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Blick über Tellerrand

Blick über den Tellerrand
Blick über Tellerrand

Dipl.-Ing. Wolfgang Heer, Bundesverband HKH, Abteilung Berufsbildung
Bereits seit 1968 besteht für die Bürger Europas die Freizügigkeit überall in der Europäischen Union zu leben und zu arbeiten. Von dieser Möglichkeit machten bis zur Schaffung des Binnenmarktes allerdings wenig Menschen Gebrauch.

Zwischenzeitlich gehört es für junge Menschen schon fast dazu, einen Auslandsaufenthalt im Lebenslauf aufführen zu können. Zum einen ist die Notwendigkeit gewachsen auch Fremdsprachen zu beherrschen, zum anderen macht es schlichtweg auch Spaß, andere Länder und deren Menschen kennen zu lernen. Vor dem Spaß kommt aber die Anstrengung. Die Anstrengungen, alles gut zu regeln und die notwendigen Informationen heran zu schaffen, halten sich aber in Grenzen. Vielfältige Informationsquellen ermöglichen einen schnellen Überblick. Wer die Möglichkeit der Informationssuche im Internet hat, findet mit diesem Medium zügig die wichtigsten Fakten und vielleicht sogar eine Stelle.

Einige Adressen aus dem Internet zeigen die Vielfalt der Recherchemöglichkeiten. Aber auch konventionelle Quellen für die Suche nach Informationen über das Leben, Arbeiten und Bilden im europäischen Ausland können genutzt werden. Daher fehlen auch die üblichen Adressen in diesem Bericht nicht.
Schnell am Ziel – Die EURES-Berater
EURES ist ein europäisches Arbeitsmarktnetz mit über 500 Beratern innerhalb der Europäischen Union. EURES hat die Aufgaben, Information, Beratung und Unterstützung bei der Arbeitssuche oder bei der Mitarbeitersuche zu geben. EURES stellt Informationen über die Mitgliedsländer bereit und vermittelt auch Arbeitssuchende. EURES-Berater gibt es in allen Arbeitsämtern von größeren Städten. Eine Listung der Arbeitsämter mit Nennung der Berater finden Sie in der BM Extra Karriere 1999. Die aktuellsten Adressen findet man im Internet unter www.europa.eu.int/comm/dg05/elm/eures/de/about/index.htm
Auch jedes Arbeitsamt kann konkret Auskunft darüber geben, wo der nächste EURES-Berater zu finden ist. Selbstverständlich ist auch das Arbeitsamt im Internet zu finden. Unter www.arbeitsamt.de öffnen sich die Informationsquellen der Bundesanstalt für Arbeit.
Die EURES-Internet-Seiten bieten zahlreiche Informationen über Europa allgemein, über die Sozialpolitik, über nationale Partner, Job-Links und vieles mehr.
Dass die Suche im Internet von Erfolg gekrönt sein kann, haben wir direkt ausprobiert. Unter www.europa.eu wählt man aus der Branche einen geeigneten Eintrag aus. Tatsächlich gibt das Programm an diesem Beispiel 47 gefundene Stellenangebote bekannt.
Viele Infos – Behörden und Institutionen
Die Bundesbehörden bieten – i. d. R. über ihre Pressestelle – kostenlose Informationsbroschüren über das Leben in Europa an.
Die Bundesregierung:
Presse- und Informationsamt
der Bundesregierung
11044 Berlin
Über die Pressestelle der Bundesregierung sind einige Broschüren und Informationen zu erhalten. Für die Arbeitssuche in Europa/im Ausland empfehlen sich folgende Titel:
• Europa für junge Leute
• Europa 2002
• Frauen in Europa
• Europa in 100 Stichworten.
Gute und vollständige Fakten sowie Hinweise bietet die Bundesregierung über das Internet. Mit der Adresse www.bundesregierung.de gelangt man schnell und zügig auf die „Europa-Seiten“. Die Info-Box unter www.bundesregierung.de
macht den Weg frei zu EUROPA KONKRET. Auf der sich öffnenden Seite finden sich konkrete Hilfen für den Auslandsaufenthalt. Über das Reisen und Einkaufen geht es über das Arbeiten in der EU bis zum Lernen und der Anerkennung von Diplomen.
Zurück zur „Info-Box“. Speziell zur Bildung und zur Ausbildung bietet der Unterpunkt „Europa: Tipps für junge Leute“ zahlreiche Verbindungen zu allen möglichen Datenquellen. Die Startseite von „Tipps für junge Leute“ zeigt die Vielfalt.
Das Bundesverwaltungsamt:
Das Bundesverwaltungsamt beantwortet alle Fragen, die in Zusammenhang mit einem Auslandsaufenthalt oder aber mit der Auswanderung gestellt werden. Auf den Internet-Seiten erfolgt der Verweis auf weitere interessante Internetseiten.
Informationsstelle für Auslands-tätige und Auswanderer
– Bundesverwaltungsamt –
Marzellenstraße 50 – 56
50728 Köln
Tel 02 21/75 80, Fax ~/7 58 27 68
Die Zentralstelle für Arbeits-vermittlung (ZAV)
Feuerbachstraße 42 – 46
60325 Frankfurt a. M.
Tel 0 69/7 11 10, Fax ~/7 11 15 40
ist eine Anlaufstelle für Akademiker, Auszubildende und junge ArbeitnehmerInnen, die vorrangig eine zeitlich begrenzte Tätigkeit im Ausland suchen. Die ZAV berät und hat Anschluß an die internationale Arbeitsvermittlung im elektronischen Datenverbund.
Im Internet findet man die ZAV unter www.arbeitsamt.de.
Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung
Das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung – zuständig z. B. für die Gefahrstoffverordnung – bietet im Internet eine umfassende Liste von Links mit Informationen zur EU an. Ausgedruckt sind dies immerhin fast acht Seiten!
