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Theorie trifft Praxis

Im Zentrum der Möbelwirtschaft: Hochschule Ostwestfalen Lippe
Theorie trifft Praxis

Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe bietet an ihren drei Standorten Lemgo, Detmold und Höxter ein breit gefächertes Studienangebot mit einem Schwerpunkt in den Ingenieurwissenschaften. Die zurzeit 4800 Studierenden haben die Qual der Wahl zwischen 33 Studiengängen mit Bachelor- oder Masterabschluss. Ob technisch oder designorientiert – aus der Vielfalt des Angebots kann sich jede und jeder „ihren“ respektive „seinen“ Studienwunsch nach persönlicher Neigung zusammenstellen.

Überschaubare Strukturen, kurze Abstimmungswege, gute technische Ausstattung, persönliche Betreuung und zahlreiche interessante Praxiskontakte, das hebt Prof. Reinhard Grell, Dekan des Fachbereichs Produktion und Wirtschaft, besonders hervor, sorge in Lemgo für sehr gute Studienbedingungen. Attraktiv sei zudem das Duale Studium, bei dem parallel zum Studium ein Berufsabschluss im beteiligten Unternehmen erworben werden kann.

Holztechnik studieren im Herzen der Möbelindustrie
Rund um den Standort Lemgo schlägt bekanntermaßen das Herz der Holzwirtschaft. Hier befinden sich die Wälder, aus denen das Holz gewonnen wird, hier und in der Umgebung arbeiten international renommierte Möbelhersteller. In der größten Möbelregion Europas, präsentiert sich die komplette Kette vom Rohstoff bis zum Vertrieb in konzentrierter Form.
Im nunmehr elften Jahr konnten seit der Gründung 1998 rund 300 Absolventinnen und Absolventen als Ingenieurin beziehungsweise Ingenieur in die Berufspraxis entlassen werden.
In dieser Zeitspanne wurde nicht nur der Lehrbetrieb ständig ausgebaut und weiterentwickelt. Viel mehr entwickelte sich die Hochschule durch den engen Kontakt mit der Praxis auch zu einem Raum für Forschung und Entwicklung. So wurde beispielsweise der Forschungsschwerpunkt „Vorbereitung und Beschichtung von Holz- und Holzwerkstoffoberflächen“ aufgebaut. Weiterhin finden an der Fachhochschule auch Forschungsaktivitäten im Bereich Leichtbau oder für Holzbauprodukte und die Holzbauproduktion statt.
Durch den Kontakt zu Unternehmen haben Studierende die Möglichkeit, an der Zukunftsentwicklung teilzuhaben und diese aktiv zu prägen.
Durch die Kooperation mit dem Lackhersteller Plantagchemie etwa steht der Hochschule seit 2008 ein gemeinsames Oberflächentechnikum für den praxisnahen Lehr- und Forschungsbetrieb zur Verfügung. So profitieren Hochschule, Unternehmen und die Studierenden als „Pioniere“ voneinander.
Der neue „Bachelor of Engineering Holztechnik“
Seit dem Wintersemester 2006/ 2007 wird in Lemgo der Studiengang Holztechnik als Bachelorstudiengang angeboten. Für die ersten angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure der Holztechnik, die den Titel „B.Eng.“ tragen werden, steht derzeit die Anfertigung ihrer Bachelorarbeit auf dem Programm. Die praktischen Erfahrungen der letzten Jahre mündeten in eine zukunftsweisende Reform des Bachelorstudienganges Holztechnik an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe.
Das Studienangebot gestaltet sich ab dem kommenden Wintersemester 2009/2010 modular aufgebautes, siebensemestriges Studium mit zwei großen Abschnitten.
Die ersten vier Semester vermitteln allgemeine und fachspezifische Grundlagen der späteren Berufstätigkeit sowohl in Theorie als auch in praktischen Übungen direkt an den Labormaschinen.
Im zweiten Studienabschnitt (6. und 7. Semester) werden die Kenntnisse vertieft, in komplexen Problemlösungsprozessen vernetzt und um interdisziplinäre Inhalte erweitert.
