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Zeichnungen wecken Emotionen

BM-Seminare
Zeichnungen wecken Emotionen

„Eine Skizze sagt mehr als tausend Worte“, behauptet der Architekt, Buchautor und Zeichentrainer Gerd Reinhardt – und er hat recht. Denn für jeden Schreiner, Innenarchitekten und Gestalter gilt, dass er seine Ideen und Vorstellungen zu einer neuen Inneneinrichtung oder einem Möbel in einer Skizze überzeugender vermitteln kann als mit Worten. Ist er dann noch in der Lage – beim Kundengespräch vor Ort – die Kundenwünsche zu erfassen und mit interessanten Entwürfen und einfachen Bleistiftstrichen aufs Papier zu bringen, steigen die Chancen, den Auftrag zu erhalten, nicht unerheblich.

Um Interessierten das Thema „Visuelle Darstellung, professionelles skizzieren und zeichnen“ näher zu bringen, bot BM seinen Abonnenten im Oktober und November 2008 je ein zweitägiges Zeichenseminar an. In Windeseile waren die Plätze (jeweils 11 Teilnehmer) ausgebucht. Verständlich: BM-Abonnenten erhielten einen vergünstigten Preis von 195 statt 270 Euro.
Ziel dieser Seminare war es, den Teilnehmern – Schreiner und Innenarchitekten – einfache zeichnerische Werkzeuge und Techniken an die Hand zu geben, mit denen diese schon in der Entwurfsphase ihre Vorstellungen professionell mit wenigen Strichen darstellen können.
„Ich habe gelernt, wie ich mit Graphit, Bleistift und Farbe umgehen kann. Habe gesehen, dass ich hier frei sein kann. Ich habe gelernt, dass es wichtig ist, beim Entwurf keine Angst zu haben“, so Hannes Forer aus Südtirol. „Genau so kann man mit dem Kunden zu einem persönlichen, individuellen Möbel oder Innenausbau gelangen.“ Analog schrieb auch Dietmar Brand aus Minden: „Dieses Seminar empfiehlt sich für alle die gemeinsam mit ihren Kunden im Gespräch eine Skizze anfertigen möchten. Die Anregungen und Zeichenübungen sowie das Lehrbuch mit DVD ermöglichen es jedem – nach entsprechender Übung – sich dieser Zielvorgabe anzunähern und aussagekräftige Skizzen für eine Geschäftsanbahnung zu erstellen.“
Am ersten Tag machte Gerd Reinhardt die Teilnehmer mit den Grundlagen des Sehens, der Bildführung, des Bildaufbaus vertraut. Dann erfolgte der Umgang und die Handhabung mit klassischen Zeichenwerkzeugen und -techniken, also das Zeichnen mit Bleistift, Graphitblock, Marker und Buntstift. Alle Zeichentechniken wurden durch ein kontinuierliches Training vertieft, wobei die Zeichnungen aller Seminarteilnehmer einzeln und in der Gruppe besprochen, diskutiert und korrigiert wurden.
„Auf der Suche nach einem Seminar für Freihandzeichnen wurde ich über den BM nach Jahren fündig“, schreibt der begeisterte Herbert Eichner. „Die zwei Seminartage waren sehr aufschlussreich und sehr fachbezogen sowie informativ – genau das, was ich gesucht habe. Sehr gefallen hat mir die sofortige Korrektur direkt in der Zeichnung und immer wieder das Besprechen der Zeichnungen mit jedem einzelnen Teilnehmer. Sehr gut fand ich das Nach- und Abzeichnen, was Herr Reinhardt vorgab bzw. das Lernen durch Abschauen – lernen mit den Augen. Und, dass man bei seinen Freihandzeichnungen dann auch noch das Lineal benutzen durfte, um der Zeichnung noch den gewissen Feinschliff zu geben; dies war genau nach meinem Geschmack“, meinte Herbert Eichner. Am zweiten Seminartag begann Kursleiter Reinhardt die Perspektivlehre zu erläutern. Zentralperspektive, Zweipunktperspektive, die Wahl der Fluchtpunkte und Augenhöhe waren Begriffe, mit denen die Teilnehmer konfrontiert wurden, teilweise kurz stutzten, sich aber schnell – auch dank der individuellen Korrekturen und Erläuterungen – damit vertraut machten. Natürlich half da auch ein Blick auf das Zeichenblatt des Nachbarn oder ein paar Worte mit ihm.
Eines der Seminarziele war es, die intensive Betrachtung und das „Abtasten“ mit dem Auge zu trainieren, um ein Objekt innerlich zu erfassen und es danach zu zeichnen. Der Anspruch auf Perfektion sollte dabei überwunden werden, um innere Ängste vor „falschen Linien“ abzubauen. Mut zum Ausprobieren und Experimentierfreude sind dabei wesentliche Hilfen.
Bei der perspektivischen Darstellung ist vor allem auf die atmosphärische Wirkung einer Zeichnung zu achten. Möbel und der umgebende Raum stehen dabei immer in einem Zusammenhang. Es gilt, so Reinhardt, mit einer Zeichnung Emotionen zu wecken – mit wenigen Strichen überzeugende Perspektiven von Innenräumen und Möbeln zu erstellen. Gegen Seminarende entwickelt dann jeder Teilnehmer perspektivische Zeichnungen nach eigenen Entwürfen.
„Ich hatte an dem von BM initiierten Zeichenseminar teilgenommen“, so Ingo Benz aus Kandern. „Es war eine sehr lehrreiche Veranstaltung mit sehr harmonischem Verlauf. Herr Reinhardt hat es hervorragend verstanden, uns in die Grundzüge des Freihandzeichnens einzuführen. Nun liegt der Fortschritt an uns ….“
Basis des zweitägigen Seminars war das Buch „Professionell – Skizzieren – Zeichnen – Präsentieren“ von Gerd Reinhardt (Neuerscheinung im Verlag Europa Lehrmittel). Neben den anschaulich dokumentierten Erklärungen und Beispielen, sind besonders die Videoclips erwähnenswert. Alle wichtigen Übungsthemen kann der Teilnehmer in insgesamt 48 Clips audiovisuell nachvollziehen und die einzelnen Prozesse – step by step – nachzeichnen.
Einen Ausblick zum Abschluss des Seminars gab Reinhardt mit der Weiterbearbeitung von Zeichnungen mit einem Bildbearbeitungsprogramm am Computer.
„Die kreative und sehr anschauliche Art der Lehre, durch Herrn Reinhardt in der angenehmen Atmosphäre, hat sehr viel Spaß gemacht und Lust auf Mehr geweckt“, beurteilt Dietmar Brand das BM-Seminar. Und Joachim Bühler aus Althengstett schrieb: „Ich möchte mich bei BM herzlich für dieses Zeichenseminar bedanken. Es war sehr lehrreich und toll gemacht. Ich konnte sehr viel mitnehmen und werde auch versuchen für mich und meine Kunden das Gelernte umzusetzen. Bieten Sie auch weiterhin solche Veranstaltungen an; wir Schreinermeister brauchen solche professionelle Hilfe.“ (wp) ■
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