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Software für Treppenbauer

BM-Marktspiegel
Software für Treppenbauer

Der aktualisierte BM-Marktspiegel „Software für Treppenbauer“ bietet einen kompakten Überblick über das derzeitige Marktangebot. Dargestellt werden Möglichkeiten und Optionen, Preise oder auch die Service-Leistungen rund um die inzwischen acht angebotenen Programme.

Treppenbausoftware ist keineswegs ausschließlich eine Sache für Firmen, die sich auf dieses Marktsegment spezialisiert haben. Auch für Mischbetriebe, die vielleicht nur zehn Treppen pro Jahr bauen, kann der Einsatz derartiger Programme bereits durchaus interessant sein. Acht Softwarehäuser sind derzeit auf dem deutschsprachigen Markt mit entsprechenden Spezialprogrammen aktiv. Darunter finden sich solche für Mischfertiger ebenso wie modular konzipierte High-End-Lösungen für hochtechnisierte Treppenbauspezialisten, die sich im Bereich der Fertigung modernster 5-Achs-CNC-Technik bedienen.

Mehr Freiheit bei der Treppenplanung
In Programmen für Treppenbauer sind treppentechnische Regeln und handwerkliches Know-how hinterlegt – allerdings in sehr unterschiedlichem Umfang und von ebenso unterschiedlicher „Güte“. Mit Hilfe von Softwareunterstützung kann heute nahezu das ganze Spektrum möglicher Treppenkonstruktionen am PC geplant werden: eingestemmt, aufgesattelt, mit/ohne Krümmling, Spindel-, Bolzen-, Rundwangentreppen u. v. m. sowie auch Kombinationen daraus.
Selbst die Konstruktion freier Formen bei Treppenlauf und Geländer ist mit einigen Programmen möglich, wodurch sich neue kreative und gestalterische Möglichkeiten – und damit durchaus auch neue Kundenkreise – eröffnen bzw. erschließen. Allen Programmen gemein ist, dass sie den Treppenbauer bei seiner Arbeit unterstützen: Von der Planung und Präsentation über die Konstruktion bis hin zur Bereitstellung komplexer Maschinenprogramme für die CNC-Bearbeitung reicht das Leistungsspektrum der Softwarehäuser.
Bei der Erstellung des vorliegenden Marktspiegels ging es in erster Linie um Markttransparenz: Er repräsentiert nämlich nicht nur das aktuelle Softwareangebot, sondern enthält darüber hinaus auch die wichtigsten Leistungsdaten der einzelnen Programme, die Ihnen als Basis für den eigenen Entscheidungsprozess dienen sollen. Zur Recherche haben wir einen umfangreichen Fragenkatalog entwickelt, der von den Softwarehäusern beantwortet wurde. Die Ergebnisse können Sie den Tabellen auf den nachfolgenden Seiten entnehmen. Dort sind die Programme – alphabetisch geordnet – aufgeführt.
Sämtliche Angaben in der Übersicht beruhen auf den Informationen der anbietenden Softwarehäuser. Für ihre Richtigkeit kann die Redaktion deshalb keine Gewähr übernehmen. Nachfolgend noch einige Erläuterungen zu den abgefragten Kriterien. Die Anzahl der Anwenderbetriebe wurde nicht auf Deutschland begrenzt abgefragt. Manche Softwarehäuser vermarkten ihre Programme auch europa- oder gar weltweit.
Die Softwarehäuser waren aufgefordert, neben der Einstiegsversion weitere verfügbare Programmteile bzw. Module aufzulisten. Wichtig: Die Preise sind in der Regel nicht direkt miteinander vergleichbar. Zu verschieden ist das Leistungsspektrum manchmal gleichnamiger Module unterschiedlicher Anbieter. Die Preisangaben sollen lediglich dazu dienen, dem Interessenten eine erste Einschätzung der „Preisklasse“ zu erlauben. Bedenken Sie in diesem Zusammenhang bitte unbedingt: Sich bei der Entscheidung für oder gegen ein Programm alleine vom Softwarepreis leiten zu lassen, kann fatale Folgen haben. Schließlich stellt man mit solch einem Programm oftmals wesentliche Weichen, die sich auf zahlreiche betriebliche Abläufe direkt und nachhaltig auswirken.
Bei der Investition in eine Software – das gilt für Treppensoftware genau so wie für ein CAD-, Fensterbau- oder Branchenprogramm – muss zuallererst die Funktionalität stimmen und zu Ihrem Betrieb bzw. Ihrer Fertigung passen. Erst, wenn mehrere Programme vollumfänglich das erfüllen, was Sie als Anwender fordern, macht es Sinn, deren Preise direkt miteinander zu vergleichen.
