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Einer von fünf

BM-Modellvorstellung: Fiat Scudo
Einer von fünf

Der kompakte Fiat-Transporter erhält seinen bekannten Namen Scudo zurück, fährt aber unter anderem Markenzeichen – sprich: Er reiht sich in das Quintett stark bauähnlicher Dreitonner ein, mit denen der Stellantis-Konzern den Marktauftritt gestaltet.

Thomas Dietrich

Den Modellnamen Scudo hatten die Italiener für ihren 2,2-Tonner bereits 1996 eingeführt und schon damals war der kompakte Transporter mit vier Kubikmeter Ladevolumen kein Einzelgänger. Zusammen mit Citroën Jumpy und Peugeot Expert kam das Trio auf Stückzahlen, die für die Weiterentwicklung günstige Voraussetzungen schafften. Bis auf markentypische Akzente der Front und beim Interieur konnte man ansonsten baugleiche Komponenten in der gemeinsamen Fertigung verwenden. Dieses Prinzip einer modularen Bauweise haben die Hersteller in den vergangenen Jahren noch erheblich steigern können.

Quintett aus gemeinsamer Fertigung

Zwischenzeitlich wechselte Fiat zu einer Kooperation mit Renault, um den Scudo-Nachfolger Talento zusammen mit Trafic und Opel Vivaro vom Band rollen zu lassen. Doch das ist nicht der aktuelle Stand.

Inzwischen haben diverse Weiterentwicklungen dafür gesorgt, dass der kompakte Transporter Fiat Scudo in seinen Fähigkeiten – und natürlich auch im Design – binnen 25 Jahren bedeutend zulegen konnte. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass auf stark bauähnliche Art nicht nur Citroën Jumpy, Fiat Scudo, Opel Vivaro und Peugeot Expert als Transporter des Stellantis-Konzerns gemeinsam vom Band rollen. Als Fünfter übernimmt auch Toyota für seinen Proace dieses Konzept.

Damit eröffnen sich für den Entscheider beim Neufahrzeug viele Möglichkeiten: Mal kann die Verbindung zum Autohaus Priorität haben, mal das Markentypische gefälliger sein oder die Lieferzeit und nicht zuletzt ein preisgünstiges Angebot den Ausschlag geben.

Drei Größen – zwei Antriebe

Der Scudo wird (bei nur einer Dachhöhe) in drei Längen gebaut. Somit ergeben sich Ladevolumina von 4,6 oder 5,3 oder 6,1 m3 hinter der Trennwand. Per Ladeklappe lässt sich auch noch der Bereich unter dem äußeren Beifahrersitz nebst Fußraum mit insgesamt 0,5 m3 einbeziehen (Ladelänge max. 4 Meter).

Über mindestens eine Tonne Nutzlast kann der Kastenwagen verfügen. Je nach Version steigert sich die Zuladung bis auf maximal 1333 kg (bei Länge L3), sodass sich das zulässige Gesamtgewicht von ca. 2,8 t bis auf max. 3,1 t erhöht.

Vier Diesel zwischen 75 kW/102 PS und 130 kW/177 PS stehen zur Wahl. Als Getriebe gibt es eine Sechs-Gang-Schaltung und eine Acht-Stufen-Automatik. Der 130 kW starke Elektroantrieb lässt sich mit einem 50 kWh- oder 75 kWh-Akku kombinieren. Als maximale Reichweite (gemäß WLTP) sollen laut Hersteller 330 km möglich sein.

Während der kleinste Scudo-Kasten mit schwächstem Diesel bei 32 250 Euro startet, liegt der Einstiegspreis beim E-Antrieb (ohne Förderung) bei 45 100 Euro (alle Nettopreise plus MwSt.).


Der Autor

Thomas Dietrich, Fachjournalist aus
Solingen, berichtet im BM jeden Monat
über Neuheiten aus der Fuhrparkwelt.

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