Claßen, Erkelenz: Architektur und Innenausbau aus einer Hand

Gesamtkompetenz in Hochform

Im wachsenden Modernisierungsmarkt sind zunehmend gewerkeübergreifende Leistungspakete gefragt. Vor diesem Hintergrund hat das Unternehmen Claßen Architektur & Interieur in Erkelenz das Motto „Alles aus einer Hand“ in bemerkens- werter Tiefe perfektioniert – Architekturleistung inklusive.

Autor: Manfred Maier

I Tischlermeister Hermann-Josef Claßen und seine Tochter Simone empfangen in ihrem fein gestalteten „Competence-Center“: Hochwertige Büroeinrichtungen und Konferenzräume, trendige Bodenbeläge und kreative Oberflächen, Wandgestaltung in ungewöhnlichen Malertechniken, dazu viele funktionelle Tischlerdetails und mittendrin die Aktiv-Küche mit allem Drum und Dran. Hermann-Josef Claßen, Obermeister der Innung Heinsberg, erklärt: „Unsere Arbeits- und Geschäftsräume sind als großer lebendiger Showroom eingerichtet.“ Und Simone Claßen ergänzt: „Alles ist in Benutzung. Hier zeigen wir ganz live, was wir für individuelles Bauen und Wohnen alles leisten können.“

