Tip-Top-Fenster: Kreativität ist Trumpf

Qualität aus Südtirol

Der Name des Fensterherstellers Tip-Top ist Programm. Der Familienbetrieb produziert mit hochmodernen Maschinen erstklassige Schreinerqualität für exklusive Projekte, Hotels und Privathäuser. Die Inhaberfamilie Rieder und ihre 106 Mitarbeiter setzen auf Innovation und Kreativität – beim Produkt wie auch in der Produktion.

Alles fing 1970 an, als Augustin Rieder in Mühlbach-Meransen in Südtirol eine kleine Schreinerei gründete. 20 Jahre später – inzwischen war die Entscheidung für die Spezialisierung auf Fenster gefallen – wurde ein neuer Firmename kreiert, Tip-Top-Fenster war geboren. Der Name wurde aus Marketinggesichtspunkten gewählt und war auf Zukunftswachstum ausgerichtet. Heute hat sich Augustin Rieder in den Ruhestand zurückgezogen. Jetzt ist sein Sohn Andreas Geschäftsführer und wird von seinen Brüdern Arnold, Armin und Albert unterstützt. Längst ist das Unternehmen zum Komplettanbieter für Fenster, Türen, Fassaden und Verglasungen geworden.

Flexibler Maschinenpark

„Wir fertigen jedes Fenster auf Maß“, erläutert Arnold Rieder, Einkäufer und Produktentwickler bei Tip-Top-Fenster, und markiert damit die philosophische Nähe zum klassischen Handwerksbetrieb. Der Unterschied dabei: Der Schreiner freut sich, wenn er mehrere gleiche Teile fertigen darf – kann er doch schließlich jede Maschineneinstellung mehrfach nutzen. Die Unternehmerfamilie Rieder freut sich auch, denn sie verfügt über einen Maschinenpark, der ablauftechnisch optimal auf verschiedene Hallen und Arbeitsflächen verteilt ist und vor allem höchst flexibel ist.

Das wird auch im Maschinensaal zur Herstellung der Rohkantel klar. Dort sind typische Handwerksmaschinen im Einsatz – neben einer alten „Dickte“ steht ein moderner Vierseiter. Das gilt auch für die Abteilung Sonderfertigung. Hier kommt ein CNC-gesteuertes Bearbeitungszentrum von SCM zum Einsatz, das Spezialarbeiten in besonderen Projekten leistet. Es verfügt über einen ausreichend großen Werkzeugspeicher, um möglichst viele Bearbeitungen bei gebogenen Fensterkanteln und Haustüren zu ermöglichen. Und in unmittelbarer Nähe befinden sich eine Tischfräse und eine Formatkreissäge.

Die Krönung des Maschinenparks bei Tip-Top-Fenster stellt eine Fensterstraße dar, die aus drei vollautomatischen Bearbeitungszellen besteht. Die vom italienischen Maschinenbauer Working Process gelieferte Anlage soll im August 2019 gegen eine neue des selben Herstellers getauscht werden. Und die wird dann noch mehr leisten und schneller arbeiten können als die bisherige.

Glasleistenfertigung perfektioniert

Apropos Leisten: Ganz wichtig für die Rieder-Brüder sind die Glasleisten, die als geschlossener und geleimter Rahmen in die Montage kommen. Sie müssen auf den Zehntelmillimeter präzise gefertigt sein, damit sie sauber in die Fensterrahmen passen. Dafür sorgt die CNC-gesteuerte Stegherr KSF-2, die sämtliche Gehrungen und Bohrungen in die fragilen Leisten einbringt und so für eine optimale Herstellung von Sprossen und Glasleisten sorgt. Eine weitere Besonderheit haben die Glasleisten noch: Sie werden weder geschraubt noch genagelt, sondern unsichtbar gestiftet. Dafür ist ein kleiner Falz gefräst, der mit einer Silikonraupe geschlossen wird.

Was macht Tip-Top-Fenster aus?

Tip-Top-Fenster hat noch mehr Alleinstellungsmerkmale, die ihre Positionierung im Markt ausmachen. „Wir sind einfach kreativ, wir liefern immer individuelle Lösungen“, markiert Arnold Rieder die Ansprüche ans eigene Haus, „und das in höchster Qualität.“ Die Referenzen und die Fotos der verschiedensten Projekte sprechen denn auch für sich. Dabei geht es nicht nur um ein Höchstmaß an Flexibilität – die Konstrukteure haben schon viele technische Finessen entwickelt, die viel Mut und Selbstbewusstsein erforderlich machten. Erwähnt sei an dieser Stelle die Premium-Regenschiene, deren Profil im Hause entwickelt wurde und die exklusiv nur für Tip-Top-Fenster von einem Alu-Profil-Hersteller produziert wird. Diese Regenschiene wird getrennt montiert und sorgt für einen optimalen Wasserablauf. Das Wasser kann ohne jeglichen Holzkontakt über die Entwässerungsschlitze der Schiene abfließen.