Ein wesentlicher Bereich, was die Programmfunktionalität angeht, ist die Konstruktion/CAD. Hier finden sich in der Übersicht wichtige Leistungsdaten, die Rückschlüsse auf die prinzipiellen Einsatzmöglichkeiten der einzelnen Programme zulassen. So ist beispielsweise die Möglichkeit, Brüstungsgeländer oder Deckenverkleidungen individuell zu konstruieren, keineswegs Standard.
Unter dem Stichwort „Freie Konstruktion“ ist gefragt, ob und auf welche Weise über den Standard hinausgehende Treppen- bzw. Geländerkonstruktionen möglich sind. Diese Option wird in der Regel mit einer 2D- oder 3D-CAD-Software ermöglicht. Wer Wert auf diese Funktion legt, sollte sich bei den Anbietern ausführlich über die entsprechenden Möglichkeiten informieren.
Beim Punkt Ausgabemöglichkeiten ist zu beachten: Alles das, was am PC geplant werden kann, sollte auch gedruckt/geplottet werden können, und zwar möglichst in frei wählbarem Maßstab und auf jedem handelsüblichen Gerät (fragen Sie den Anbieter danach!).
Wer neben dem Treppenbauprogramm auch andere Programme (Branchenpaket, CAD-Software, Tabellenkalkulation, Textverarbeitung u. a.) nutzt, sollte Wert auf einen – falls erforderlich – funktionierenden, reibungslosen Datenaustausch legen. Wer hier gegenüber den Aussagen eines Softwarehauses skeptisch ist, sollte sich Referenzkunden nennen lassen, bei denen die gewünschte Programmkombination o. ä. im Einsatz ist, und mit diesen Kollegen dann auch Kontakt aufnehmen.
Ein delikates Thema ist die CNC-Anbindung: Für Treppenbauer, die solche Maschinen im Einsatz haben, können insbesondere die Programmoptionen in diesem Bereich kaufentscheidend sein. Über die grundsätzliche Möglichkeit der Ansteuerbarkeit hinaus haben wir deshalb zum einen nach der Anzahl der ansteuerbaren Achsen gefragt, zum anderen nach bereits realisierten Maschinenanbindungen (Hersteller). Die Antworten der Anbieter speziell zu diesen Punkten sollten jedoch nur zu einer ersten Einschätzung der Möglichkeiten dienen.
Dringend empfehlen wir, sich bereits vor konkreten Gesprächen mit Softwarehäusern über die Thematik der CNC-Anbindung zu informieren. Lassen Sie sich Referenzkunden nennen und scheuen Sie sich nicht, mit diesen auch in Verbindung zu treten. Beim Gesprächstermin mit dem Softwareanbieter sollten Sie möglichst bereits über Grundkenntnisse verfügen und in etwa eine Vorstellung von dem haben, was Sie von einem Programm erwarten. Natürlich gilt auch hier: Fragen Sie nach und lassen Sie sich die Möglichkeiten in Ruhe erklären. Bedenken Sie, dass es bei der Ansteuerung von CNC-Maschinen – eine in der Regel aufwändige und entsprechend kostspielige Angelegenheit – beträchtliche Unterschiede geben kann, was die Qualität des CNC-Programms angeht. Ein Indikator kann beispielsweise sein, ob das Maschinenprogramm lauffähig zur Verfügung gestellt wird oder der Anwender dies noch manuell (wenn ja, in welchem Umfang?) aufbereiten muss.
Anbieter weisen gerne auf hohe Bedienerfreundlichkeit, leichte Erlernbarkeit und komfortable Funktionalität hin. In der Praxis zeigen sich jedoch markante Unterschiede. Moderne, zeitgemäße Software für Treppenbauer zeichnet sich durch eine Online-Hilfe und Dialogunterstützung aus. Eine ausführliche, verständliche und natürlich aktuelle Programmdokumentation sollte selbstverständlich sein.
Bleibt abschließend noch zu sagen, dass die Redaktion die von den Softwarehäusern gelieferten Informationen an einigen Stellen kürzen musste, weil schlicht und einfach kein Platz mehr in der vorgesehenen Zeile zur Verfügung stand. Nutzen Sie also in jedem Fall die Gelegenheit zum Dialog mit den Anbietern, wenn Sie weitere Fragen oder Verständnisprobleme haben. (cn)
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