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Webshop denkt mit

Neuer und intelligenter Webshop von Rolf Fensterbau
Webshop denkt mit

Enorme Zeitersparnis, Reduzierung von Fehlerquellen und mehr Rechtssicherheit: Rolf Fensterbau startet ersten intelligenten Fenster-Shop – Algorithmus erleichtert Schreinern, Tischlern und Brandsanierern die Arbeit erheblich. Was der Webshop alles kann, erfahren Sie hier.

Rainer Hardtke

Für viele Schreiner, Tischler und Brandsanierer ist die Montage von Kunststofffenstern ein wichtiger Teil ihres Angebots. Gleichzeitig entstehen bei der Fenstermontage nicht selten Probleme, die häufig auf das falsche Montagematerial oder nicht passende Anbauteile wie zum Beispiel Rollladenkästen zurückzuführen sind. Mögliche Folgen sind Verzögerungen im Projekt, verpflichtende Nachbesserungen oder sogar Rechtsstreitigkeiten mit den Kunden.

Ein komplexer Algorithmus im neu entwickelten Online-Shop der Rolf Fensterbau GmbH aus Hennef bei Bonn verspricht Abhilfe, indem dort ausschließlich miteinander kombinierbare Produkte in den Warenkorb gelegt werden können. Schreiner, Tischler und Brandsanierer können dadurch ihren Planungs- und Zeitaufwand sowie die Zahl möglicher Fehlerquellen erheblich reduzieren.

Korrekt kombinieren – ohne Taschenrechner

„Möchte ein Schreiner bspw. acht Fenster mit den passenden Rollladenkästen in einem Online-Shop bestellen, musste er bislang zwangsläufig selbst errechnen, wie beide Elemente im Verhältnis zur Baukörperöffnung bemessen sein müssen. Hinzu kommt, dass die Rollladenkästen je nach Hersteller unterschiedliche Abmessungen haben und anders am Fenster befestigt werden. Bei der Bestellung gibt es also zahlreiche mögliche Fehlerquellen, die wir in unserem neuen Online-Shop vollständig ausschließen und im Anschluss das Fenster inklusive fertig montiertem Rollladenkasten auf die Baustelle liefern“, erklärt Rolf-Fensterbau-Chef Frank Alefelder.

Drei Jahre Entwicklungsarbeit

Rund drei Jahre haben die Entwicklungsarbeiten um den neuartigen Online-Shop in Anspruch genommen. „Unser Ziel war es, unseren Kunden in erheblich kürzerer Zeit eine fehlerfreie Bestellung zu garantieren. Jede Schraube sollte passen und richtig sein. Dafür haben wir zahlreiche Produkte von Drittherstellern in unser Produktinformationssystem (PIM) eingepflegt. Wir bauen das Fenster und alles andere passt zu 100 % – garantiert, ohne dass sich unsere Kunden darüber Gedanken machen müssen“, sagt Christian Boehmsdorff, Leiter Online-Sales bei Rolf Fensterbau, und führt aus: „Dank unseres Algorithmus kann ein Schreiner heute theoretisch einen Praktikanten ohne technische Grundkenntnisse mit dem Fenstereinkauf über unseren Online-Shop beauftragen. Besonderes Know-how wird nicht mehr benötigt. Der Besteller kann sicher sein, eine fachlich richtige Kombination zu erhalten und bekommt obendrein noch die Unterlagen für seine Dokumentation. All das wird von unserem Algorithmus übernommen.“

Komplexe Produkte und Anschlussteile folgen

Bereits heute werden 90 % aller Bestellungen im Rolf Online-Shop automatisch kombiniert. Neben Rollladenkästen zählen Fliegengitter, Beschattungselemente und Sprossen dazu. Damit ist dieses Angebot schon heute einzigartig auf dem deutschen Markt. Komplexere Produkte wie zum Beispiel Hebe-Schiebetüren sollen in Kürze folgen. „Außerdem werden wir weitere Anschlussteile wie beispielsweise Fensterbänke in unser System integrieren und unseren Kunden automatisch generierte, produktspezifische Montageanleitungen zur Verfügung stellen“, erklärt Rolf-Geschäftsführer Alefelder.

