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Zulassungen für alle

Kompetenter Partner des Treppenbauers: Der Systemgeber RCD
Zulassungen für alle

Aus der Praxis heraus beantragte der Treppenbauer Ralf Carstens seine erste eigene Zulassung vom DIBt. Heute bietet er über die RCD Treppensysteme GmbH & Co. KG insgesamt fünf allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen für „nicht geregelte“ Systemtreppen zur Nutzung an.

Autor: Dittmar Siebert

I Bodenständig, pragmatisch, lösungsorientiert und doch bescheiden – so wirkt Ralf Carstens im Gespräch. Von seiner handwerklichen Fachkompetenz in Sachen Treppen können seit über zehn Jahren auch Kollegen in ganz Deutschland profitieren. Doch erzählen wir nacheinander: Von Anfang an stellte Ralf Carstens in seiner 1991 in Hude im Landkreis Oldenburg gegründeten Tischlerei schwerpunktmäßig Holztreppen her. Als er im Jahr 1998 einen größeren Auftrag für handlauftragende Treppen bekam und dafür eine Zulassung suchte, ging es los: Da eine Lizenz sehr teuer war, beantragte er eine eigene Zulassung beim Deutschen Institut für Bautechnik. Diese wurde ihm Ende 2001 erteilt.

In der Folge kamen Treppenbauer auf ihn zu, welche mittels Vertrag diese Zulassung als Hersteller nutzen wollten. Aus dieser Nachfrage heraus entwickelte Carstens gemeinsam mit Tinus Kruse, der selber Treppenbauer sowie öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger war und die STG Treppenschule leitete, den Begriff „RCD Treppensysteme“. Seit dem Jahr 2007 ist der Statiker und Bauingenieur Steffen Mundt dabei. In diesem Zusammenhang wurden nun auch zunehmend zugelassene, geprüfte, zertifizierte Treppenbauteile sowie Verbindungsmittel angefragt.
Zulassungen für interessierte Treppenbauer
Die RCD Treppensysteme unter dem Dach der Tischlerei Ralf Carstens entwickelten sich derartig rasant, dass 2010 die Firmen getrennt wurden. Es entstand die RCD Treppensysteme GmbH & Co. KG, welche mit drei Mitarbeitern ausschließlich als Treppensystemgeber und Dienstleister Treppenbaupartner betreut und bedient. Als Zulassungsinhaber schließt das Unternehmen einen Nutzungsvertrag mit einem interessierten Treppenhersteller ab. Der Vertrag enthält Rechte und Pflichten für das sogenannte Herstellerwerk. Der Hersteller wird vom Systemgeber geschult. Diese Schulungen dienen zur Autorisierung nach ETA zur gemeinsamen Nutzung der bauaufsichtlichen Zulassung. Für die entsprechende Zulassung wird eine Jahresgebühr in Rechnung gestellt.
Es werden Zulassungen für geländertragende Treppen mit oder ohne Wandwange zur Nutzung angeboten. Es gibt eine Zulassung für freitragende Bolzentreppen in Faltwerkoptik, sogenannte WF2-Treppen, oder Flachwangentreppen in Kombination mit Metallen, modernen Verbundstoffen und verschiedenen Hölzern. Seit 2013 bietet RCD als Ergänzung zur geregelten Treppe auch eine Systemzulassung für eine 40 mm eingestemmte Wangentreppe an. RCD liefert zu den Treppensystemen und der CE-Kennzeichnung alle notwendigen Systemkomponenten wie Beschläge, Treppenbauschrauben und -verbinder zu marktgerechten Preisen. Der Lizenznehmer darf auch vergleichbare Produkte am freien Markt erwerben und einsetzen, wenn er die Systemkonformität gemäß CE für die jeweilige Treppenzulassung nachweist.
Unterstützung bietet zudem ein Online- Treppenkonfigurator, der gemeinsam mit Compass Software entwickelt wurde. Dieser soll zur Prüfung der Systemkonformität und als Verkaufshilfe für die Mitglieder dienen. Über interaktive Abfragemenüs kann jede Systemtreppe, welche als Typ von RCD geprüft wurde, mittels vordefinierten Voreinstellungen und bestimmten individuellen Parametern und Maßen mit der cloudbasierten Software konstruiert werden. Am Interneteingabeterminal wird dann eine 3D-Grafik der konstruierten Treppe interaktiv angezeigt. Falls die Treppe so konstruiert wurde, dass diese sich außerhalb des RCD-Systems befindet, werden entsprechende Warnmeldungen mit Hinweisen ausgegeben. Über Änderung der Eingabeparameter kann man die Treppe systemkonform auslegen.
Praktikable Lösungen für alle Fragen
Der eigentliche Mehrwert liegt aber in der Philosophie, wie das Unternehmen mit seinen Zulassungsnutzern umgeht. Ein Kunde drückte das einmal so aus: „Bei RCD bekommen wir Antworten auf wichtige Fragen. Hier kann man Probleme vortragen und daran wird gearbeitet, sodass man tragfähige Lösungen findet. RCD liefert uns in allen konstruktiven Fragen rechtssichere Hilfestellungen und praktikable Lösungen.“ Neben Konstruktionsfragen sind das Fragen der Statik, des Wandaufbaus, Anbindungsprobleme, aber auch Fragen des Schall- und Brandschutzes. Es gibt natürlich Sonderleistungen, welche in Rechnung gestellt werden. Zum Beispiel: Wie bekommt man einen F30-Brandschutznachweis? Wie bekommt man eine prüffähige statische Berechnung als Einzelnachweis?
Hilfestellung auf Handwerkerebene
Wichtiges Element sind auch die Jahrestreffen: Neben Vorträgen, Seminaren und Workshops ist der Erfahrungsaustausch unter den Partnerbetrieben sehr wichtig. Zu den Treffen kommen Treppenbauer aus ganz Deutschland und informieren sich über Neuigkeiten aus Normung, Technik und Systemprüfung.
RCD möchte auch in Zukunft einfache betriebswirtschaftliche und organisatorische Hilfestellungen auf Handwerkerebene anbieten. Was das in der Praxis heißt, erlebt Geschäftsführer Ralf Carstens tagtäglich hautnah in seiner Tischlerei, die auch erfolgreich gewachsen ist. Heute fertigt das Unternehmen mittels CNC-Technik ca. 450 Treppen mit ca. acht Mitarbeitern und drei Lehrlingen pro Jahr. I
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