Homag und Tesa entwickeln neues Klebetechnikverfahren für Verbundfenster. Dicht und sicher - BM online

Homag und Tesa entwickeln neues Klebetechnikverfahren für Verbundfenster

Dicht und sicher

Klebesysteme für den Verbund zwischen Scheibe und Rahmen sind in der Fensterbaubranche bekannt. Und weil diese durch die aktuellen Anforderungen an Optik und Einbruchschutz immer weiter in den Fokus rücken, haben Homag und Tesa eine einfache und prozesssichere Fertigungslösung dafür entwickelt.

Bei der Entwicklung des Verfahrens arbeitete Homag mit Tesa zusammen – einem der renommiertesten Experten für Verklebungstechnologie. Den Kern des neuen Verfahrens bildet die integrierte Klebebandapplikation „Tesa-ACX plus“– ein Klebeband, das bereits nach dem Hobeln in den Fensterrahmen eingebracht wird. Anschließend profiliert die Centateq-S-800/900 die Fenstereinzelteile mit dem bereits eingebrachten Klebeband. Dabei wird das Band schließlich auch mit einem Fräser exakt auf das Endmaß abgelängt. Danach kann das Fenster inklusive Klebeband lackiert werden, wodurch man eine farblich identische Fuge erhält.

Die Haftschutzfolie auf dem Klebeband kann anschließend ganz einfach abgezogen werden. Ergebnis: Die Klebefläche des Tesa-Bandes liegt im bereits lackierten Fenster und der Fensterbauer setzt schließlich einfach die Scheibe ein. Dabei sorgt das Klebeband für den sicheren Verbund von Scheibe und Rahmen. Es ist nicht mehr notwendig, die Scheibe mit Silikon abzudichten, denn das Klebeband übernimmt die Abdichtfunktion. Weiterhin dient die Verklebung dem Einbruchschutz, denn die Scheibe lässt sich praktisch nicht aus dem Flügelrahmen heraustrennen. Sie versteift den Rahmen, der dann beim Einbruchversuch weniger nachgibt.

Einfach in die Produktion integrieren

Diese produktionsoptimierte Lösung lässt sich einfach in den Produktionsprozess integrieren. Denn die Klebestreifen können unabhängig von den Umgebungs- oder anderen Faktoren einfach und rationell appliziert werden. So kann man das Verfahren bei verschiedenen Fensterproduktionen integrieren, u. a. in die Fertigung von Holz-Alu-Fenstern oder bei der Verwendung von Klebesprossen.

Fenster in Integralbauweise

Eine zentrale Rolle spielt die Klebetechnik bei Fenstern in Integralbauweise. Die Verklebung stellt die Statik des Fensterflügels sicher. Die Fenster sorgen dank schlanker Profile dafür, dass ca. 20 % mehr sichtbare Glasfläche entsteht. Mit der geschraubten Ecke als Verbindung kann bei der Montage auf eine Presse verzichtet werden. (lp)

Video: Fensterfertigung mit integrierter Klebebandapplikation

www.homag.com

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