Zwischen diesen beiden Abschnitten haben die Studierenden im 5. Semester die Gelegenheit, während eines obligatorischen Praxissemesters die Luft der Wirtschaft zu schnuppern. Anhand konkreter Aufgaben sammeln die Studierenden erste praktische Erfahrungen als Ingenieurin beziehungsweise Ingenieur in einem Industriebetrieb der Holz- und Möbelbranche.
Die Praxiserfahrung hilft bei der Festlegung auf eine Spezialisierung im zweiten Studienabschnitt. Hier werden aus vier frei kombinierbaren Studienschwerpunkten zwei gewählt, wodurch die Weichen für das gewünschte berufliche Einsatzgebiet gestellt werden.
Auch weiche Faktoren und Methodenkompetenz sind aufgrund der Praxisausrichtung stark mit der Ausbildung verknüpft. Alle vier Studienschwerpunkte stehen in enger Verbindung zu dem erneuerbare Roh- und Werkstoff Holz:
Holzbauproduktion: Dieser Studienschwerpunkt beschäftigt sich mit der Herstellung von Holzbauprodukten und ihren Eigenschaften, mit Holzbausystemen, bauphysikalischen Aspekten sowie mit der organisatorischen und wirtschaftlichen Gestaltung der Prozesse beim Bauen mit Holz. Vom Rundholz bis zur fertig montierten Wand in Holzbauweise werden die Produkte und die mit ihnen verbundenen Prozesse unter die Lupe genommen.
Industrielle Produktion: Hier werden Kenntnisse und Methoden für die Planung, den Betrieb und den Unterhalt von modernen Produktionseinrichtungen der Holz- und Möbelindustrie vertieft. Betriebs- und umwelttechnische Aspekte erfahren in den Fachmodulen ebenso große Beachtung wie die Fertigungseinrichtungen und die zugrunde liegende Maschinentechnik.
Möbelbau und -entwicklung: In diesem Schwerpunkt stehen Planung, Entwicklung, Konstruktion und Design von Produkten im Vordergrund. Verbunden mit möbelsystematischen Grundlagen und einer Fokussierung auf den Möbelleichtbau werden den Studierenden wesentliche Inhalte des Designmanagements vermittelt.
Innenausbau: Hier steht das Innenausbaumanagement sowie damit einhergehend die Planung von Bau- und Sanierungsmaßnahmen im Fokus. Dazu werden in den entsprechenden Fachmodulen tief gehende Kenntnisse über haustechnische Systeme, Baustoffe und Bauelemente für den Innenausbau sowie technische und energetische Belange von Gebäuden vermittelt. Dabei werden Managementaspekte stets eingebunden.
Prinzipiell ist die Kombination aller Studienschwerpunkte möglich und sinnvoll. Hier ein paar beispielhafte Kombinationen:
  • Industrielle Produktion + Möbelbau und -entwicklung = Profil Möbelindustrie
  • Holzbauproduktion + Möbelbau und -entwicklung = Profil Holzprodukte/Holzwerkstoffe
  • Holzbauproduktion + Innenausbau = Profil Holzbauwesen.
Aus den Kombinationsmöglichkeiten ergeben sich vielfältige Perspektiven und Spezialisierungsmöglichkeiten für die Absolventinnen und Absolventen aus Lemgo.
Mit ihrem Studium sind sie bestens für den Einsatz als Fach- und Führungskräfte der Möbelindustrie und ihrer Zulieferer sowie in Betrieben des Holz- und Innenausbaus vorbereitet.
Alles andere als Grüner Tisch
Hierzu tragen auch die regen Praxiskontakte der Hochschule bei, so dass man schon während des Studiums die Möglichkeit hat, seinen potenziellen Arbeitgeber kennen zu lernen.
Neben dem bereits erwähnten Praxissemester gehört ein Grund- und Fachpraktikum von insgesamt 16 Wochen zum Studium. So ist das Lernen alles andere als „grüner Tisch“. Die Studierenden wissen nach ihrem Studium, wovon sie sprechen und können sich gut im Wirtschaftsleben behaupten.
