Meisterstücke aus der Ortweinschule Graz 2018. Meisterliches aus der Steiermark - BM online

Meisterstücke aus der Ortweinschule Graz 2018

Meisterliches aus der Steiermark

Vom Schreibtisch und Sideboard bis hin zum Stummen Diener und Multimediamöbel – die Meisterstücke der Ortweinschule, Meisterschule für Tischlereitechnik und Raumgestaltung in Graz, boten auch in diesem Jahr wieder ein breites Spektrum an Themen. Sehen Sie hier eine Auswahl der handwerklich und gestalterisch hochwertigen Stücke.

Die Meisterschule für Tischler gibt es seit den Nachkriegsjahren und die Meisterschule für Tischlereitechnik und Raumgestaltung an der HTBLVA Graz – Ortweinschule in der heutigen Form seit dem Jahr 2008. In einer zweijährigen Schulform, die mit der Abschluss- und Meisterprüfung endet, werden die Studierenden in einer intensiven, projektorientierten und praxisnahen Ausbildung an ihre spätere Tätigkeit in der mittleren Managementebene oder in leitender Position in Handwerksunternehmen hingeführt (siehe auch BM 11/2017, 11/2016, 9/2015, etc.)

Prioritäten ändern sich

Unter diesem Motto entwickelte Christina Reitbauer einen „Tisch für alle Lebenslagen“. Auf alle Entwicklungen des Lebens vorbereitet, lässt sich ihr Meisterstück als Schmink-, Schreib- oder Wickeltisch nutzen. Das zweiteilige Möbel aus Nussbaum besteht aus einem reduziert gestalteten Schreibtisch mit zwei fein unterteilten Schubladen für Schmuck und Schreibutensilien und einem verspiegelten Wandelement, das ausgeklappt als Wickeltisch dient.

Ein Möbel für Zwei

Auch Bernhard Haminger-Huber bewies Weitsicht beim Entwurf seines Meisterstückes mit dem Titel „Trade Secret“, denn sein Möbel dient zu gleichen Teilen der Dame und dem Herren des Hauses. Es entstand ein Damenmöbel mit Schminkfunktion und Schmuckschubladen und ein Herrenmöbel, das neben Krawattenauszug, Gürtelfächern und Uhrenkissen auch einen Spiegel aufnimmt. Doch da eine Beziehung auch durch Gemeinsames lebt, bietet ein dritter Bereich ein abschließbares Wertsachendepot mit Geheimfach für gemeinsame Ersparnisse.

Sorgt für Ordnung

Den Kontrast von warmen Holzoberflächen und kühler Aluoptik nutzte Kilian Ursnik bei seinem Schreibtisch mit Beimöbel mit dem Titel „Handle-It Desk”. Sein Schreibtisch aus geometrisch gefaltetem Aluminiumblech dient, bestückt mit Steckerleiste für Strom und EDV und Schreibfläche aus Linoleum, als reduziert gestalteter Arbeitsplatz. Das Sideboard mit Wangen aus Aluminium dagegen bietet in seinem in Tulpenholz furnierten Korpus Stauraum für Ordner und Büroutensilien.

Das muss sein

Ein recht individuelles Meisterstück entwarf Christopher Nauschnegg mit seinem Musikwiedergabemöbel „Gönn dir“. Das expressiv gestaltete Möbel aus geometrischen Elementen wie Linie, Dreieck und Quadrat dient, ganz im Sinne eines klassischen Phonomöbels, zur staubfreien Aufbewahrung eines Plattenspielers – gleich dem Schneewittchensarg genannten Phonomöbel von Dieter Rams unter einer Klappe aus Glas. In einem offenen, gewinkelten Fach finden die dazugehörigen LPs und in diversen Schubladen Singles und weiteres Zubehör Platz. Integrierte Lautsprecher und ein externer Subwoofer sorgen für den entsprechenden Sound.

Schreibtisch To-Go

Wolfgang Hollerer entwickelte mit seinem Meisterstück „Pura vida“ einen kompakten Reiseschreibtisch. Schnell und unkompliziert zerlegbar, lässt er sich leicht an verschiedene Orte bringen und dient seinem Nutzer bei geöffneter Schreibklappe als kleiner Arbeitsplatz und zur Aufbewahrung von Papier, Dokumenten und Schreibutensilien.

Aufliegender Winkel

Einen klassisch geometrisch gestalteten Arbeitsplatz mit dem Titel „PdesC“ entwarf Markus Trummer als Meisterstück. In geräucherter und naturbelassener Eiche gehalten bietet er reichlich Arbeitsplatz und Stauraum.

Alt trifft neu

Auch Martin Woschitz holt mit seinem Meisterstück „Fusion“, einem Multimediamöbel aus amerikanischem Nussbaum und Naturstein, die gute alte Schallplatte wieder zurück. Ein erhöht auf einem Glasregal für LPs aufgestellter Plattenspieler aus den 70er-Jahren ergänzt die im Unterbau untergebrachten modernen HiFi-Geräte.

Kreative Arbeitsplatzduo

Zwei interessante Möbel fügte Jakob Baptist im Rahmen seines Meisterstückentwurfes „utforma kreativa“ – was, aus dem Schwedischen übersetzt, so viel wie Kreativarbeitsplatz bedeutet – zusammen. Zum einen eine klassische Zeichenmaschine aus den 50er-Jahren, zum anderen sein Meisterstück, ein ausziehbarer Arbeitstisch für Zeichenutensilien, Papier und zum Aufstellen eines PCs.

Geduldiger Helfer

Zwei asymmetrisch geformte Holzleitern bilden die Basis für Gerald Platzers Meisterstück, ein Stummer Diener mit dem Titel „Ungleichartig“. Die beiden Leitern sind durch horizontale Streben verbunden, zwischen die drei unterschiedlich große Schubkastenkorpusse eingefügt sind. (hf/Quelle Ortweinschule)

www.ortweinschule.at

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