürfte also in der Regel noch etwas höher ausfallen.

Bei gleicher Arbeitsleistung lassen sich die Gesundheitsbelastungen durch verschiedene Maßnahmen reduzieren. Ein Teil davon können Sie selber in Angriff nehmen, andere Teile sind bisweilen schon „Branchenstandard“ in vielen Bereichen.

Reduzierung der Belastung bei wiederholten körperlichen Tätigkeiten wie Umladen oder Beladen und ähnlichen Workflows: Denken Sie  an die Durchschnittsgewichte der von Ihnen verwendeten Bauteile und wie viele Stück da am Tag gehoben oder bewegt werden müssen. In der Summe werden Bänder, Knochen und Gelenke täglich mit Tonnen belastet, was zu einem verfrühten körperlichen Verschleiß führen kann.

Übernimmt der Mitarbeiter dagegen nur sozusagen die Führung und Lenkung einer durch Maschinenkraft unterstützten bzw. ausgeführten Bewegung, so geht dies mit der Gesundheit wesentlich schonender um. Säulenschwenkkräne sind beispielweise erprobte Geräte zur Reduzierung der körperlichen Belastung.

Die Automobilindustrie und viele andere Branchen nutzen bereits Systeme wie diese, um der Herausforderung hoher gesundheitlicher Beanspruchung ebenso zu begegnen wie der Tendenz zur Frühverrentung.

Moderne Ausstattung als Pluspunkt im Kampf um Fachkräfte

Darüber hinaus kann es sich lohnen einen Blick in die nähere Zukunft – und damit auf Neueinstellungen – zu werfen: Wenn Sie von den wirtschaftlichen Zwängen bei der Aufrechterhaltung einer verständlichen Kosten- und Gehaltsstruktur ausgehen, dann können die moderne Ausstattung und eine angenehme Atmosphäre den Ausschlag geben.

Bei einem ansonsten vergleichbaren Bruttogehalt kann das gesundheitsschonendere Arbeiten durchaus den Ausschlag für Sie als Unternehmer geben. Zumal die Fix- und variablen Kosten eines Leichtkransystems vergleichsweise günstig erscheinen.

Zusätzlich zur technischen Ausstattung sollten auch die Rahmenbedingungen der Arbeitsverträge flexibel gestaltet werden, um Mitarbeiter zu halten: Eine gute Work & Life Balance bedeutet oftmals die Abkehr von starren Arbeitsverträgen mit einer fixen 40 Stunden Woche.

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