Die 29-jährige gelernte Tischlerin ist schon seit zehn Jahren im Unternehmen und designierte Nachfolgerin des Firmengründers. Dafür hat sie sich mächtig engagiert und ein gezieltes Vorbereitungspensum absolviert. Nach dem Architekturstudium und einem berufsbegleitenden Management-Masterstudium ist sie bereits seit 2010 in der Claßen-Geschäftsleitung aktiv. Der Rückblick auf die Anfänge des Betriebes in Erkelenz zeugt von mutigem Unternehmergeist. Mit wenig Eigenkapital, aber reichlich Branchenerfahrung wagte Hermann-Josef Claßen den Sprung in die Selbstständigkeit. Nach dem Motto „Das kann ich auch alleine“ hat er 1985 das verwirklicht, was wie er sagt „schon immer in ihm steckte“: Im eigenen Betrieb gestalten und walten.
Kernkompetenz „Alles aus einer Hand“
Heute beschäftigt das Unternehmen Claßen Architektur & Interieur 32 Mitarbeiter und praktiziert erfolgreich ein Dienstleistungskonzept, das vor allem im oberen Segment des Modernisierungsmarktes zunehmend gefragt ist. „Wir reißen nicht nur Wände ein, sondern hängen auch noch das letzte Bild auf“, umschreibt Hermann-Josef Claßen ganz plastisch das allumfassende Leistungsspektrum.
Gleich ob es sich um die Gestaltung von Inneneinrichtungen, Modernisierung, Um- und Ausbaumaßnahmen oder Neubauten handelt: Das kundenorientierte Rundum-Sorglos-Paket umfasst die Beratung, Planung und die Ausführung sämtlicher Bau- und Ausbauleistungen. „Die komplette gewerkeübergreifende Dienst- und Serviceleistung aus einer Hand ist unsere Kernkompetenz. Von der ersten Idee, bis zur letzten Schraube: Wir gestalten, planen und führen alles fachgerecht aus“, sagt Simone Claßen.
Der große Vorteil für den Kunden: Für die komplette Modernisierungs- oder Neubaumaßnahme hat er nur einen einzigen Ansprechpartner und damit den kürzesten aller Wege. Das gilt auch für die Rechnungsstellung: „Wir fakturieren dem Kunden die Gesamtleistung“, unterstreicht Hermann-Josef Claßen.
Architektur inklusive
Mit dem Architektendiplom Simone Claßens verbindet sich schließlich eine konsequente Ausweitung des Geschäftskonzepts: Ergänzend zur innenarchitektonischen Planungsleistung wurde im Jahr 2007 ein eigenes Architektur- und Planungsbüro etabliert.
„Damit ist das letzte Glied in der Kette geschlossen. Umbaumaßnahmen und Kernsanierungen erfordern häufig architektonische und statische Eingriffe. Jetzt sind wir auch für das gesamte Gebäude vorlageberechtigt“, freut sich der Chef. Und noch Eines haben die Claßens draufgesetzt: Unter dem Titel „Freiraum-Architektur“ offeriert das Erkelenzer Unternehmen jetzt auch die Planung und Umsetzung der Außenraum- und Gartengestaltung. „Damit folgen wir unserem ganzheitlichen Gestaltungsansatz und dem Trend zum Wohnen im Garten“, betont Simone Claßen.
Vertrauen schaffen
Hinter Claßens anspruchsvollem Konzept steckt lange Erfahrung und umfassendes Fachwissen in der gesamten Mitarbeiter-Crew. Nicht nur über sämtliche Innenausbau- und Bauelementeleistungen: Die Anforderungen anderer Gewerke, bauphysikalische Zusammenhänge, die der Elektro- und Sanitärtechnik bis hin zur Licht- und Soundtechnik, müssen in den Grundzügen beherrscht und dem Kunden vermittelt werden. Das beginne bereits bei der Beratung. Hermann-Josef Claßen: „Entscheidend ist, dass der Kunde Vertrauen für das Ganze findet. Dann fühlt er sich bei uns bestens aufgehoben.“
Kompetente und ausführliche Beratung mit viel Fingerspitzengefühl gewinne vor diesem Hintergrund entscheidende Bedeutung. Gemeinsam mit den Kunden heiße es die Wünsche und Ziele auszuloten und ein Gestaltungskonzept zu erarbeiten, das alle individuellen Bedürfnisse abdecke. Simone Claßen: „Wir machen aber auch neugierig, und wecken Emotionen, was Design und tolle Funktionen betrifft. Eine schlüssige ganzheitliche Linie ist uns wichtig. Wir möchten nicht nur das Haus von außen, sondern auch den Wohlfühl-Effekt von innen erreichen.“
In der weiteren Beratung setzt Hermann-Josef Claßen auf die hohe Kunst der Freihandskizzen: „Das überträgt kreative Gedanken an Kunden und Mitarbeiter.“ Überzeugende Ideen und Lösungen erweitern häufig den Spielraum: „Am Ende ist der Auftrag meist größer als ursprünglich budgetiert.“
Funktionierendes Netzwerk