Zu finden sind diese Links unter: www.bma.de/de/links/europa.html.
Die Europäische Kommission
Auch die Europäische Kommission hilft bei der Job-Suche innerhalb Europas.
Mit der Frage „Ein Job im europäischen Ausland -– aber wie und wo finde ich eine Stelle?“ startet die Internet-Seite unter der aufwendigen Adresse www.eu-kommission.de/html/03_faq/detail.asp?id=129&ti=3&ak=1.
Hier folgen zahlreiche Verknüpfungen zu allen wichtigen Quellen, die für die Arbeitsaufnahme innerhalb der EU nützlich sind. Als Startseite für die Suche ist diese Adresse durchaus geeignet.
Unter der Adresse www.europa. eu.int/citzens können zahlreiche Informationen zur Arbeitsaufnahme in einem EU-Mitgliedsland abgerufen werden. Separat, nach Zielland sortiert, finden sich alle spezifischen Informationen wie:
• Grundsätzliche Infos über die Möglichkeiten eine Stelle im Zielland zu finden
• Staatliche Arbeitsverwaltungen des Ziellandes
• Hinweise zum Aufenthaltsrecht, zu Formalitäten und erforderlichen Unterlagen
• Kontaktadressen weiterer staatlicher Behörden
• Hinweise zur Sozialversicherung im Zielland
• Infos über das System der sozialen Sicherheit im Zielland
• Kontaktadressen hinsichtlich der Sozialversicherungen
• Hinweise zu Steuern im Zielland, Adressen des Finanzministeriums
• Hinweise für Grenzgänger (Steuern, Sozialversicherung usw., nützliche Adressen)
• Hinweise zum Bildungssystem (Pflichtschule, Schulgebühren, weiterführende Schulen, finanzielle Förderungen, Studium, allgem. Adressen).
Kein Internetanschluss vorhanden?
Sollte die Nutzung von Internet nicht möglich sein, sind über das „Informationsprogramm für die Bürger Europas“ kostenlos zahlreiche Merkblätter (betreffend der o. a. Themen) unter folgender gebührenfreier Telefonnummer anzufordern: 01 30/85 04 00
Informationenohne Ende
Wer sich etwas intensiver auf die Suche nach Informationen begibt, wird feststellen, dass zahlreiche Zeitschriften, Vereine, Organisationen und Einrichtungen Unterstützung zum Thema „Europa“ anbieten. Sogar kostenpflichtige Fax-Abrufe über die Telefon-Nummer 01 90 sind im Angebot. Beim genauen hinschauen enthalten diese Seiten oftmals allerdings nur jene Fakten, die in der Regel kostenlos bei den Behörden, Institutionen und im Internet zu erhalten sind.
Weitere Adressen
Neben den oben angeführten Internet-Adressen gibt es noch zahlreiche weitere Seiten, die je nach Interessenlage weiterhelfen. Eine kleine Auswahl stellen wir vor:
Die für Jugend und Bildung zuständige Generaldirektion XXII der Europäischen Kommission. Diese Adresse führt direkt zur Übersicht über alle Initiativen wie Sokrates, Leonardo, Jugend für Europa, Tempus und den Europäischen Freiwilligendienst.
Der Informationsservice des Internationalen Jugendaustausch- und Besucherdienstes der Bundesrepublik Deutschland e.V. gibt auf diesen Seiten alle Informationen zu den Programmen „Jugend in Europa“ und „Europäischer Freiwilligendienst“. Neben diesen beiden Programmen findet „Eurodesk“ – die Informationsdatenbank über Europa und ihre Initiativen in den Bereichen Bildung und Jugend – ebenfalls seinen Platz.
Unter dieser Adresse finden sich über hundert weitere Kontaktadressen, die insbesondere für die internationale Jugendarbeit zu empfehlen sind:
Internationaler Jugendaustausch- und Besucherdienst der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Hochkreuzallee 20, 53175 Bonn
Tel 02 28/9 50 60, Fax ~/9 50 61 99
Eine spezielle Stellenbörse mit Angeboten in den nordeuropäischen Ländern wie Dänemark, Schweden und Norwegen.
Das Netzwerk der Eures-Arbeitsberater mit europaweiten Stellenangeboten.
Die Carl Duisberg Gesellschaft vermittelt Praktika für Akademiker und Nicht-Akademiker im Ausland. Die CDG ist nicht auf Europa beschränkt. Die Palette der Angebote ist recht groß und branchenübergreifend. Grundsätzlich reicht diese Palette vom Praktikum im Nachbarland bis zur Praxiserfahrung in Fernost.
Die Postanschrift der CDG lautet:
Carl Duisberg Gesellschaft e. V.
Weyerstraße 79 – 83
50676 Köln
Tel 02 21/2 09 83 61
Das Bundesverwaltungsamt informiert über das Schulwesen im Ausland. Unter anderem ist auch der Abruf des Auslandsschulverzeichnisses möglich.
Last but not least
Wenn es „nur“ darum geht einmal eine bestimmte Zeit im Ausland zu arbeiten – was übrigens sehr zu empfehlen ist –, so besteht auch die Möglichkeit für eine begrenzte Zeit im Rahmen von karitativen Einrichtungen im Ausland tätig zu sein. Der Vollständigkeit halber sei auf diese Einrichtungen hingewiesen. Das Kolpingwerk, der Internationale Bauorden, das Raphaelswerk oder die Aktion Sühnezeichen sind nur einige der Organisationen, die sich im karitativen Bereich engagieren. Die meisten Adressen sind über die Carl Duisberg Gesellschaft zu erhalten.
Bleibt zu hoffen, dass sich viel junge Menschen aufmachen, Europa zu entdecken. o
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