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Montage im Fadenkreuz

BM-Marktübersicht Kreuzlinienlaser
Montage im Fadenkreuz

Im Markt der Kreuzlinienlaser tummeln sich nicht nur neue Modelle, es gibt auch frische Technik für die Baustelle – Stichwort: grüner Strahl. Erfahren Sie zudem, welche Features geboten sind und was es bei der Auswahl zu beachten gilt. H.-A. Losch

Baulaser sind heute bei vielen Arbeiten auf der Baustelle nicht mehr wegzudenken. Sie helfen Bauteile exakt auszurichten. Für die meisten Arbeiten im Innenbereich genügen dabei Linien- oder Kreuzlinienlaser. Letztere haben den großen Vorteil, dass sie nicht nur eine gerade Linie, sondern eine zweite im rechten Winkel dazu auf die Wand projizieren. In dieser BM-Marktübersicht haben wir für Sie die wichtigsten Anbieter für Kreuzlinienlaser zusammengestellt.

Einfach praktisch auf der Baustelle
Der Einsatz eines Kreuzlinienlasers ist relativ simpel und übersichtlich. Die waagerechte Linie und auch die senkrechte Linie ersetzen die Wasserwaage. Da diese Linien auch über größere Entfernungen im Raum sichtbar sind, braucht man keinen Helfer beim Ausrichten von Bauteilen oder Einbaumöbeln. Dass die horizontale und die vertikale Linie immer einen rechten Winkel bilden, erleichtert darüber hinaus das Errichten von Trockenbauwänden oder die Montage komplexer Ladeneinrichtungen. Als neuer Anbieter für elektronische Messgeräte hat sich in jüngster Zeit Metabo im Markt positioniert.
Selbstnivellierend: Aufstellen und fertig
In der Regel sind die Kreuzlinienlaser in einem bestimmten Bereich selbstnivellierend. Es genügt also, sie auf dem Boden, einem Stativ oder einer Wandbefestigung aufzustellen und nach Augenmaß auszurichten. Die genaue Nivellierung übernimmt dann das Gerät von allein oder warnt, wenn es zu schrägt für die eigene Feinausrichtung steht. Die Nivelliergenauigkeit liegt bei etwa ±0,3 mm pro Abstandsmeter. Bei den meisten Geräten lässt sich die Selbstnivellierung auch ausschalten, um schräge Laserlinien anzuzeigen, wie beispielsweise zum Montieren eines Treppenhandlaufs.
Unterschiedliche Einstellungen
Je nach Gerät und Einstellungsmöglichkeiten lässt sich eine waagerechte oder senkrechte Linie, ein Punkt oder nur ein Linienkreuz projizieren. Ein zusätzlicher Laserpunkt kann bei einigen Geräten als Lot genutzt werden. Der Multilinienlaser GLL 3-80 P Professional hat noch eine Linie mehr an Bord. Ergänzend zur horizontalen kann er zwei vertikale 360°-Linien für gleichzeitiges Markieren, Ausrichten und Nivellieren erzeugen.
Unterschied zu Rotationslasern
Anders als bei den teureren Rotationslasern rotiert bei fast allen Kreuzliniengeräten kein Laserpunkt. Das Laserlicht wird mit einem Prisma so breit gespreizt, dass sich eine feine Linie ergibt. Daher wird die Helligkeit der Linie oft etwas schwächer empfunden als bei Rotationslasern – reicht aber für den Innenausbau in der Regel vollkommen aus.
Rotes oder grünes Licht?
Einige wenige Kreuzlinienlaser sind mit einer grünen Diode ausgestattet. So zum Beispiel der Fatmax FCL-G von Stanley oder der neue DCE 088 D1G von Dewalt (siehe Tabelle bei Besonderheiten).
Grüne Laserstrahlen sollen wesentlich besser erkennbar sein als rote. Der Grund: Bei einem roten Laserlicht erkennt das Auge nur 20 % dessen, was möglich ist – bei grünem Laser dagegen bis zu 70 %, erklären zuvor genannte Hersteller und weisen zudem auf ihre GDL-Technik hin. Hier werde das Licht einer Infrarotdiode nicht durch Kristalle gelenkt bis es grün erscheint. Die Laserdiode erzeuge einen echten grünen Strahl mit 515 nm, ohne dass dieser durch ein Kristall oder Gas gelenkt werden muss, um das gewünschte Lichtspektrum zu erreichen. Der Vorteil: geringerer Energieverbrauch, weniger Wärmebelastung und eine unempfindlichere Technik. Praktisch ist die grüne Laserlinie unter schwierigen Einsatzbedingungen, wie hellem Umgebungslicht, großen Abständen oder schlecht reflektierenden Wänden.
Zielen über große Entfernungen
Da sich die Breite der Laserlinie mit dem Abstand des Gerätes zur Wand verändert, sollte man zum Anreißen und Markieren immer die Linienmitte verwenden. Auch wenn die Helligkeit der Laserlinie im Innenbereich genügt, empfiehlt es sich bei größeren Entfernungen, zum Beispiel im Hallenbau, eine stärker reflektierende Laserzieltafel und eine Laserbrille zubenutzen, die einige Hersteller gleich mitliefern. Bei noch größeren Entfernungen im Außenbereich können spezielle Laserempfänger signalisieren, wenn sie sich auf der Höhe des Laserstrahls befinden.
Handhabung und Lagerung
Die meisten Kreuzlinienlaser sind mittlerweile relativ handlich und dank stabiler Kunststoffgehäuse mit Schutzgummierung auch robust. Immerhin gibt es je nach Modell noch Gewichtsunterschiede zwischen 500 und 1600 g. Fast alle Geräte sind zudem gut staub- und spritzwassergeschützt (IP 53 bis IP 65). Dennoch sollte man ein Lasermessgerät grundsätzlich sauber und trocken aufbewahren. Dazu liefern die meisten Hersteller einen Koffer oder eine Transporttasche mit. Tipp: Auch wenn die erlaubten Temperaturen fürs Arbeiten im Innenbereich unkritisch sind, sollte man das Messgerät weder im Winter, noch im Sommer einfach im Auto liegen lassen und somit extremen Temperaturen aussetzen.
Akkus und wichtiges Zubehör
Sinnvoll kann es sein, wenn das Gerät mitSystem-Akkus eines Elektrowerkzeugherstellers betrieben wird. Diese Option bietet beispielsweise Dewalt mit seinen 10,8-V-Akkus an. Hedue und Theis setzen auf eigene Akkupacks. Die anderen Hersteller bevorzugen Mignon-Batterien (AA), die der Anwender teilweise durch entsprechende Akkuzellen ersetzen kann.
Wichtiges Zubehör für alle Kreuzlinienlaser ist ein solides Baustativ, das ein erschütterungsfreies Aufstellen des Gerätes in unterschiedlichen Höhen ermöglicht. Achten Sie deshalb auch auf ein passendes Stativgewinde. Für manche Anwendungen, wie zum Beispiel beim Erstellen einer abgehängten Decke, kann auch eine Wandhalterung vorteilhaft sein.

Hier können Sie sich die vollständige Marktübersicht als PDF herunterladen.

 

 


 

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