Feco zeigt Ideen für die Bürowelt von morgen 

Kreativ-Etage

Was kann ein erfolgreiches Unternehmen der Innenausbaubranche besseres tun, als seine Produkte im eigenen Haus dem Praxistest zu unterziehen? Im neu geschaffenen „Ideenreich“ hat Feco eine frisch gestaltete und vom Unternehmen selbst aktiv genutzte Ausstellung seiner Produkte konzipiert.

Seit 2007 hat die in Karlsruhe ansässige Unternehmensgruppe Feco-Feederle das Ausstellungs- und Verwaltungsgebäude Feco-Forum in Benutzung. Ziel des in der vierten Generation tätigen Familienunternehmens ist es, alle bislang auf dem Firmenareal auf drei Gebäude verteilten Büroarbeitsplätze in einem Gebäude zusammenzuführen. Dazu gestaltet es im 700 m² großen zweiten Obergeschoss des Feco-Forums, das bislang fremd vermietet war, eine neue Bürolandschaft mit 36 Arbeitsplätzen.

Bürokonzept und Raumstruktur
Die gesamte Bürofläche ist anhand des von Feco-Feederle entwickelten Konzeptes „Büros der Zukunft“ geplant, das fünf Flächenmodule für Teamarbeit, Konzentration, Kommunikation, Meeting und Inspiration anbietet. So ermöglichen die Teamflächen den Austausch der Kollegen untereinander und die Integration neuer Mitarbeiter. Möchte ein Mitarbeiter sich für konzentriertes Arbeiten zurückziehen, kann er das in den vier dafür am Innenhof angeordneten Think Tanks. Spontane Meetings können in den zwischen den Think Tanks gelegenen Steh-Besprechungsbereichen stattfinden. Diese sind durch einen Schallschirm abgegrenzt. Für geplante Besprechungen stehen abgeschlossene Räume zur Verfügung. Inspirationszonen, die die Mitarbeiter für den Kommunikationsaustausch oder zum Rückzug nutzen können, runden das Konzept ab. Für ein komfortables Arbeiten optimiert das Planungsteam die Raumakustik mit Schallschirmen und Schallabsorbern dahingehend, dass die Schallausbreitung auf den jeweiligen Teambereich begrenzt bleibt und angemessen niedrige Nachhallzeiten erreicht werden. Realisiert wird dies mit Wand- und Glasscheiben der Produktreihen Fecowand und Fecoplan sowie mit Akustikelementen Fecophon aus Holz, Metall und Stoff. Die Anordnung der einzelnen Wandelemente zueinander und deren Gestaltung visualisiert man im Planungsprozess in einem 3D-Modell.
Wechsel offener und geschlossener Räume
Die vier Think Tanks, angeordnet um den begrünten Innenhof, der die ganze Etage zusätzlich mit Tageslicht durchflutet, ermöglichen Mitarbeitern konzentriertes Arbeiten. Die Räume sind mit der Nurglas-Konstruktion Fecoplan und schalldämmenden Schiebetüren realisiert. Die Seiten der Denkerzellen sind mit absorbierenden Wandschalen versehen und mit einem Birkenwaldmotiv bedruckt. Getöntes Glas schafft die notwendige Diskretion, während gebogene Raumecken einen fließenden Eindruck vermitteln. Glaselemente im System Fecoplan schirmen die Stirnseiten der Teamarbeitsflächen, die an den Fenstern angeordnet sind, zum Flur ab. Die raum- und flurseitig mit hochwirksamen Stoff-Absorbern bestückten Schallschirme reduzieren die Nachhallzeiten und dienen gleichzeitig der visuellen Abschirmung. Raumhohe Stichwände im System Fecowand trennen die einzelnen Teamarbeitsflächen voneinander. Die Bürowände sind mit einem Organisationseinhängesystem und mit absorbierenden, mikroperforierten Oberflächen ausgeführt.
Wechselseitige Anordnung
