Entwurfsprojekt für einen Messestand auf der Möbelmesse in Mailand 2014. Aus dem Vollen gearbeitet - BM online
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Aus dem Vollen gearbeitet

Entwurfsprojekt für einen Messestand auf der Möbelmesse in Mailand 2014
Aus dem Vollen gearbeitet

Einen besonderen Anlass zur Mailänder Möbelmesse zu reisen, hatte der aktuelle Jahrgang der Fachakademie für Raum- und Objektdesign in Garmisch-Partenkirchen: In einem klasseninternen Wettbewerb für den Messestand des Raublinger Unternehmens Werkhaus/Bora war der Entwurf von Mathias Pappenheimer ausgewählt und realisiert worden.

I Elf Studierende der Fachakademie für Raum- und Objektdesign begannen im September 2013 mit ihrem Dozenten Roger Mandl damit, für die Firmen Werkhaus und Bora einen Messestand und dessen Einrichtung zu entwerfen. Initiiert hatte das Projekt Willi Bruckbauer, geschäftsführender Inhaber der beiden Firmen und vor vielen Jahren selbst Absolvent der Meisterschule in Garmisch-Partenkirchen.

Im November 2013 schließlich fand im Rahmen des Fachschultages an den Schulen für Holz und Gestaltung die Präsentation vor einem ebenso zahlreichen wie aufmerksamen Publikum statt, das gespannt den Erläuterungen der Studierenden folgte.
Ausgewähltes Entwurfskonzept
Das Konzept von Mathias Pappenheimer sah vor, den Messestand vom Boden abzuheben und über einer beleuchteten Kiesschicht gleichsam schweben zu lassen. Unbearbeitete Fichtenstämme sollten das Dach tragen – leicht schräg gestellt erinnern sie an die Pfähle in der venezianischen Lagune. Der ganz in Schwarz gehaltene Stand sollte dabei die Bühne für die Präsentation der Kochfelder und Unterflurabzüge der Firma Bora bilden.
Gemäß der Entwurfskonzeption von Mathias Pappenheimer sollten die drei geforderten Küchenblöcke jeweils aus einem Steinblock italienischer Herkunft geschnitten werden – eine Herausforderung für die italienischen Steinmetze, die diese für die zwei kürzeren Blöcke – immerhin 4 m lang und 4 Tonnen schwer! – hervorragend meisterten.
Aber nochmals zurück: Bis zur endgültigen Entscheidung vergingen dann allerdings noch einige Wochen, in denen in Raubling das Team von Willi Bruckbauer intensiv über die verschiedenen Konzepte diskutierte. Der Chef ließ es sich allerdings nicht nehmen, selbst nochmals nach Garmisch zu kommen, um das Ergebnis der Entscheidung mitzuteilen. Bei dieser Gelegenheit betonte Bruckbauer nochmals, dass ihm und seinem Team die Wahl nicht leicht gefallen sei und die meisten Entwürfe realisierbar gewesen wären.
Unerwartete Hindernisse
Wie im richtigen (Messebauer-)Leben: Wenige Tage vor Fertigungsbeginn des Messestandes wurde die zugesicherte Standfläche seitens der Mailänder Messe von 10 x 16 m auf 7,5 x 25 m geändert – mit erheblichen Konsequenzen, da kaum mehr Tiefe für die Präsentation geschweige denn Lagerflächen im Hintergrund zu realisieren waren. Es spricht für den Unternehmer Willi Bruckbauer, dass er den Entwurf auch unter den unerwartet veränderten Vorgaben umsetzen ließ.
Auf, über die Alpen nach Milano!
Im April 2014 war es dann soweit: Auf Einladung der Firma Bora machten sich die Klasse FAK26 mit ihrem Dozenten Roger Mandl auf den Weg nach Mailand. Hier wurde am ersten Abend nach Ankunft zusammen mit dem Messeteam von Bora der erfolgreiche Aufbau des Messestandes ausgiebig gefeiert. Am nächsten Tag konnten sich die Studierenden dann selbst ein Bild machen: Eine sehr offene, einladende Wirkung und ein Messestand, den viele Besucher sehr gerne besucht haben. Vor allem aber: Viele Details, die genau so ausgeführt wurden, wie sie Mathias Pappenheimer in seinem Entwurf vorgeschlagen hatte. Ein tolles Finale für das Semesterprojekt! (hf/Quelle: Roger Mandl) I
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