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Null Fuge

Es muss nicht immer Laser sein
Null Fuge

Hochwertige Küchen sind das Metier der Schreinerei Lehle. „In diesem Marktsegment ist die optische Nullfuge Pflicht“, so die Schwabmünchner, und realisieren dies auf einer AirTec-Maschine von Homag. BM-Chefredakteur Christian Närdemann

I Rund 200 Küchen verlassen jedes Jahr die Werkstatt der Schreinerei Lehle, fast ausschließlich für private Endkunden. Jede für sich ist ein Unikat und auch der kritische Blick auf’s Detail verrät sofort: Die Schwabmünchner verstehen ihr Handwerk. „Weil Qualität für uns an allererster Stelle steht, gibt es bei uns auch null Handelsware, sondern ausschließlich selbst geplante und produzierte Küchen“, so Christof Lehle (38), der das 1937 gegründete Unternehmen im Jahr 2009 von seinem Vater Helmut und Onkel Heinz übernommen hat. Lehle beschäftigt heute insgesamt 32 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter fünf Meister, zwei Innenarchitekten und stolze sieben Auszubildende. An Christof Lehle’s Seite kümmert sich seine Frau Rebecca um sämtliche kaufmännischen Angelegenheiten.

Früh auf Küchen spezialisiert
Bereits 1980 ist das Unternehmen auf die Herstellung und Montage von Küchen spezialisiert. Gut zwei Drittel des Umsatzes macht dieses Segment heute aus. Hinzu kommen die Bereiche Bad- und Innenausbau. Noch verfügt der Betrieb über 2400 m² Produktions- und Ausstellungsfläche. Und wenn demnächst dann die aktuell im Bau befindliche neue Ausstellung fertig ist, kommen nochmal 500 attraktive Quadratmeter dazu, auf denen das Unternehmen seine umfangreichen Möglichkeiten, Materialien, Zubehör und mehr präsentieren kann.
„Es führt kein Weg an der Nullfuge vorbei“
Dem eigenen Qualitätsanspruch folgend, hat Christof Lehle schon vor einigen Jahren entschieden: „Wir brauchen die Nullfuge. Insbesondere bei matten und auch Hochglanzoberflächen geht da heute kein Weg dran vorbei.“ Allerdings hat ihn zunächst der Preis einer Kantenanleimmaschine mit Lasertechnologie von einer entsprechenden Investition abgehalten. Stattdessen hat er rund zwei Jahre lang mit einem Partner kooperiert, der ihm auftragsbezogen Küchenfronten mit Nullfuge zugeliefert hat.
Nachdem dann aber zunehmend Kantenanleimmaschinen mit sogenannter Heißlufttechnologie auf den Markt kamen, die preislich für ihn in einer realisierbaren Größenordnung lagen, hat er sich auf der Holz-Handwerk 2014 intensiv mit dem Marktangebot beschäftigt.
Dabei hat er auch die damals ganz neue Ambition 2274 AirTec von Homag intensiv unter die Lupe genommen. Ebenfalls dabei: seine Mitarbeiter, die künftig die Maschine bedienen sollten. Das Maschinen- und Technologiekonzept hat ihn und seine Kollegen ebenso überzeugt wie auch die Leistungsdaten – und so wurde die gemeinsame Entscheidung getroffen, die Maschine anzuschaffen.
Gut gerüstet für alle Fälle
Lehle bekantet sämtliche Fronten mit der Nullfugentechnik. Die Ambition 2274 AirTec hat aber neben dem AirTec-Aggregat (so nennt Homag sein Heißluftverfahren) auch eine Schmelzkleberstation an Bord. Um hier volle Flexibilität zu haben, hat Lehle drei Schmelzklebebecken im Einsatz, die sich bei Bedarf mit wenigen Handgriffen tauschen lassen. Eines nutzt er für PU-Kleber, die anderen beiden für unterschiedlich gefärbte EVA-Kleber. Je nach aktuellem Anwendungsfall ist der gewünschte Kleber ganz schnell startklar – eine sehr wichtige Voraussetzung für die möglichst unterbrechungsfreie und effiziente Produktion von Klein(st)serien oder Losgröße 1.
Das Homag-AirTec-Aggregat kann dauerhaft eingesetzt werden, ohne dass die Abzugskräfte der Kante reduziert werden oder sich die Maschinenumgebung erhitzt. Bei dem Verfahren kommen spezielle Kanten zum Einsatz. Diese bestehen aus einer „harten“ Dekorschicht und einer sehr dünnen, aufschmelzbaren Funktionsschicht. Das AirTec-Aggregat schmilzt die Funktionsschicht mittels heißer und komprimierter Druckluft auf und dann wird die Kante mit einer Vorschubgeschwindigkeit von bis zu 20 m/min auf das zu bearbeitende Werkstück gepresst. Dessen Dicke kann beliebig zwischen 8 und 60 mm liegen. Ergebnis ist eine optische Nullfuge. Also genau das, was die Schreinerei Lehle für ihre hochwertigen Fronten braucht.
PowerTouch sorgt für einfache Bedienung
Seit gut 1,5 Jahren hat die Schreinerei die Maschine jetzt im Einsatz und ist nicht nur mit der hohen Qualität der Bearbeitung sehr zufrieden, sondern auch mit der unkomplizierten und gleichzeitig sicheren Bedienung. Dafür sorgt das Homag-Bedienkonzept PowerTouch. Im Mittelpunkt steht dabei ein großer Full-HD-Multitouch-Monitor, an dem durch direktes Berühren Funktionen der Maschine gesteuert werden. Das Touchscreen-Bedienkonzept vereint ergonomisches Design mit hoher Funktionalität und sorgt in Kombination mit der Steuerung PowerControl für hohen Anwendernutzen. I

Qualität über‘s Produkt hinaus

Das ist mir aufgefallen

Christof Lehle und sein Vater Helmut, dessen Rat und Tat im Unternehmen nach wie vor gefragt sind, verfolgen den gleichen konsequenten Qualitätsansatz. Der betrifft natürlich das Produkt – wird aber im ganzen Unternehmen viel umfassender gelebt. So werden die hochwertigen Küchen ausschließlich von eigenen Monteuren aufgebaut. „Nur dann haben wir Gewissheit, dass der Kunde von A bis Z in unserem Sinne zu seiner vollsten Zufriedenheit bedient wird. Außerdem sind wir rund um die Uhr für unsere Kunden erreichbar.“
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