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„Man muss nicht immer alles selbst machen!“

Dominic Huber ist zielstrebig, ein Erfolgsfaktor ist die Topateam-Partnerschaft
„Man muss nicht immer alles selbst machen!“

Beliebter Arbeitgeber und erfolgreicher Unternehmer – Dominic Huber hat es geschafft, diese selbst gesteckten Ziele mit seiner Schreinerei zu erreichen. Unterstützung bei dieser Entwicklung erhielt er auch durch seine Partnerschaft mit dem Schreiner- und Tischlernetzwerk Topateam.

Nominiert für den Deutschen Mittelstandspreis, zweiter Sieger beim Thalhofer Innovationspreis, Kreativpreis für eine Badplanung, … – der Name der Schreinerei Dominic Huber ist oft zu lesen, wenn es um Wettbewerbe rund um das Handwerk und Unternehmensführung geht. „Für mich sind solche Wettbewerbe immer eine gute Möglichkeit, meinen Betrieb bei neuen Themen voranzubringen. Mein Team und ich nehmen uns dann vor, dass wir in einem bestimmten Bereich gut werden oder uns weiter verbessern“, sagt Dominic Huber, Inhaber der gleichnamigen Schreinerei in Geisingen-Gutmadingen, Baden-Württemberg. „Mit den Auszeichnungen zeigen wir unsere Kompetenz und setzen das sowohl für die Mitarbeiterwerbung als auch bei der Kundengewinnung ein.“

Teamarbeit ist wichtig

Dass das funktioniert, zeigen die hohe Beliebtheit der Schreinerei als Arbeitgeber und der Erfolg als Unternehmen. Jedes Jahr bewerben sich dort zahlreiche Auszubildende, offene Stellen werden schnell besetzt. Dies liegt natürlich nicht nur an den Auszeichnungen, sondern in erster Linie an der Firmenphilosophie von Dominic Huber: „Für mich ist es wichtig, dass sich die Mitarbeiter in ihren Spezialgebieten ausleben können und dabei Spaß haben – denn Schreinern ist Teamarbeit in allen Aspekten! Mit regelmäßigen Schulungen und Seminaren halten wir unsere Mitarbeiter stets auf dem aktuellen Stand der Technik.“

2017 besuchte das gesamte Team einen Workshop, um gemeinsam die Firmenwerte und die Teamvision zu erarbeiten und festzulegen. Das Ergebnis: Die Schreinerei Huber ist familiär, dynamisch, kreativ und einfach andersartig. „Durch flexible Arbeitszeiten können unsere Mitarbeiter Arbeit, Hobbys, Familie und Freizeit miteinander vereinbaren. Ich bin davon überzeugt, dass sie dadurch mit mehr Begeisterung und Motivation bei der Arbeit sind und somit bessere Leistungen erzielen“, erklärt Dominic Huber.

Verantwortung auf mehreren Schultern

Der Vater von drei kleinen Kinder versucht, sich selbst viel Zeit für seine Familie zu nehmen. „Ich beginne meinen Tag morgens um 7:30 Uhr und beende ihn um 18:30 Uhr – das Wochenende gehört ab Samstagmittag der Familie.“ Damit das gelingt, hat er seinen Mitarbeitern viele Aufgaben und auch Verantwortung übertragen und muss nicht mehr jede Entscheidung allein treffen. Für die Anschaffung von neuen Maschinen zum Beispiel steht ein Budget zur Verfügung, über das der entsprechende Verantwortliche frei entscheiden kann.

Bei den jeweiligen Projekten herrscht das Prinzip der „Vertretbarkeit“: Alle Prozesse werden digital erfasst, sodass auch Unbeteiligte Bestellungen und Aufträge nachvollziehen können, falls der Projektleiter verhindert ist. Ein großes Plus in der Kundenbetreuung.

Der Fokus liegt auf dem Design

Bereits als Dominic Huber die Schreinerei im Jahr 2010 von seinem Vater übernahm, hatte er schon eine Vision für das Unternehmen, das 1960 von seinem Großvater gegründet wurde: Die designorientierte Gestaltung und Fertigung von Möbeln sowie stimmige Raumkonzepte für Privatkunden. Mittlerweile beschäftigt er 28 Mitarbeiter, darunter auch eine Raumgestalterin und eine Raumdesignerin.

Positiv zum Wachstum der Schreinerei beigetragen hat 2007 der Bau der „Scheune“, einer Art Ausstellung mit angeschlossener verpachteter Gastronomie. „Das angeschlossene Restaurant ist in der Region sehr beliebt, dort werden auch viele Hochzeiten gefeiert“, sagt Dominic Huber. „Die Gäste können durch unsere Ausstellung laufen und unseren Mitarbeitern sogar bei der Arbeit zusehen – das ist oft ein Schlüsselfaktor für neue Aufträge.“ In der Scheune präsentieren sich auch weitere Gewerke wie Sanitär- oder Elektro-Fachbetriebe, denn die Schreinerei Huber bietet ein Rundum-Paket mit der Koordination aller Gewerke an.

Ein großer Faktor bei der Kundenakquise ist auch die Zusammenarbeit mit einem Fertighausanbieter. Bei diesem gehört ein Waschtisch zum Standardprogramm. „Wenn die Kunden zur Bemusterung zu uns kommen, bleibt es meist nicht beim Waschtisch – dann kommt oft noch eine Ankleide oder eine Esszimmerausstattung dazu.“

Größeres Angebot dank Topateam

Auch das Marketing sowie die Social-Media-Aktivitäten der Schreinerei Huber, für die eine zusätzliche Mitarbeiterin eingestellt wurde, können sich sehen lassen. Unterstützung bei Kampagnen, Imagebroschüren, Anzeigen und Newslettern erhält die Schreinerei vom Schreiner- und Tischlernetzwerk Topateam. „Wir haben uns 2015 Topateam angeschlossen, nachdem ich schon seit längerem Beiträge in der Fachpresse verfolgt hatte. In den vielen Schulungen habe ich gelernt, dass man nicht immer alles selbst machen muss“, erklärt Dominic Huber. „Das Marketing von Topateam passt perfekt zu uns.“

Zudem profitiert die Schreinerei von der Handelsware, die sie über das Netzwerk beziehen kann, speziell im Küchenbereich. „Wir bauen immer noch selbst Küchen, doch die Möglichkeit, Küchen vor allem im günstigeren Preissegment dazu zu kaufen, ist für uns ein sehr gutes Zusatzgeschäft.“

Für die Kunden ist es laut Dominic Huber nicht wichtig, ob die Küche selbst gefertigt wird oder Handelsware ist. Wichtig sei vielmehr, dass sie ein cooles Design habe und zu ihnen passe. „Bei uns gibt es keine 08/15-Küchen – wir verkaufen immer „uns“: Produkte, hinter denen wir stehen und die zur Marke Huber passen.“ (ra)

Schreinerei Huber

78187 Geisingen-Gutmadingen

www.die-schreinerei-huber.de

www.topateam.com

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