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Einfach schneller fertig

250 Fenster-Komplettsysteme Windowment im Wohnquartier „Alte Weberei“ in Steinen
Einfach schneller fertig

Im baden-württembergischen Ort Steinen entsteht ein neues Wohnquartier. Die gemeindeeigene Wohnbaugesellschaft erstellt hier drei Mehrfamilienhäuser. Hierfür kamen auch die Fenster-Komplettsysteme Windowment von Beck+Heun zum Einsatz. Das vereinfacht das Schnittstellenmanagement und reduziert die Bauzeit: In nur eineinhalb Wochen errichten die Rohbauer ein komplettes Wohngeschoss inklusive Decken.

Die komplette Ausführungsplanung, Ausschreibung und Bauleitung für das gemeindliche Bauvorhaben im Quartier „Alte Weberei“ in Steinen übernahm das Architekturbüro Männer aus dem benachbarten Maulburg. Ab Oberkante Kellerdecke erstellten die Rohbauer die vier Folgegeschosse, drei Voll- und ein Staffelgeschoss, aus Betonfertigteilen, da das Grundstück in einer Erdbebenzone liegt.

Die Wandelemente wurden just in time geliefert, per Kran sofort an die richtige Stelle im Gebäude versetzt und mit Ortbeton verfüllt. Normalerweise werden die Doppelwandelemente auch mit definierten Öffnungen für Fenster und Türen gefertigt. Auch hier arbeitet Dipl.-Ing. Stephan Männer mit einer zeit- und damit auch kostensparenden Lösung: dem Fenster-Komplettsystem Windowment von Beck+Heun. Denn in den drei Mehrfamilienhäusern galt es, rund 250 Fenster einzubauen.

Ein Element mit vielen Vorteilen

Windowment ist die Weiterentwicklung von Fenster-Komplettsystemen. Alle Komponenten sind in einem gedämmten Tragrahmen-Stahlprofil mit vorgefertigten Fensteranschlüssen integriert. Einzig Fenster und Rahmen montiert der Fensterhersteller/-bauer ein. Anschließend erfolgt die Bereitstellung auf der Baustelle oder an den Verarbeiter. Geliefert wird ein hochdämmendes und fugendichtes sowie baustellengerecht verpacktes Komplettelement.

Hier haben sich zwei Möglichkeiten in der Praxis bewährt: Im Zuge des Aufmauerns oder Aufstellens der Außenwände wird Windowment in die entstehende Wand integriert und miteingemauert. Oder Windowment wird von oben in die freie Fensternische eingelassen, bevor der Sturz bzw. die Geschossdecke eingebaut werden. Für eine sichere Verbindung zum Mauerwerk bzw. den Systemwänden sorgen einsteckbare Maueranker oder Schienen. Einsetzbar ist das Komplettsystem in Außenwänden mit Wandstärken von 300 bis 490 mm.

Unterstützt wird die Montage des Fenster-Komplettsystems durch definierte und geprüfte Kranhebepunkte. So können die Elemente schnell und einfach mit in der Regel vorhandenen Kränen an die vorgesehenen Stellen im Rohbau gehoben werden. Durch die schnelle, einfache und kräfteschonende Montage von Windowment reduziert sich nicht nur der notwendige Aufwand, sondern werden auch Schnittstellenprobleme vermieden.

Fensterbauer erkennt Potenzial

In die auf Maß gefertigten Windowment-Komponenten baute der Fensterbauer in seiner Werkstatt die bodentiefen Fenster und Hebe-Schiebe-Anlagen ein und sicherte die Komplettsysteme zusätzlich mit baustellengeeigneten Schutzfolien. Anschließend wurden die fertigen Elemente direkt zur Baustelle transportiert, entladen und nach Bedarf eingebaut. Damit war für ihn der Auftrag erledigt. Denn den Einbau der Fenster-Komplettsysteme übernahmen nach Absprache mit dem Fensterbauer die Fachhandwerker des Bauunternehmens. Sobald die Außenwände aus Betonfertigteilen gesetzt und ausbetoniert waren, konnten auch die einzelnen Fensterelemente in die Nischen gesetzt werden. Zuvor verschraubten die Rohbauer zwei Schienen an den Seiten des Windowment-Einbauteils. Abgesetzt wurden die Fensterelemente auf per Laser eingemessenen Nivellierplättchen und einer Zementmörtelschicht. Nach dem lotrechten Ausrichten verschraubten die Rohbauer die Windowment-Elemente über die seitlichen Schienen direkt in den Betonfertigteilwänden.

Vom Prinzip her wurden die Fenster-Komplettsysteme genauso wie die Betonfertigteilwände versetzt und montiert. So konnten die Rohbauprofis in nur eineinhalb Wochen jeweils ein komplettes, rund 450 m2 großes Geschoss inklusive der Decken aus Beton erstellen. „Neben dem Zeitvorteil gab es in Sachen Schnittstellenmanagement keine Koordinationsprobleme“, so Stephan Männer. Doch der wichtigste Vorteil ist für den erfahren Architekten der komplett geschlossene Rohbau.

Serielle Elemente

Der Einsatz der neuen Windowment Fenster-Komplettsysteme beim Neubau der drei Mehrfamilienhäuser im Neubaugebiet „Alte Weberei“ in Steinen hat sich für Stephan Männer in jedem Fall gerechnet. Nicht nur die Bauzeitoptimierung, sondern auch das vereinfachte Schnittstellenmanagement sprechen für die Verwendung der Fenster-Komplettsysteme von Beck+Heun. Nicht zuletzt der geschlossene und damit feuchtigkeitsgeschützte Rohbau trägt dazu bei, dass die Ausbaugewerke frühzeitiger anfangen können. „Bei dem aktuellen Projekt kommt noch hinzu, dass der Gipser raumseitig auf die streichfähigen Betonwände eine nur 5 mm starke Putzschicht auftragen muss. Über die bereits im Windowment integrierten Putzschienen ist der Anschluss an die Fensterelemente auch gewährleistet. Die geringe Innenputzdicke sorgt zusätzlich für weniger Feuchteeintrag“, resümiert Dipl.-Ing. Stephan Männer. (sk)

Beck+Heun GmbH

35794 Mengerskirchen

www.beck-heun.de

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