2008 hat sich das Unternehmen der KlimaHaus Südtirol Agentur angeschlossen, um neben mehr Licht und Wohlgefühl auch mehr Energieeffizienz und Nachhaltigkeit zu bieten. Mit dem Gütesiegel „KlimaHaus Qualitätsprodukt“ kann sich Tip-Top-Fenster als einziger Hersteller in Südtirol schmücken, der alle Fenstertypen mit Prüfzeugnis zertifiziert hat. Alle Fenstertypen sind mit Prüfzeugnis zertifiziert. Einbruchschutz und Sicherheit bietet Tip-Top-Fenster bereits in der Grundausstattung.

Pfiffiges Evo-Top-Modularsystem

Eine weitere technische Finesse stellt das Evo-Top Modularsystem für den optimalen Anschluss der Außendämmung an das Fenstersystem dar. „Es gibt keinen Wärmeverlust, kein Kondenswasser und damit auch keine Schimmelbildung, dafür erhöhten Wohnkomfort“, erklärt Arnold Rieder die Vorteile. Und: „Eingebettet in hochisolierte Laibungen kann das Fenster in jeder Position ohne jegliche Metallteile – innenbündig, mittig oder nach außen – in die Mauer eingebaut werden.“

Durch die einfache Montage in der vorgesehenen Maueröffnung und das luftdichte Verkleben schließt die Außendämmung problemlos an. Das Engagement für nachhaltige Dämmung dokumentiert auch der Tip-Top-KlimaHaus-Blindstock „Standard“. Durch ein einfaches Kunststoffprofil ermöglicht er fachgerechte Überdämmung der Rahmen und verhindert Wärmebrücken. Es gibt auch einen Blindstock „Spezial“, der den sofortigen Anschluss an die Außendämmung ermöglicht. Und: In der seitlichen Dämmung kann eine Rollo- oder Raffstoreschiene eingebaut werden.

Kompetenz bei der Kundenberatung

Und wie kommt Tip-Top-Fenster an die zur Auslastung der Fertigung notwendigen Aufträge? „Der potenzielle Kunde kommt aufgrund unserer Internetseite, eines Messebesuchs oder auf Empfehlung auf uns zu“, beschreibt Dr. Kathrin Oberleitner, bei Tip-Top-Fenster verantwortlich für Personal & Marketing, den Ablauf. Im Erstgespräch wird dann geklärt, aus welcher Region er ist und welches Fenster interessant ist, eines aus Holz oder eines in Kombination Holz-Alu. Dann folgt die Beratung durch einen kompetenten Vertreter – neben den sechs angestellten hat Tip-Top-Fenster noch vier weitere, die auf Provisionsbasis arbeiten. Sie gehen jetzt tiefer ins Detail und finden heraus, wie ernst die Anfrage des Interessenten ist.

Denn die Qualität von Tip-Top-Fenster hat natürlich ihren Preis. Nicht nur die Auswahl der Hölzer ist ein Kriterium, denen selbst ein Fachmann erst aus der Nähe ansieht, dass die Rahmenhölzer dreifach verleimt sind. „Ich habe mehrere Holzhändler, bei denen ich kaufe“, schildert Arnold Rieder seine Einkaufspolitik, „und die mir genau das liefern, was wir brauchen.“ Das gleiche gilt für andere Zulieferer, die vielfach auch aus Deutschland stammen.

Starker Partner fürs Schreinerhandwerk

Es gibt auch schon Kunden aus Deutschland, kleinere Schreinereien aus Bayern, die sich Tip-Top-Fenster anliefern lassen, um sie dann selber einzubauen. Aber das dürfen gerne mehr werden. „Wir wollen nach Norden expandieren“, gibt Dr. Kathrin Oberleitner einen Einblick in die Planung, „und uns mit dem südlichen Bayern eine neue Region als ein weiteres Standbein erschließen.“ (oc)

www.tip-top-fenster.com

www.scmgroup.com

www.working-process.com

www.stegherr.net

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