Die großteils offene und ohne Türen gestaltete Bürolandschaft ist derart konzipiert, dass Schallschirme und Wandscheiben eine gegenseitige Schirmung ergeben, sodass eine Zuwegung auf der gegenüberliegenden Flurseite auf die Schirmung trifft. Diese wechselseitige Anordnung reduziert die Ausbreitung des Schalls. Auch die Steh-Besprechungssituation ist zum Flur mit Fecoplan-Elementen abgeschirmt und auf beiden Seiten mit absorbierenden Oberflächen bestückt. Die Kombination von Glasschirmen und Absorbern ermöglicht den Mitarbeitern konzentriertes Arbeiten bei gleichzeitig maximaler Transparenz. Für geplante Besprechungen stehen zwei Räume zur Verfügung, deren Flurwände in der hochschalldämmenden, rahmenlos flächenbündigen Doppelverglasung Fecostruct ausgeführt sind. Der große Besprechungsraum ist mit einem zweiflügeligen Glasdrehtürelement versehen, um ihn in die Teamfläche einbeziehen zu können. In allen geschlossenen Räumen sorgen Glaswände zum Flur, Oberlichtelemente und Glasschwerter für größtmögliche Transparenz.
Themenwelten, Farbwahl und Bodenbelag
Übergeordnetes Gestaltungsthema ist die Verbindung zur Natur, die sowohl anregend als auch beruhigend wirken soll. Umgesetzt sind die Themenwelten Wald, Luft, Wasser, Stadt mit jeweils passenden Wandmotiven, Farbgebungen, Bodenbelägen und Objekten. Im Bereich der Projektleitung herrscht das Thema Wald mit grüner Farbwelt vor. Dies spiegelt sich im Teppichboden, im Wandmotiv und in den Stoffabsorbern wider. Den Büroflächen zur Straßenseite ist das Thema Luft und Stadt mit dem Farbton blau zugeordnet. Eichenfurnierte Schreibtischoberflächen bringen Wärme in die Fläche. Das Thema Wasser dominiert im großen Besprechungsraum. So weist der blaue Teppichboden eine ozeanähnliche Struktur auf und die Wände sind im gleichen kräftigen Blauton wie der Teppich gehalten. Drei in verschiedenen Blautönen gehaltene stoffbezogene Paneele sorgen für eine angenehme Raumakustik.
Im Eingangsbereich unterstützen von der Decke herabhängende Wolken aus Akustikschaum den Gestaltungsgedanken und fungieren als verbindendes Element der Themen Wald, Wasser, Luft und Stadt. Hier befindet sich auch die Poststelle. In der eigenen Holzverarbeitung hergestellte Vogelhäuser, die die Postfächer der Mitarbeiter enthalten, erinnern an die Urform eines Hauses. Analog dazu steht an zwei zum Innenhof platzierten Arbeitsplätzen eine Skulptur eines Hauses aus Eichenbalken.
Feco-Feederle hat ein team- und kommunikationsorientiertes Bürokonzept realisiert, indem sich das Potenzial des Akustik- und Trennwandsystems wie auch der Möblierung zeigt. Entstanden ist eine Bürolandschaft, die größtmögliche Offenheit bietet und gleichzeitig Rückzug ermöglicht. Die beiden sich widersprechenden Positionen Kommunikation und Konzentration konnten über die räumliche Zonierung, die sinnvolle Anordnung der Trennwände und Akustik-Elemente sowie durch die Material- und Möbelwahl realisiert werden. (hf/Quelle: Feco-Feederle) I

Der Hersteller im Kurzprofil

Die Feco Systeme GmbH entwickelt raumbildende Trennwandsysteme für hohe gestalterische und bauphysikalische Anforderungen. Das Unternehmen vertreibt Systemkomponenten an lizenzierte Partner weltweit. Objektschreiner und große Innenausbaubetriebe fertigen die Systemtrennwand nach ihren jeweiligen länderspezifischen Anforderungen. Als Lizenzgeber bietet Feco diesen Partnern den Zugriff auf ein ausgereiftes Wandsystem. Dies beinhaltet Ständer-, Glasrahmen- und Anschlussprofile sowie Prüfnachweise zu Statik, Schall- und Brandschutz. So stehen zahlreiche Voll- und Glaswandkonstruktionen zur Verfügung, die ihren Einsatz in Gebäuden namhafter Kunden finden. Die gestalterische Vielfalt reicht von Vollwänden mit Furnier- oder Melaminoberflächen bis zu Glaswänden mit Einscheiben- oder Doppelverglasung.

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