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Ein Riegel für die Tür

Mechanischer Schutz an Haus- und Wohnungseingangstüren
Ein Riegel für die Tür

Die Nachfrage nach Einbruchsicherungen ist momentan ein lukratives Geschäftsfeld. Welche Möglichkeiten es gibt, um seinen Wohnungsabschluss mechanisch aufzurüsten und worauf Tischler/Schreiner bei der Produktauswahl sowie Montage achten sollten, erklärt der Sicherheitsspezialist Abus.

Laut dem Statistik-Portal Statista wurde ermittelt, dass im Jahr 2016 rund 1,73 Mio. Personen angaben, in den nächsten ein oder zwei Jahren vorzuhaben, ihre Einbruchsicherung renovieren oder modernisieren zu wollen. Ein großes Geschäftspotenzial für alle, die sich mit dem Thema Sicherheitstechnik beschäftigen oder es demnächst vorhaben. Dazu gehört auch die Absicherung von Eingangstüren, ist diese doch gerade in Mehrfamilienhäusern der Einstiegsweg Nummer Eins für Einbrecher.

Und da bieten sich dem Verarbeiter viele Möglichkeiten, für das Plus an Schutz zu sorgen.

Voraussetzungen müssen gegeben sein

Bevor über die Installation von Zusatzsicherungen entschieden wird, sollte geprüft werden, ob das Element selbst für eine Absicherung geeignet ist, z. B. eine ausreichende Stabilität aufweist – einfachste Eingangstüren mit Wellpappenkern sollten nicht nachgerüstet sondern direkt gegen einbruchhemmende Eingangstüren ausgetauscht werden.

Ist die Tür grundsätzlich geeignet, kümmert man sich im Idealfall zunächst um den Basis-Schutz – bestehend aus einem Türzylinder mit Sicherungskarte, einem von innen verschraubten Schutzbeschlag mit Ziehschutz sowie einem Sicherheitsschließblech mit Mauerverankerung.

Im zweiten Schritt sollte dann geprüft werden, welche zusätzlichen Sicherheitsinstallationen sich eignen. Das gilt insbesondere für Türen mit besonderer Funktion, Stichwort Brandschutz- oder Fluchtwegtüren. Hier ist es nicht immer möglich, diese mit Zusatzsicherungen auszustatten. Einen speziellen Fall bilden auch Türen mit Glaseinsatz. Bei diesen Türarten eignen sich in den meisten Fällen Zusatzschlösser, die von innen mit einem abschließbaren Zylinder ausgestattet sind – damit auch im unüblichen Fall eines Glasbruchs das Schloss nicht mit einem Durchgriff durch die zerstörte Scheibe entriegelt werden kann.

Ansonsten gibt es viele Möglichkeiten, Türen im Bestand zu schützen – das gilt auch für sehr breite Türen, Türen mit Aufdopplungen oder besonders hohe Türen in Altbauten mit den früher üblichen aufgesetzten Schlössern.

Panzerriegel werden bevorzugt

Da, wo eine Montage eines Panzerriegelschlosses umsetzbar ist, bieten solche Produkte den bestmöglichen Schutz, da sie die Türe mit nur einem Produkt über die gesamte Breite und parallel an der Schließ- und Bandseite sichern. Zudem bieten sie einen psychologischen Sicherheitsaspekt – durch die Panzerplatte an der Außenseite wird einem potenziellen Einbrecher bereits von weitem signalisiert, dass er an diesem Eingang mit erheblichem Widerstand rechnen muss.

Panzerriegelschlösser eignen sich für Türblattbreiten von 735 bis 1200 mm für alle passenden Türen aus Holz, Metall und Kunststoff. Mit dem speziellen Zubehör PA 1018 ist solch ein Panzerriegel auch für nach außen öffnende Türen einsetzbar. Auch für besonders schmale Einbausituationen gibt es eine Lösung: mit einer Wandverankerung wie der PWA von Abus fahren die Riegel nicht in die Schließkästen sondern in die Wand ein.

Auf die fachgerechte Montage kommt es an

Dort, wo sich ein Panzerriegel nicht problemlos montieren lässt (z. B. bei Türen mit Glaseinsatz), bietet der Markt auch andere Zusatzschlösser, die nach VdS geprüft sind und die einen ähnlich hohen technischen Schutz wie Panzerriegel bieten. Beim Einbau ist dann darauf zu achten, dass entsprechend den Abmessungen der Tür die Vorgaben zur Montage und Anzahl der zu verwendenden Produkte gemäß der DIN 18104-1 eingehalten werden. In diesem Bereich sind neben rein mechanischen Lösungen auch Produkte mit elektronischen Komponenten erhältlich, die über eine lokale Alarmfunktion verfügen oder sogar in Alarmsysteme integriert werden können.

Wichtig ist aber immer, dass der Verarbeiter das mitgelieferte Montagezubehör nutzt, da nur dieses den optimalen Halt des Produktes gewährleistet. Je nach Einbausituation sollten zusätzliche Befestigungsoptionen, z. B. die Fixierung der Schrauben mit Injektionsmörtel, verwendet werden. (sk)

Abus

August Bremicker Söhne KG

58300 Wetter

www.abus.com



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