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Wenn der Pfosten mit dem Riegel …

Schwalbenverbindung mit bauaufsichtlicher Zulassung
Wenn der Pfosten mit dem Riegel …

… eine dauerhafte Verbindung eingehen soll, setzt der Fenster- und Fassadenbauer Rommel auf das Verbindungselement ,Schwalbe‘ Ausgestattet mit durchdachter Fertigungtechnik, schöpft das Unter-nehmen mit Sitz im Thüringischen Großbodungen das Rationalisierungspotential dieses Verbindungs-systems konsequent aus.

Das im Jahre 1908 gegründete traditionsreiche Unternehmen, das in einer bewegten Geschichte sowohl zwei Weltkriege als auch unterschiedliche Gesellschaftsordnungen zu überstehen hatte, baut auf die Faktoren ,Qualität‘ und ,Leistung‘. Zum Produktspektrum des Unternehmens zählen Holz- bzw. Holz-/Aluminiumfenster, Fassaden, Wintergärten, Haus-türen sowie Holzklappläden, die auch an Tischlerkollegen geliefert werden.

Gerade im Bereich der Fassadensysteme wurde nach einer Qualitätsverbesserung sowie einer effektiveren Fertigungsmethode gesucht, weil moderne Pfosten-/ Riegelkonstruktionen wegen der architektonischen Vielfalt besondere Ansprüche an den herstellenden Betrieb stellen. Wurde früher bei den Verbindungen nahezu ausnahmslos gedübelt, suchte man gerade hierfür nach einer Qualitätsverbesserung, weil die problematische Fertigmontage der Riegel nach einer bestimmten Zeit dazu führen konnte, dass das Fugenbild nicht mehr hundertprozentig war. Zudem stellte sich der nicht unerhebliche Zeitaufwand für diese Verbindungsart (Bohren der Dübellöcher, Leim angeben, im Winkel spannen, Abbindezeit) als belastender Kalkulationsfaktor heraus.
„Auf der Baustelle verdiene oder verliere ich Geld, deshalb ist der Zeitfaktor beim Montieren von Fassaden äußerst wichtig“, so der für die Technik verantwortliche Geschäftsführer Andreas Rommel, der, nachdem er in Hildesheim den Betriebstechniker und Tischlermeister machte und 1992 seine Tätigkeit in der Firma begann, sich um die komplette Abwicklung der Baustellen persönlich kümmert. Rommel weiter: „Aus diesen Gründen verbinden wir heute Pfosten und Riegel ausschließlich mit Hoffmann-Schwal-ben. Das bringt uns eine rechenbare Zeitersparnis gegenüber früher beim Zusammenbau der Montageteile. Wenn die Schwalbe (Größe W 4) in die mit Leim versehene Keilnut eingeklopft ist, kann unmittelbar ohne Zeitverlust weitergearbeitet werden, und wir haben sofort eine absolut dichte Fuge, die sich auch nach längerer Zeit nicht verändert.“
Auf diese unproblematische und schnelle Fertigungs- und Montagemöglichkeit wird im Unternehmen Rommel, das neben den 75 Mitarbeitern im Werk noch weitere 25 Mann als Subunternehmer für die Montage beschäftigt, besonderer Wert gelegt. Wie bei Objektgeschäften nahezu ausnahms-los üblich, dauert die Entscheidungsphase mit Auftragsvergabe viel zu lange, so dass letztendlich für die Ausführung der Arbeiten nur sehr kurze Zeit zur Verfügung steht. Meist mit einem hohen Zeichnungsaufwand und vielen Detailabklärungen in der Arbeitsvorbereitung verbunden, wird die Zeit bis zum endgültigen Fertigstellungstermin immer knapper, „was dann die Endfertigung bzw. die Montageleute auszubaden haben.“ So der Kommentar Andreas Rommels angesichts des jüngsten Projektes, die Fassade einer Grundschule mit gut 4500 laufenden Meter Pfosten-/Riegelkanteln in 50 mm Ansichtsbreite, deren Ausführung innerhalb von zwei Monaten ab Auftragserteilung begonnen werden musste.
Deshalb wollte der Fenster- und Fassadenbauer, der jährlich rund 10 % seines Umsatzes in moderne Fertigungseinrichtungen investiert, auch im Bereich der Pfosten- und Riegelbearbeitung sowohl die Effizienz als auch die qualitative Ausführung gleichermaßen steigern. Die im Betrieb selbst lamellierten Kanten werden auf einer vollautomatischen Fensterfertigungsstraße längs und quer komplett vierseitig bearbeitet sowie – vor dem abschließenden Oberflächenschliff – auf der neuesten Errungenschaft, einem Drei-Achsen-Bearbeitungsautomat von Hoffmann, mit den erforderlichen Keilnuten für den Schwalbensitz versehen: Zwei separate Fräsaggregate bringen die Keilnuten parallel beidseitig in die Pfosten ein, das dritte Aggregat, das für Bogenfassaden schrägverstellbar ist, fräst stirnseitig in die Riegel. Alle Maßeinstellungen für Anschläge und Fräspositionen werden über einen Industrie-PC per Diskette oder CD in die Maschine eingelesen und müssen vom Bediener nur noch abgerufen werden.
Diese Kapazitätsoptimierung trägt nach Ansicht von Andreas Rommel dazu bei, dass das Unternehmen noch schneller auf Kundenwünsche reagieren kann.
Aufgrund einer jetzt gleichbleibend hohen Präzision in der Pfosten-/Riegelbearbeitung – vor allem in Bezug auf den Passsitz der Schwalbenschwanznuten – können nun die Fassadenelemente je nach Erfordernis im Betrieb vor- oder erst auf der Montage montiert und fertiggestellt werden. Das gibt dem Betrieb mehr Möglichkeiten für die Ausführung eines Auftrages und beeinflusst zugleich die Kostenkalkulation positiv. o
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