Simon Möbel GmbH setzt auf Prämienentlohnung

Transparenz erhöht Leistung

Die Simon Möbel GmbH mit Sitz in Quedlinburg hat mit Inbetriebnahme eines durchdachten Produktionsrückmelde-Systems die Transparenz im Bereich der Fertigung deutlich erhöht. Darauf aufbauend, hat der Objektfertiger mit Einführung einer Prämienentlohnung auch in punkto Leistung spürbar zugelegt. Das ganze Projekt ging nach nur 3 Monaten in Echtbetrieb.

Die Simon Möbel GmbH realisiert Großprojekte im Schiffsinnenausbau sowie im Objektbereich, insbesondere Inneneinrichtungen von Hotels und Kliniken. Das Unternehmen produziert mit seinen 60 qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf einer Produktionsfläche von rund 6000 m2 mit moderner technischer Ausstattung halbindustriell. Mit Blick auf eine Leistungssteigerung entschlossen sich die Geschäftsführer Matthias Simon, Michael Simon und Dr. Ludwig Simon, die Transparenz in der Fertigung zu verbessern und die Leistung je Abteilung in eine Prämienentlohnung zu integrieren.

Mit der Schuler Business Solutions AG fand der Objektfertiger einen kompetenten Berater für dieses Vorhaben und mit „Schuler KS“ eine passende EDV-Lösung.
Nach der Installation und den Einstellungen der firmenspezifischen Daten wurden über einen Zeitraum von 45 Arbeitstagen die erforderlichen Daten gesammelt, ausgewertet und schließlich die Leistungsziele als Basis für die angestrebte Prämienentlohnung ermittelt.
Mit Einführung von Schuler KS wurden folgende Ziele realisiert:
  • Permanente Auftragsverfolgung im Betrieb.
  • Visualisierung des aktuellen Fertigungs-Status.
  • Darstellung der erarbeiteten Leistung je Tag und Kostenstelle.
  • Darstellung der tendenziellen Leistungsentwicklung je Kostenstelle und Gruppe.
  • Einführung Prämien-Entlohnung.
  • Schlanke Organisation der Prämienermittlung je Mitarbeiter und Periode (Monat).
Dank kompetentem Partner zügig durchs Projekt
Gemeinsam mit der Geschäftsleitung von Simon hat das Schuler-Team definiert, welche Informationen Schuler KS wann liefern soll, um die Anforderungen zu erfüllen.
Schuler Consultants analysierten die Abläufe und Informationsflüsse von der Arbeitsvorbereitung bis zum Versand. Sie ermittelten zudem, welche Daten die vorhandene Branchenlösung aus dem Hause OS Datensysteme, Ettlingen, automatisiert an Schuler KS liefern kann. Schließlich erstellten sie einen Vorschlag, wie alle Daten in Schuler KS zusammengeführt, analysiert und visualisiert werden können. Dann wurde festgelegt, welche Informationen künftig auf die Fertigungspapiere gedruckt werden sollen. Als führende Information sollte die Fertigungsauftragsnummer in Form eines Barcodes mit Scannern von den Fertigungspapieren erfasst werden. Nach Auswahl der Scanner wurde die Platzierung der Scanner-Stationen festgelegt. Dann haben Schuler-Mitarbeiter die Terminals in der Fertigung eingerichtet und ins Firmen-Netzwerk integriert. Zudem wurden Schnittstellen zur OSD-Lösung programmiert, um die Anwesenheitszeiten von Mitarbeitern sowie Fertigungsinformationen zu übertragen. Hinzu kam die Anlage der Stammdaten nach der zuvor definierten Struktur.
Nach Schulung der Mitarbeiter und anschließender Testphase ging das Projekt bereits weniger als drei Monate nach dem Start in Echtbetrieb.
Hohe Transparenz und Leistung im Visier
Die Möglichkeiten zur Leistungssteigerung sind auch bei kleineren und mittleren Möbelherstellern oder Objektfertigern durchaus vielfältig. Elementar ist es, praktikable und praxiserprobte Wege zu finden, die sich in einem möglichst überschaubaren Zeitrahmen realisieren lassen.
Die Schuler Business Solutions AG bietet mit Schuler KS eine Software, mit der die Produktion übersichtlich dargestellt werden kann. Mit der hinterlegten Methodik lässt sich die Leistung der Produktion auf Basis von frei definierbaren Kennzahlen steigern. Die Lösung kombiniert zwei Maßnahmen in einem integrierten System: Eine höhere Transparenz in der Produktion sowie eine Leistungssteigerung durch Prämienentlohnung.
Transparenz in der Produktion: Teileverfolgung in der Produktion macht die betriebliche Leistung transparent. Insbesondere Rückstände und unvollständige Aufträge lassen sich frühzeitig identifizieren. Um die termingerechte Komplettierung der Aufträge sicherzustellen, können auf dieser Basis notwendige Maßnahmen eingeleitet werden. Dies führt zu pünktlichen Lieferungen, zufriedenen Kunden, zur Reduzierung der Reklamationskosten und einer Steigerung der Leistung. ▶