Fenster-Shop mit administrativem Support

Rolf Fensterbau bietet seiner Fachkundschaft über den neuen Online-Shop zusätzlich wertvolle administrative Unterstützung. „In Ihrem persönlichen Bereich haben Sie die Möglichkeit, einen Warenkorb für eine Kundenanfrage zu befüllen. Diesen können Sie mit den Kundendaten versehen und abspeichern. Aus dem Warenkorb heraus können Sie ein Angebot inklusive eines individuellen Gewinnaufschlags sowie zusätzlicher Positionen wie zum Beispiel den Montagekosten erstellen, mit Ihrem Logo versehen und an den Interessenten versenden. Nachdem der Kunde das Angebot freigegeben hat, kann zudem per Mausklick eine Auftragsbestätigung und später die Rechnung erstellt werden“, erklärt Boehmsdorff, der betont, dass die Leistungen für Rolf-Kunden dauerhaft kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Kostenloses Webinar für Schreiner/Tischler

Interessierte Fachkräfte haben die Möglichkeit, sich für den 8. Januar 2021 um 14 Uhr zu einem kostenlosen, 30- bis 45-minütigen Webinar anzumelden. Inhalte der Online-Demonstration sind neben der Vorstellung der „Rolf Auto-Kombination“ auch die prozessualen Vorteile, die der neuartige Online-Shop Schreinern, Tischlern und Brandsanierern bietet – von der Angebotserstellung bis zur Rechnung. Interessierte können sich hier anmelden: http://meet.google.com/bix-ubmp-jqi.

Webshop mit Algorithmen – die Zukunft?

Der technische Fortschritt der letzten Jahrzehnte hat im Tischler- und Schreinerhandwerk überwiegend im Bereich der Maschinenfertigung stattgefunden. Technische wie auch organisatorische Maßnahmen zur Effizienz- und Produktivitätssteigerung wurden – wenn überhaupt – in der Produktion durchgeführt. Der Baustellenmontage wurde im Vergleich wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Daran hat sich in den vergangenen Jahren wenig geändert. Der Optimierung von Montageprozessen wird nach wie vor zu wenig Bedeutung beigemessen. Effizienzsteigerungen werden eher in der Werkstatt vermutet oder gesucht.

Digitalisierung wird zudem stiefmütterlich behandelt. Und vielleicht wäre die Maßgabe auch klein anzufangen und sich Fragen zu stellen, wo Digitalisierung meinem Betrieb helfen könnte? Es geht nicht um „Digitalisierung auf Teufel-komm-raus“ oder „alles ist wichtig“.

Eine Frage, die vielleicht immer wichtiger werden könnte: Wie hat sich das Berufsbild des Schreiners bereits verändert und wo werden diese Veränderungen weiter hingehen. In Gegen-Recherchen zu diesem Artikel bekannte ein ungenannter Fachmann der Fensterbranche: „Ich behaupte, schon heute verdient kein Schreiner mehr Geld mit dem eigenen Bau von Fenstern. Wer das sagt, befindet sich in einer bewundernswerten Nische oder kann einfach nicht rechnen.“ Schon seit Langem sind viele Fachexperten in der Fensterbranche der Meinung, dass ein gutes Fenster schlecht eingebaut nichts tauge. Demgegenüber stellt sich die Frage: „Ist denn ein schlechtes Fenster perfekt eingebaut möglicherweise sogar besser?“ Viele Gutachten nach Kundenreklamationen bescheinigen dem Fenster eine mangelhafte Montage, sehen also weniger das Fenster als eigentliche Fehlerursache, sondern vielmehr den Einbau.

Rolf Fensterbau GmbH

53773 Hennef (Sieg)

www.rolf-fensterbau.de


Rolf-Onlinehandel „Fensterhai.de“

30 % des Gesamtgeschäftes

Den Onlinehandel hat Rolf Fensterbau bereits 2006 mit „Fensterhai.de“ erschlossen, der mittlerweile einen Umsatz von fast 30 % des Gesamtgeschäftes ausmacht. Die Zielgruppe des ursprünglich konzipierten Abholmarkts für den Baumarktkunden, hat sich stark verändert. Heute kaufen dort viele Geschäftskunden, Brandsanierer und Handwerker ohne eigene Werkstatt ein. Gibt es Einbauprobleme, hilft der Fensterhai-YouTube-Kanal mit Tutorials. Traut sich der Kunde den Einbau doch nicht zu, kann er sich bei Rolf nach einem Montagepartner erkundigen. Der Onlinehandel läuft so gut, dass er 2018 überarbeitet wurde.


Ihr Meinung ist gefragt//

Wird der Schreiner in 20 Jahren noch selbst Fenster bauen? Oder ist es vielleicht heute schon höchste Zeit, sich eher mit der Effizienzsteigerung und der Verbesserung der Montage zu beschäftigen? Schreiben Sie uns Ihre Einschätzungen unter:

stefan.kirchner@konradin.de


Der Autor

Rainer Hardtke beschäftigt sich seit rund 30 Jahren mit den Werkstoffen Holz, Glas und Kunststoff.

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