Ein Schlüssel im Claßen-Konzept ist die enge Zusammenarbeit mit Betrieben anderer Baugewerke. Nach der ursprünglichen Mitgliedschaft in einer überregional organisierten Handwerker-Kooperation hat sich Claßen sein eigenes Netzwerk mit lokalen Handwerksbetrieben geflochten. Brancheninsider wissen: Dazu gehört viel Geschick und gegenseitiges Verständnis. Hermann-Josef Claßen ist die Umsetzung des Kooperationsgedankens jedenfalls bestens gelungen: Heute kann er sich auf einen festen Stamm von über 20 ausgewählten Partnerbetrieben aus anderen Gewerken stützen. Die Zusammenarbeit funktioniere sehr gut, bekräftigt Claßen: „Das hat sich über die Jahre bestens eingespielt. Wir haben so gut wie keinen Partnerwechsel. Verlässlichkeit und Vertrauen sind dafür die Basis. So können wir auch kurzfristige Einsatzfähigkeit garantieren.“
Gleichwohl: Claßen-Mitarbeiter haben stets mitgelernt. Besonders die Montagespezialisten sind heute weit mehr als Tischler – nämlich Trockenbauer, Elektrofachkräfte und mehr. Als Universalisten sorgen sie dafür, dass die Gewerke-Schnittstelle erst gar nicht zum Hinderungs- und Reklamationsgrund wird: „Wir führen alle Vorarbeiten so aus, dass die Ausführung reibungslos läuft“, wird in Erkelenz dazu kommentiert. Zudem sei die Termintreue aller Beteiligten besonders wichtig und da lässt Claßen nichts anbrennen: „Die regelmäßige Präsenz des Chefs auf der Baustelle und bei Kunden kommt sehr gut an.“
Qualitätsmarken im Angebot
Wer ein komplettes Angebot bieten will, benötigt einen breiten Lieferanten- und Handelsfundus. Gleich ob Designermöbel, Küchengeräte, Bodenbeläge, Fenster, Haustüren oder Treppen bis hin zu Heimtextilien und viel mehr: Prall gefüllt und wohl sortiert zeigt sich die Produkt- und Mustersammlung bei Claßen. Sie enthält alles, was zum schönen Wohnen und zu einem kompletten Leistungsangebot gehört. „Rund 20 Prozent des Umsatzes machen wir mit Handelsware. Entsprechend unserer Philosophie setzen wir auf vertrauensvolle Partnerschaften mit renommierten Qualitätsmarken und führen in den einzelnen Produktbereichen keine direkten Wettbewerber“, erläutert Simone Claßen.
Erfolgreiches Verwöhnprogramm
Rund 80 % der Aufträge stammen aus der Privatkundschaft und dort schafft das Claßen-Verwöhnprogramm offenbar hohe Akzeptanz. „Wir leben zu einem sehr hohen Anteil von der Weiterempfehlung. Dazu trägt auch die sehr geringe Reklamationsquote von unter einem Prozent bei“, freut sich Hermann-Josef Claßen. Hohe Anerkennung hat das umfassende Dienstleistungskonzept auch in Fachkreisen gefunden. 2011 gewann das Unternehmen in seiner Betriebsgrößenklasse den bundesweiten Wettbewerb der Qualitätsgemeinschaft „Entspannt modernisieren“ und des Bundesverbandes Tischler, Schreiner Deutschland. Federführend und mit 19 Gewerken wurde ein ortsprägender Vierkanthof aus dem Jahr 1785 völlig umgebaut, energetisch saniert und von 169 auf 272 m2 attraktive Wohnfläche erweitert.
Nichts dem Zufall überlassen
Stillstand ist Rückschritt: Die aktuelle Situation im Erkelenzer Unternehmen ist derzeit von vielen Veränderungen geprägt. Gemeinsam mit einem Berater und den Mitarbeitern wurden ein Leitbild entwickelt und der Betriebsgröße angepasste Unternehmensstrukturen entwickelt. Aktuell sucht das Unternehmen qualifizierte Mitarbeiter, besonders für die zweite Führungsebene.
Ein Kernpunkt in der aktuellen Zukunftsplanung ist die Nachfolgeregelung. „Spätestens 2016 rücke ich an die zweite Position“, betont der 62-jährige Senior, dem das Loslassen, wie er selbstkritisch zugesteht, noch nicht leicht falle. Um einen möglichst reibungslosen Generationswechsel zu schaffen, wollen Hermann-Josef und Simone Claßen nichts dem Zufall überlassen. Gemeinsam wurde akribisch geplant und ein Fahrplan für die gleitende Übernahme entwickelt. In Ihrer Master-Thesis hat sich Simone Claßen zudem intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Derzeit macht sie einen weiteren Step in Sachen Unternehmensführung und sammelt Erfahrungen in der AV. Auch Claßens Sohn Alexander engagiert sich im Unternehmen und kümmert sich um Software und Internet.
Im Wandel der Märkte ist weiter die Optimierung des Marketings geplant. Die Kernkompetenz des Unternehmens soll mit einem wirksamen Kommunikationskonzept noch stärker in potenzielle Kundenkreise getragen werden. Das ungewöhnliche Leistungsspektrum bietet dafür beste Voraussetzungen und wie sagte Hermann-Josef Claßen noch: „Unternehmer sein heißt ja: Ich unternehme etwas.“ I

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