Rückmeldungen durch Scanner: Die Software Schuler KS importiert die notwendigen Informationen zu den Kundenaufträgen und den zu fertigenden Teilen vom ERP-System bzw. der Branchensoftware des Unternehmens (im Fall Simon Möbel also aus der Branchensoftware von OS Datensysteme). Das Gleiche gilt für die Daten, die für den Druck der Barcodes auf die Fertigungspapiere bzw. Möbelaufkleber für die Teile-Vorfertigung und die Endmontage benötigt werden.
Die direkte Rückmeldung an Schuler KS erfolgt mittels Funkscanner, die an zentralen Arbeitsplätzen installiert sind. Beginnt an einem Arbeitsplatz die Bearbeitung eines Teils, meldet der Mitarbeiter den Fertigungsauftrag durch Scannen des Barcodes an. Mit der Anmeldung werden in den Datensatz des Fertigungsauftrags das aktuelle Datum, die aktuelle Uhrzeit und die Arbeitsplatz-Nummer übernommen. Schließen sich weitere Bearbeitungsschritte an anderen Arbeitsplätzen an, dann erfolgen auch hier Anmeldungen. Aus den übertragenen Informationen ermittelt und visualisiert Schuler KS automatisch den Arbeitsfortschritt.
Für die Übergabe der komplett gefertigten Teile aus der Teilefertigung an die Endmontage bietet sich ein organisatorischer Arbeitsplatz an. Wird an diesem Platz ein Fertigungsauftrag gescannt, gilt er als abgeschlossen und wird in der Software entsprechend farblich gekennzeichnet. In der Endfertigung ist jeder Artikel eines Kundenauftrages ein Fertigungsauftrag mit „Möbelschein“. Anhand der Rückmeldungen und durch die anschauliche Aufbereitung der Informationen kann stets sehr schnell geprüft werden, ob und welche Artikel einer Kommission noch offen sind.
Leistungs-Controlling mit Kennzahlen: Beim kontinuierlichen Controlling, zum Beispiel der Leistung einer Abteilung, wertet Schuler KS die Anwesenheitszeiten der Mitarbeiter und die produzierten Mengen aus. Dabei werden die Leistungsergebnisse je Kostenstelle der aufgewendeten Personalzeit automatisiert gegenübergestellt und die entsprechenden Kennzahlen errechnet.
Ermittlung der betrieblichen Leistungskennzahlen: Die Anwesenheitszeiten der Mitarbeiter werden in der Regel mit einem Zeiterfassungssystem ermittelt und an die Software übertragen. Die Ermittlung der täglichen Anwesenheitszeit innerhalb einer Kostenstelle erfolgt über mobile Scanner. Fertigungsaufträge, die an den einzelnen Kostenstellen bearbeitet werden, lassen sich, wie beschrieben, direkt über Scanner erfassen.
Somit stehen die täglich produzierten Mengen sowie die dafür aufgewendeten Zeiten je Kostenstelle fest. Zudem ist es möglich, weitere Kennzahlen automatisch zu ermitteln, welche die Tagesleistung der Kostenstellen widerspiegeln: Anzahl Fertigungsaufträge, Anzahl Teile, Laufmeter Kanten, bearbeitete Fläche, etc.
Festlegung von Leistungszielen: Erstmals nach ca. 45 Tagen konnten bei Simon die in Schuler KS gesammelten Daten auch für die Festlegung von Leistungszielen herangezogen werden. Die täglich produzierten Mengen sowie die dafür aufgewendeten Zeiten werden je Kostenstelle ausgewertet und die Basis- und Zielkennzahl sowie die mögliche Leistungssteigerung errechnet.
Mit diesen Leistungszielen kann die erbrachte Leistung je Kostenstelle bzw. Gruppe und Periode permanent analysiert und beurteilt werden. Im Fokus stehen dabei die kumulative Leistung und ihre tendenzielle Entwicklung.
Leistungssteigerung durch Prämienentlohnung: Bei Schuler KS ist die kennzahlenbasierte Festlegung von Leistungszielen die Grundlage für die Prämien-Entlohnung. Basis- und Zielkennzahl sind dabei die zentralen Werte. Die Gruppen-Prämie honoriert eine Verbesserung der mittleren Leistung (Basiskennzahl). Bei Erreichen der Zielkennzahl werden 100 % der vereinbarten Prämie ausgeschüttet. Bei Simon Möbel wurden mit der Einführung des Prämienlohns zusätzliche Leistungsanreize für die Mitarbeiter geschaffen. Die Gesamtleistung des Unternehmens hat sich spürbar erhöht. Durch gezielte Arbeitsplatzgestaltung und Optimierung entlang der Wertschöpfungskette kann und soll dieser Effekt im Sinne der „kontinuierlichen Verbesserung“ weiter ausgebaut werden. ■
Simon Möbel GmbH
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