Im Grund- und Fachpraktikum werden verschiedene Tätigkeitsfelder und Aufgabenbereiche in den Betrieben durchlaufen. Bei Nachweis einer einschlägigen Berufsausbildung kann dieser Teil des Studiums entfallen.
Auch die Zugehörigkeit des Studienganges Holztechnik zum Fachbereich Produktion und Wirtschaft an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe wirkt sich positiv auf die praxisnahe Aufstellung der Holztechnik in Lemgo aus.
Mit seinen vier Bachelorstudiengängen bildet er die gesamte Wertschöpfungskette in produzierenden Unternehmen ab. Für alle, die „mehr“ wollen, wird darüber hinaus der aufbauende Masterstudiengang Produktionsmanagement (M.Eng.) angeboten. Er dient dem Erwerb zusätzlicher Kompetenzen und Qualifikationen, die im späteren Berufsleben zu strategischen Entscheidungen in Führungsverantwortung befähigen.
Duales Studium
Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe bietet in einer Vielzahl ihrer Studiengänge, so auch bei der Holztechnik, die Möglichkeit eines Dualen Studiums. Dabei wird ein Bachelor-Studium mit einer betrieblichen Ausbildung oder betrieblicher Praxis verknüpft. Aus der Verbindung von Studium und betrieblicher Praxis entsteht eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten: Studierende, Hochschule und Unternehmen berichten über positive Erfahrungen.
Die Studierenden profitieren von der praxisnahen Ausbildung, der Unterstützung bei der Studienfinanzierung und sehr guten Berufsaussichten.
Nicht zu verachten ist auch der Standortvorteil: Die Crème der Möbelhersteller ist zu einem großen Teil in der Region Ostwestfalen ansässig.
Die Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Industrie- und Handwerksunternehmen hat an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe eine lange Tradition. Deshalb profitieren auch die Unternehmen: Zum einen durch die frühzeitige Rekrutierung von Nachwuchskräften mit hohem Entwicklungspotenzial, durch die frühe Bindung an das Unternehmen und durch eine erhebliche Reduzierung der Einarbeitungszeit.
Zusammengefasst: Holztechnik in Lemgo
Die Aufgabe, der sich künftige Ingenieurinnen und Ingenieure der Holztechnik stellen müssen, ist der Umgang mit sich stetig wechselnden Anforderungen.
Fach-, Methoden-, Sozial- und Individualkompetenz sind eine Voraussetzung. Jedoch wird die Fähigkeit, sich eigenständig und schnell neue Wissensgebiete zu erschließen, die entscheidende Grundkompetenz der Zukunft sein. Durch seine breit gefächerte Anlage bietet das Studium der Holztechnik die Chance, umfassende Problemlösungskompetenzen zu erwerben. Es bereitet praxisgerecht auf zukünftige Anforderungen in Führungspositionen der Holz- und Möbelindustrie vor. Das Interesse am Werkstoff Holz und an seiner handwerklichen Verarbeitung bildet dabei natürlich die Grundlage, dazu eine Prise ausgeprägte Neugier auf industrielle Produktionsprozesse und ein Bewusstsein für die verantwortungsvolle Gestaltung künftiger Lebenswelten – das sind sozusagen perfekte Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium. Hier die Eckdaten des Studiums in Kürze:
Zulassungsvoraussetzungen: Fachhochschulreife oder eine als gleichwertig anerkannte Qualifikation. Nachweis einer praktischen Tätigkeit (Grundpraktikum oder abgeschlossene Berufsausbildung im Bereich Tischler, Schreiner oder Holzmechaniker)
Dauer: 7 Fachsemester, im Vorfeld: 8 Wochen Grundpraktikum (entfällt bei Nachweis einer einschlägigen Berufsausbildung)
Start: Wintersemester (dritte Septemberwoche)
Bewerbungsfrist: 15. Juli
Abschluss: Bachelor of Engineering (B.Eng.) ■
Informationen und Kontakt:
Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Liebigstraße 87
32657 Lemgo
Persönliche Ansprechpartner:
Prof. Dipl.-Ing. Martin Stosch
Dipl.-Ing. Jan Dreschers
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