Weber vernetzt Holzbearbeitungsmaschinen

Durchdachte Konzepte

Auf der diesjährigen Ligna setzte Weber seine Schwerpunkte zum einen auf die Schleiftechnik und zum anderen darauf, Maschinen miteinander zu verbinden, die anschließend untereinander kommunizieren – Stichwort „Schleifen 4.0“.

Unter dem Stichwort „Schleifen 4.0“ zeigte Weber Möglichkeiten, Schleifmaschinen in den Fertigungsablauf zu integrieren. Dafür ist eine OPC-UA-Schnittstelle geschaffen worden. Über „Plug-and-Play“ werden verschiedene Holzbearbeitungsmaschinen miteinander verbunden, die dann untereinander kommunizieren.

Parallel hierzu wurde die RFID-Kennzeichnung für Werkstücke und Werkzeuge vorgestellt. Sie hat z. B. den Vorteil, Einstellvorgänge beim Werkzeugwechsel zu automatisieren, wodurch Wechselvorgänge verkürzt und der Maschinenbediener entlastet wird. Zudem lässt sich mittels RFID-Log-on-Key eine sichere Bediener-Authentifizierung gewährleisten.

Weiterhin hat der Hersteller das Weber-Kundenportal vorgestellt, das es ermöglicht, erweiterte technische Informationen wie Schaltpläne oder Teilelisten von Maschinen online abzufragen sowie Serviceanfragen zu stellen.

Schleifen, bürsten und Roboterhandling

Beim Schleifen können verschiedene Struktureffekte durch spezielle Schleifprogramme erzielt werden. Diese lassen sich einfach und individuell in der Maschinensteuerung gestalten.

Mit der Bürsttechnik können Kanten gebrochen und Oberflächen geschliffen sowie strukturiert werden. Das geht mit dem Weber-Planetenkopf, bei dem der geringe Abstand der Bürsten die notwendige Überlappung sicherstellt und so die gesamte Arbeitsbreite gleichmäßig bearbeitet wird.

Zusätzlich wird mit der CBF-Schleiftechnologie ein Verfahren angeboten, das für ein gleichmäßiges Schliffbild auf Holz, MDF, Folie, Papier und Lack sorgt. Möglich macht das ein in der Breitbandschleifstation quer zum Schleifband angeordnetes, schmales Lamellenband.

In Richtung Industrie 4.0 geht Weber mit dem Roboterhandlingsystem HS-6-600. Es kann Teile automatisch erkennen, selbstständig den Greifpunkt bestimmen und in vorbestimmten Mustern auf z. B. Paletten ablegen. Dadurch entfällt das Programmieren von Teileabmessungen und Konturen komplett. Es ist individuell auf Kundenanforderungen adaptierbar und somit laut Hersteller ein Ansatz für die Losgröße-1-Fertigung. (lp)

Hans Weber Maschinenfabrik

96317 Kronach

www.hansweber.de


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