Spitzbart baut Treppenunikat für Architekturbüro

So leicht und doch aus Stahl

Man nehme wenig Platz, eine große Idee und verbinde beides mit einem hohen Anspruch an Wohnqualität. Was daraus entstand, ist ein offenes Geheimnis mit Raum für Kommunikation. Eine Visitenkarte aus Holz mit Stahl auf der Grundstücksgröße zweier Garagen.

Arbeiten leicht gemacht, so könnte man den Wunsch und die Idee der jungen Architekten aus Mainz-Bischofsheim, Jan Dechow und Julia Buschlinger, kurz Mind Architects Collective, auf das Einfachste herunterbrechen und wäre damit auch schon mitten im Anspruch an das Design des smarten Bürogebäudes in verdichteter Lage mit seiner schwerelosen Optik ganz aus Holz und seiner offenen Raumbeziehung. Genau die war den Mind AC – Bauherren, Architekten und Nutzer in einem – besonders wichtig. „Um in unserem Büro die Kommunikation zwischen den Etagen und damit das Arbeiten so einfach wie möglich zu gestalten, wollten wir in Verbindung bleiben“, so Buschlinger. Und so wurde ein Gebäudebereich in Form eines Atriums eigentlich nur für sie gemacht: die Treppe.

Als notwendiges Verbindungsstück durfte die Treppe auf keinen Fall den harmonischen Fluss des offenen Raumes stören und sollte deshalb zeitlos schön und kunstvoll schlicht die Aufenthaltsqualität des Raumensembles individuell unterstreichen – das alles am besten ganz aus Stahl. Easy living also mit einem Hauch von Heavy Metal. Mit diesen Ansprüchen kamen sie zu Spitzbart-Treppen nach Oberasbach. Mit dem Spezialisten für Treppen aus Stahl wurde am Ende aus einer sehr klaren Vorstellung eine begehbare Raumskulptur und aus dem Spiel der Gegensätze eine ästhetische Attraktion.

Konträr und dennoch eins

„Die Treppe ist das absolute Highlight für unsere Besucher“, erzählt die Architektin des Hauses stolz. Schließlich war er ihre Idee, dieser einzige Materialbruch. Ansonsten ist das komplette Haus im Sinne der Nachhaltigkeit aus Holz – vom Dach bis zur Dämmung.

Eben deshalb musste die Treppe aus Stahl und nicht Holz sein: „In Konstruktion, Ästhetik und Nutzbarkeit ist Stahl langfristig das robustere und nachhaltigste Material für eine Treppe“, so Buschlinger. Dass der schwere Stahl dennoch pure Leichtigkeit und Transparenz ausstrahlt, liegt am Design der Treppe und den versteckten Befestigungen der Wangen in der Wand, die im Einklang mit einem Erlebnisraum in Form einer Bibliothek flächig überdeckt wird. So fließen Raum und Treppe ruhig ineinander, wohl wissend um das Geheimnis der hochkomplexen Realisierung eines stahlharten Handwerks ganz in Weiß.

Pointiert durch Streckmetall als Geländerfüllung erhielt die Treppe zusätzlich eine moderne und besonders filigrane Optik. Die Treppe ist Teil der Kommunikationsfläche, Erlebnisraum und Nutzbereich in einem. (cn/Quelle: Spitzbart)

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